Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Quest IV

1921 Okt 3 Montag „Es sind drei Expeditionen“

(…) Anschliessend gehen Mary-Ann, Mycroft und Carla im Highclere Wood auf Pilzsuche. Gen Mittag kehren sie auf das Anwesen zurück und präsentieren ihre reiche Beute, die Pilze sind wieder im Gespräch.

Im Salon diskutieren die Investigatoren das weitere Vorgehen. Es gilt zahlreichen Spuren nachzugehen, dabei dämmert Im Ohrensessel Ld Carnarvon kurz in die Vergangenheit: „Ich bin wieder in Kalkamal und in dieser Höhle mit der runden Scheibe an der Wand, diese Zeichen…“ und erwacht.

Dann ist da diese Frachtliste. Sie zeigt ein grundsätzliches Problem auf. Kann es sein, dass ihr Ersteller hier bewusst eine Form von Manipulation betrieben hat?

Die Investigatoren beginnen ihre Ausrüstung zu spezifizieren, die max. 100 kg sinnvoll zu füllen und die Fragen zu klären, welche magischen Gegenstände und Bücher die Reise antreten werden.

Die angeforderte Patientenakte über Ernest Wild aus dem Royal Main Hospital trifft ein. Die ebenfalls eingetroffene Arztakte über Dr Krebs sagt aus das er in den zwei Jahren in denen er auf Highclere Castle tätig war fünf Patienten behandelt hat. „Erstaunlich wenig für diesen Zeitraum.“ merkt Mare an.

Die British Foto Association antwortet endlich mit einem Schreiben und der Vergrößerung. So kehrt das „Seltame Pergament“ erneut zurück in das Bewustsein der Investigatoren.

Mit Dr Macklin vereinbart Cpt Okumura auch die ärztliche Untersuchung aller Investigatoren für den morgigen Vormittag. Cpt Okumura entscheidet sich für die sicherste Route. Die Quest-Expedition soll ja heil ankommen.

In der Half Moon Street 5 stellt Mycroft sich Cassilda. Er überreicht ihr die Dokumentenmappe. Durch ein magisches Ritual erlöst sie ihn von seiner Zeichnung; dabei kehrt er in einer Vision zurück in das Schloss in Berlin-Tegel, nach Halifax in das Haus von Robert Lander und schliesslich an den Thron des gelben König, fast so als ob die Zeit rückwärts geht. Und da ist ein hauchdünnes Vademekum bei ihm, das langsam zu Sand zerfällt.

Cassilda: „Mycroft, ihr solltet euch demaskieren.“
Der gelbe König: „Er muss es selbst tun!“
Mycroft: „In der Tat, es ist Zeit.“ und greift sich ins Gesicht.
Cassilda: „Keine Maske? Keine Maske!“
Der gelbe König, lachend hinterher: „Er trägt gar keine Maske!“

Die Investigatoren gehen früh zu Bett und haben weder Träume noch Visionen in dieser Nacht.

1921 Okt 4 Dienstag „An- und Einsicht“

Zum Frühstück erreichen zwei Antworten die Investigatoren auf ihr Inserat hin: „Noch immer trauere ich und hoffe das sein Schicksal nun aufgeklärt wird und sie dazu beitragen werden“ ~ Glady Campbell. Jenny Thomson hingegen schreibt: „Sehr geehrtes Inserat, Das ist lange her, aber ihre Ansage klingt erfrischend und vielleicht kann ich etwas dazu beitragen. Besuchen sie mich in der Flight Road 14 nahe Croydon Airport.“

Mr Okumura erhält erstaunlich schnell eine Antwort seines Cousins. Der Brief enthält auch ein Amulett oder eine Art Brosche. Sanjuro ist zutiefst berührt und spürt erste Auswirkungen (des Amulettes) auf seine Psyche.

