Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Mystische Mine

Nach dem Aufwachen fahren wir voller Tatendrang nach Trondheym. Etwas zwanghaft schaue ich erneut nach meiner Maschine, die wie erwartet sich im besten Zustand & flugbereit im Flughangar befindet. Dann wenden wir uns der Mine zu. Wie beim ersten Mal fahren wir mit der Bahn nach Roros, von wo wir direkt in die Mine gehen. Das Gepäck für alle Fälle haben wir bereits ungeduldig im Zug überprüft. Als wir wir zur Verschüttung angelangen, bemerken wir sofort, dass der Durchgang frei ist. Die Kupferadern erscheinen uns sehr intensiv.

Kupferader in Roros

Dann sehen wir das bereits erwähnte Siegel, gross & grünlich luminiszent erleuchtet es den dunklen Stollen.

Schutzsiegel an der Wand der Mine Roros

Meine Freunde & ich erkennen es sofort, es handelt sich um ein älteres Zeichen, von Meisterhand in die Minenwand eingearbeitet, eine Variante mit Leuchtturm, wie der Lord bemerkt. Mit großen Respektabstand gehen wir an dem Siegel vorrüber, dahinter erscheinen drei Gänge. Nach kurzem Bereden entscheiden wir uns für den linken. Nach wenigen Metern müssen wir eine Erhebung erklimmen, was den Bücherwürmern wieder etwas Probleme bereitet. Am Ende sehen wir eine Höhle, aus der es ebenso grünlich leuchtet. Beim Näherkommen entdecken wir wieder eine Siegel.

Siegel linker Gang

„Cthulhu la’ harf dn’i wg´haf´tha´ Hasdur ´ph’ral´ Tsothuggua“

Gemeinsam enträtseln wir die Inschrift und übersetzen wie folgt: „Der große Cthulhu, Herr des Wassers, liegt im ewigen Streit mit seinen beiden Brüdern Hastur und Tsathuggua.“

Mir wird ganz anders. Nun haben wir Blut geleckt. Nachdem wir fiebrig erfolglos die Caverne abgesucht haben, gehen wir zurück & finden wie zu erwarten im mittleren Gang ebenfalls ein Siegel.

Siegel mittlerer Gang

Wir lesen: „Dagon ra’haf ng’a gw nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn“ Wieder einmal der Lord enträtselt die Runen wie folgt: „Dagon, er dient dem toten Cthulhu, der in seinem Haus in R’lyeh wartet und träumt“ Wer oder was ist Dagon, frage ich mich laut, niemand kennt die Antwort. Grübelnd schweigend gehen wir zu letzten Gang, um dann Folgendes zu entdecken:

Siegel rechter Gang

Die kryptischen Runen werden vom Kapitän mit glänzenden Augen vorgelesen: „Ln’haf w’ha laen yni Dagon Nh’wrf h’a Y’ha-ntlei nhar’na“. Etliche Silben sind uns unbekannt, sodaß wir zunächst nicht die Übersetzung schaffen. Doch der Name Y’ha-ntlei ist mir ein Begriff, den ich kürzlich auf einem Bild aus dem Tresor entwendete

Kopie Thule Unterlagen

Also hat die Mine eine Verbindung zum Tempelriek & damit auch zu den unheimlichen Wesen, die anscheinend wie Ragnar & einige seiner Familienangehörigen. So langsam schliessen sich die losen Enden. Mare wird wie immer mit exakten Kopien beauftragt. Anschließend gehen wir den Weg aus der Mine, den wir nun leicht finden.

Grubenplan

Wir verlassen die Mine, um ins Hotel zurückzukehren. Wir besprechen die Erlebnisse, doch ich ziehe mich bald zurück. Die harte Nacht von Kritiana fordert ihren Tribut… wie aus Reflex denke ich beim Einschlafen an die Lichtung im Wald & erwache dort!