Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Makalani & Karnak

4 July 1922 Luxor 9:30am  Winter Palace
Howard Carter trifft im Hotel ein. Nach einer herzlichen Begrüßung berichtet er uns, Thomas Ward sei immer noch verschwunden. Wir wollen Makalani besuchen, den Howard als lokale Größe kennt, der ihm alles besorgen kann -und schon hat- sowie über alles Bescheid weiß…

Wir treffen ihn seiner Taverne `Weißer Skorpion´ in der Carawanserei: Ein gut genährter Mann mittleren Alters.

Er kann uns von der Möbius-Expedition in Karnak erzählen, bei der durch einen Grabeinsturz mehrere Teilnehmer der Expedition verschüttet und getötet wurden, darunter die Ehefrau des Earl of Clarendon und auch der Vater von Butler Mortimer…

Mit ordentlich Bakhshish ausgestattet, sichert er uns zu, sich für uns umzuhorchen, ob es noch praktizierende Priester des Amun gibt und ob die vor 3 Jahren gestohlenen Schriftrollen über den Schwarzen Pharao noch auf dem Schwarzmarkt zu erhalten sind.

Wir fahren nach Karnak, um uns selbst ein Bild von Thomas Wards Ausgrabungsstätte zu verschaffen. Sie liegt in der Mitte der Amun-Re Tempelanlage. Grabungsarbeiter berichten uns, Ward sei erst vor 5 Tagen verschwunden. In Howards Cable vom June 12 wurde er bereits jedoch schon seit einigen Tagen als vermisst gemeldet…

Für weiteres weisen sie auf ein schnarchendes Zelt. Der daraufhin von uns im Schlaf gestörte Forschungsassistent Abberty reagiert unwirsch, gereizt auf unsere Fragen und will nur, dass wir verschwinden und ihn in Ruhe lassen.

In Wards Zelt finden wir ein Tagebucheintrag und einen blutverschmierten Bericht über ein unterirdisches Labyrinth unter der `Weißen Kapelle´: Ein marmorweißer Tempel für die Sonnenbarke des Re, der schon von der Möbius-Expedition untersucht wurde.

Die Siegelplatte in der `Weißen Kapelle´ wurde von Wards Team mittels Flaschenzug angehoben, aufgebrochen und so der Gang in das unterirdische Labyrinth freigelegt. Die Grabungsarbeiter wurden daraufhin unruhig, haben mit allerlei Ritualen versucht, die bösen Mächte im Untergrund zu halten. Letztendlich haben sie den Eingang eigenmächtig schnell wieder verschlossen. Vielleicht während Ward dort unten unbemerkt alleine unterwegs war?

Mit dem Flaschenzug ziehen wir die gebrochene Siegelpatte erneut hoch. An ihrer Unterseite sind blutige Kratzspuren zu erkennen. Wir lassen die Platte wieder hinab und kommen lieber erneut und besser ausgerüstet noch einmal zurück!