Am Vormittag erfolgt die ärztliche Untersuchung bei Dr. Macklin, die je Investigatorin etwa eine halbe Stunde in Anspruch nimmt. Dabei werden u.a. Körpergröße, Gewicht, Puls gemessen und die Reflexe getestet. Für jeden wird eine eigene Patientenakte angelegt. Für eine Untersuchung der Zähne empfiehlt Dr Macklin den renommierten Zahnarzt Dr Tooth: „Zahnprobleme bei extremer Kälte können sehr schnell zum Problem werden. Dr Tooth ist ein guter Arzt, viele Seefahrer vertrauen ihm, seine Praxis befindet sich in der Lombard Street 5 in Portsmouth.“ Ihre Wartezeit nutzen die Investigatoren sehr unterschiedlich:

  • Ld Carnarvon freundet sich an Deck mit Query an.
  • Mr Winterbotom freundet sich ebenfalls mit Query an.
  • Auf Mares berechtigte Sorge hin, welche Systeme des Schiffes besonders gefährdet seien, lässt sie sich von Alexander Kerr die Maschinen und Geräte zeigen. Kerr: „Empfindliche Systeme sind Motor, Antriebswelle, Elektrische Leitungen, die Antenne, die Brücke, das Steuerruder, das Pumpsystem zur Brandbekämpfung. Grundsätzlich kann schon eine versteckte Bombe an Bord das Schiff versenken. Ich verstehe aber ihr Anliegen. Oberste Vorsicht ist also geboten.“ und Alexander verspricht Unregelmäßigkeiten sofort zu melden.
  • Alle Bedienungsanleitungen befinden sich an ihrem Platz.
  • Zusammen mit Bee-Mason richtet Mary-Ann das Labor ein.
  • Cpt Okumura inspiziert weiter den Aufbau des Schiffes und lernt weitere Besatzungsmitglieder kennen (Marr, Smith). Im vorbeigehen erhascht er in der Kabine von Frank Wild ein verstörendes Gemälde.
  • Carla di Fiona singt sich frei.

Im St Mary’s Hospital nehmen die Investigatoren Einsicht in die weitere Patientenakte von Ernest Wild.

Mare und Mycroft fahren nach Croydon um die Konstruktion von Auguste Piccard zu begutachten. Der Wind- und Wetterschutz der Cockpit-Kanzel besteht aus 5- und 6-eckigen Glasscheiben, die durch handelsübliche Scharniere zusammengehalten werden. Die Zwischenräume werden mit Streifen aus Kautschuck abgedichtet. Piccard erwähnt die gute Verfügbarkeit der Ersatzteile für dieses System.

An Zusatzausstattung für die Flugzeuge ordert Mare bei Werkstattleiter Hardridge drei Schwimmerpaare, drei Paar Kufen, drei Sätze Rollräder, Dichtungen, Kolben, Zündkerzen und den einzig auf dem freien Markt verfügbaren Ersatzmotor für die F13.

Im Probeflug muss sich die Erfindung von Piccard nun bewähren. Mycroft fliegt die F13, Auguste und Mare sind ebenfalls mit an Bord. Es stellt sich schnell heraus, das durch die Verglasung und deren Gewicht die Maschine kopflastig ist. (-5% Flugzeug fliegen) Mare empfiehlt dieses Manko durch eine sinnvolle Zusatzlast am Heck auszugleichen. Die zusätzliche Last schränkt aber die Reichweite ein erhöht den Verbrauch. Die Abdichtung zwischen den Gläsern ist gut aber noch verbesserungswürdig, die Sichtweite durch die Facettierung leicht eingeschränkt. (-5%) Nach der Landung sind alle mit dem ersten Ergebnis zufrieden.

In dem schmalen Reihenhaus nahe Croydon hinterlässt der verschollene Pilot Thomson eine viel zu junge Dame und einen vierjährigen Sohn. Sahra Thomson lebt von der Pension ihres Mannes und schwärmt von seinen Flugkünsten: „Er wollte schon immer hoch hinaus.“ und sie befürwortet auch die jüngsten Anstrengungen von Arcacia Lloyds. Der Sohn spielt derweil mit einem Spielzeug, ein Flugzeug, die Mutter lachend: „Wie der Vater!“

Im gepflegten Haus der Familie Mackintosh treffen die Invesigatoren auf die Trauernde, zwei Töchter und das Dienstmädchen. Glady Campbell berichtet, das ihr „Lionel Acton“ ein guter und verlässlicher Mann war: „Er war immer der Meinung diese Expedition werde – auch die grösste Entdeckung der Menschheit beinhalten – Warum er das so betont hat, diese Frage kann ich leider nicht beantworten.“ Die Dame ist zutiefst betrübt, kann es immer noch nicht glauben und versucht ihren Gräuel gegen Shakleton zu verbergen.

Als Mycroft erwacht ist das Zimme gelb und leer. Er betrachtet sich in dem grossen Spiegel mit dem gelben Rahmen. Und tatsächlich, sein Gesicht ist bis auf fünf kleine Brandmale wiederhergstellt. Was er sich fragt: „Wie lief Cassildas Ritual genau ab? Da hätte ich ja einen neuen Zauber lernen können…“

In der Nacht schlafen die Investigatoren unruhig, sie träumen vage von der Schlacht um Odawara, einem Einzug in die Pyramide von Visoko. Oder beidem.

1921 Okt 5 Mittwoch „Es folgen Taten“

Zum Frühstück erreichen die Investigatoren drei weitere Antworten: “Bezüglich der Anfrage bitte ich um ein vertrauliches Gespräch. Sie erreichen mich in der Earlright Road 14, London.“ ~ Amanda Fox, „Bezüglich Ihrer Anzeige würde ich mich gerne persönlich an einem Ort Ihrer Wahl treffen. Sie kontaktieren mich am besten via BOX 7295 London“ ~ Unbekannter, sowie: „Inserator, für mich wäre es ein Befreiungsschlag zu wissen welches Schicksal meinen Mann ereilt hat, Portsmouth Sleet Lane 23.“ ~ Mary Stenhouse

Ein Telegramm übermittelt ein Lebenszeichen von Henry: +++ DOMI +++ Sohnemann wohlauf +++ Habe neue Stellung angenommen +++ Wenn ich etwas für sie von hier aus erledigen kann lassen sie es mich wissen +++ Henry Junior + Henry Senior + Indy + De Vermis Mysteriis +++

Lombardt Street 5

Besuch bei Dr Tooth. Im Wartezimmer der Zahnarztpraxis hängen zwei Gemälde, bedeutende Ereignisse der britischen Seefahrt.

Die Investigatoren bangen, aber alle Zähne bis auf die von Mycroft scheinen gesund; es ertönen einige Schreie. Während seiner Untersuchung erzählt Dr. Tooth seinen Patienten eine Anekdote: „Mein Vorfahr hat bereits Lord Nelson behandelt.“

Am angegebenen Ort, einem Pub, berichtet die Schankmaid und damalige Freundin von Alexander Stevens, dass sie ihn zuletzt am 29. April 1917 auf Highclere Castle besucht hat: „Ihm ging es damals nicht gut, hat schlecht geschlafen und immer wieder so irre gelacht. Ich erkannte ihn garnicht wieder und habe versucht auf ihn einzureden. Er solle doch sein Tagebuch weiterschreiben. Nein, niemals war seine Antwort!“

In dem Vierfamilienhaus empfangen Mary und Sohn Jakob die Investigatoren. „Ich möchte endlich wissen was mit ihm geschehen ist. Er war ein Enthusiast, offenherzig. hatte Führungsqualitäten und für jede Schandtat bereit. Niemals aufgeben war seine Devise. Aber auch besessen von einem Buch mit XXV Kapiteln. Er meinte immer das dem Buch noch Kapitel fehlen. Um welches Buch es sich dabei handelt ist mir nicht bekannt., ausser das es unter Seefahrern sehr beliebt sei.“

Am vereinbarten Treffpunkt, einem Cafe, berichtet Peter Fleming, ein Freund von Cope, von seiner Vision, die ihm erstmals am 2.12.1917 erschienen ist und ihn mehrfach heimgesucht hat: „Ich sehe immer wieder Cope. Er beugt sich über eine weitere Person, die am Boden liegt. Als Arzt möchte er ihr helfen. Details sind nicht zu erkennen aber um beide herum tobt ein weisser Sturm der sich zunehmend verdichtet, es folgt ein unheimliches Geräusch, eine Art Pfeifen, es nimmt an Fahrt auf… Dann erwache ich.“

In der Bibliothek recherchiert Ld Carnarvon Hintergründe zu Ernest Shakleton und Taichi Kitashima. Eine Ausgabe des Hampshire, datiert auf 1917 und ein aktuelles deutsches Bactereologie-Magazin lassen aufhorchen: „Arcacia und Ernest sind sich schon einmal begegnet.“ „Der Bacteriologie und Mediziner Taichi Kitashima studiert derzeit in Marburg. Er ist mit August Wegener verbandet.“

Nicht nur Mr. Herbert, sondern auch Scotland Yard stehen an der Ecke Western Parade / Osborne Road vor dem Queens-Hotel. Der Concierge informiert das wenige Minuten zuvor ein an Mr. Herbert adressiertes Päckchen vor den Augen Anwesender geraubt wurde. Zu dem Geschehen können als wichtigste Zeugen der Postbote, der Portier und der Besitzer des Fahrrads, ein Zeitungslieferant, ihre Aussagen machen. Alle drei beschreiben den Tathergang in etwa ähnlich:

„Der Postbote betrat das Hotel. Auf der Strasse stellte der Lieferant sein Fahrrad ab. Ein in der Hotellobby wartender Mann stand auf, geht schnellen Schrittes auf den Postboten zu, rempelte ihn unerwartet an, schlug ihm dann ins Gesicht.Der Postmann ging zu Boden. Dabei öffnete sich die Posttasche und der Inhalt ergoss sich auf den Fussboden. Der Mann schaute kurz, griff sich gezielt ein Päckchen und rannte zum Ausgang, Der Zeitungslieferant betrat das Hotel mit einem Stapel Zeitungen und wird fasst umgerannt. „Halten Sie ihn!” ruft der Portier, aber Aufgrund seiner Zeitungen hatte der Lieferant keine Hände frei. Draussen griff sich der Mann das Fahrrad und entschwand Richtung Stadtzentrum, vermutlich Hauptbahnhof. Der Portier kann sich dann noch daran erinnern, das der Mann das Hotel etwa eine Viertelstunde vor dem Diebstahl betreten hat. Der Postbote sagt weiterhin aus, daß die Sendung circa die Maße 20 x 15 x 3 cm hatte und „recht schwer“ war und keinen Absender hatte.“

Der Unbekannte Der Beschreibung der Zeugen nach ist er mittelgross, etwa 165 – 175 cm. Er hat mittelblondes, halb langes Haar, trug ein Brille und einen auffälligen Spitzbart. Ein dunkelgrauer Mantel und ein Filzhut runden das Bild ab. Eindeutig eine Verkleidung!

Mr Winterbottom unternimmt den Versuch einer Verfolgung und fährt zur Town Station (Hauptbahnhof). Im Gemenge kann Mycroft den Spitzbart nicht entdecken, wahrscheinlich hat er sich bereits seiner Verkleidung entledigt. Auf der Anzeigetafel stehen nur zwei Züge die in den nächsten Minuten abfahren und in Frage kommen. Der Dieb nimmt sicher den London-Express, Mycroft bleiben 10 Minuten…

Eine Explosion erschüttert die Royal-Dock-Yards. Die „angekündigten Taten“ folgen. Am South-Railway-Jetty brennt das Lagerhaus lichterloh, ein grosse schwarze Rauchwolke steigt in den Himmel. Cpt Okumura und Mrs von Humboldt, die sich zu diesem Zeitpunkt an Bord der „Quest“ aufhalten, spüren besonders deutlich die Erschütterung, das Schiff ächzt und stöhnt und wurde vermutlich beschädigt. Im Labor im Oberdeck werden Utensilien umher geworfen, Glas splittert. Cpt Okumura gibt unverzüglich den Befehl die Maschinen anzulassen und die Quest so in sichere Distanz zur Kaimauer bringen. Aber der Versuch schlägt fehl.

Ōl läuft aus Fässern in das Hafenbecken, auf der Wasseroberfläche breitet sich ein brennender Ōlfilm aus. Rufe ertönen aus dem Inferno Lagerhaus: „Wir sind hier eingeschlossen!“

Durch die Besatzung der Quest fällt ein Ruck. Shackleton und Wild informieren Cpt Okumura, umgehend wird der Befehl gegeben die sich zu der Zeit an Deck befindlichen Mastbäume als Stangen zu verwenden um so die Quest von der Kaimauer abzustossen und vom Brandort zu entfernen. Langsam, aber sicher arbeitet das Team zusammen.

Am Tatort treffen ersten Pompey und Marines ein, Einige der Soldaten, besonders jüngere, werfen sich hastig ihre Jacken übe und wirken leicht betrunken.

Ein am Kai stehender Waggon der Hafenbahn wird von den einstürzenden Teilen des Lagerhauses erfasst und kippt ins Wasser. Es zischt laut. Mare versucht indess den neben dem Lagerhaus stehenden Kran in Betrieb zu nehmen, was ihr aber nicht gelingt.

Carla startet den am Kai stehenden Foden um das Lagertor zu rammen und sich so Zugang zu verschaffen. Kein Erfolg. Herbert setzt den Foden zurück um dann das Lagertor erneut zu rammen. Leider daneben, Lord und Foden sind nachhatig beschädigt.

„Wir sind hier immer noch eingeschlossen!“

Durch eine Seitentür gelingt es Carla in das Innere des Lagerhauses vorzudringen. Beissender Gestank schlägt ihr entgegen, zum Schutz wirft sie sich ihr Tuch vor das Gesicht (!). Sie entdeckt zwei Lagerarbeiter, die sich im Büro verschanzt haben.

„Wir sind hier drüben!

Mare unternimmt einen zweiten Anlauf und der Kran geht endlich in Betrieb. Mit geschickter Steuerung bringt sie die brennenden Ōlfässer aus der Gefahrenzone.

Aber es gibt keine Pause. Noch während der Lösch- und Rettunsarbeiten erfolgt etwa 20 Minuten später eine zweite Detonation, diesmal am North-Corner-Jetty, dem Liegeplatz der „Great Bell“. Als die Investigatoren eintreffen sehen sie das auch hier das Lagerhaus in Flammen steht. Arcadia Lloyds und ihr Team stehen an Deck und sind mit ersten Löschversuchen beschäftigt. Von einem Soldaten erfahren sie das es bisher ein Todesopfer zu beklagen gibt, der Hafenarbeiter Jonny wurde durch herabstürzende Teile geköpft. Aus dem Lagerhaus dringen vertraute Worte:

„Wir sind hier eingeschlossen!“

Pompeys und Marinesoldaten treffen ein. Während den Löscharbeiten fällt Mycroft ein Rotschopf auf. Er scheint sich vor den Rettungsarbeiten zu drücken, der Typ „Spielfeldrand“.

Der Verdächtige flüchtet, schlägt einige Haken, springt unerwartet in das Hafenbecken und Mycroft hinterher. Mare kapert ein nahe gelegenes Ruderboot. Beide versuchen den Flüchtigen einzuholen, zunächst schwimmt er schneller als sie, aber dann zeigt sich das er ein schlechter Schwimmer ist. Mycroft kann ihn einholen und gemeinsam mit Mare ziehen sie den Rotschopf für ein Geständnis in das Boot. Jerry O’Pork und seine Zahnlücke möchten unverschämte 50 Pfund Sterling für eine Aussage. Er wird an Land gebracht. Dort wird sein Leben kurzerhand durch den Schuss eines unbekannten Scharfschützen beendet. Scotland Yard wird informiert und die Aussagen aufgenommen.

Nachdem die Investigatoren weitere Expeditionsteilnehmer kennengelernt haben, schlafen sie unruhig: „Zu viele Unbekannte in dieser Gleichung.“

1921 Okt 6 Donnerstag „Vor und Zurück“ (Arbeitstitel)

Am Morgen nehmen die Investigatoren die neueste Ausgabe des Hampshire entgegen. Im Tagesrätsel geht es um Schwarz und Weiss. Auch gibt es erste Überlegungen was mit dem Tag anzufangen sei…

  • Der Ersteller der Frachtliste, Frachtmeister Henry Peters, ist ermittelt aber noch nicht befragt worden.
  • Cpt Okumura, Shackleton und Wild müssen besprechen wie der Schaden an Schiff und Ausrüstung angegangen werden soll.
  • Mare ist vom Necronomicon bereits so besessen, dass sie damit begonnen hat es eigenständig zu rekonstruieren.
  • Nach längeren Recherchen im eigenen Pergamentbestand ruft Herbert laut heraus: „Ich hab’s gefunden!”
  • Neben dem Köpfen entdeckt Carla ein weiteres Muster. Die Ziffer Fünf ist vielerlei zugegen: Im Strassenplan von Portsmouth, die Stele, die Stationen im Tube-Plan, als Quersumme in Hausnummern, Anzahl der Buchstaben der eigenen Expedition, Anzahl der Überlebenden, Anzahl Antworten aus dem Inserat, die verbliebenen Brandmale im Gesicht und vielem weiteren.
  • Und dann gibt es noche diese Formen, vermutlich Teile eines Tangram. (das aber aus sieben Teilen besteht)

Das Geschehen, es bleibt dicht.