Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Taminos Heimkehr

Nach der Gassirunde & dem Breakfast kleide ich mich elegant an. Heute will Mary-Ann mit Arcadia Lloyds sprechen & mich als Ihren Gatten präsentieren. Ich hoffe, die wirre Apothekerin schafft genügend Ablenkung, sodaß mir einige Dinge auffallen oder ich sie doch zu einer Zusammenarbeit überreden kann. Mal schauen, wie rachsüchtig die Ex von Shakleyton sein wird…

Pünktlich gegen 9am treffen wir an Bord der Great Bell ein, wo wir sogleich zu der Südpolstürmerin vorgelassen werden. Ich spiele den Ehemann, was Mary-Ann großen Spaß bereitet. Sie drückt mir sogar lachend einen Schmatzer auf, während sie dummes Zeug redet. Nur reine Körperbeherrschung meinerseits verhindert ein Unglück.

Doch das Gespräch stockt, der Funke springt nicht über oder gar eine Gemeinsamkeit zu erkennen. Ich übermittel ihr weiterhin mein Beileid & beteure meine Bewunderung für Ihre Stärke. Als ich mich nach Details der Ermittlungen erkundige, wird sie etwas ratlos. Anscheinend gibt es keinerlei Hinweise, daher biete ich an, auch einen fachkundigen Blick auf den Vater zu werfen. Sie willigt ein & teilt mir mit, daß Ihr Vater in der pathologischen Abteilung vom Royal Main Hospital liegt.

Mary-Ann & ich werden zu Ihrer Bestattung eingeladen. Halbwegs zufrieden kehren wir zu unserern Freunden zurück, berichten ihnen von den Gespräch & fangen an zu packen. Nach wenigen Minuten rücken wir ab, Richtung Croydon Airport.

90 Minuten später befinden wir uns in der Luft & Taminos Ohren schlackern im Flugwind. Er schaut auf die kleine Landschaft & „grinst“ mich an. Mein treuer Freund genießt den Flug. Wir landen in der Normandie, ich achte auch auf das Hügelgrab & sind zum 5 O’Clock Tea pünktlich auf Chat Noir bei Tee mit Lavendelgeschmack & französischem Hefezopf.

Schweren Herzens gehe ich meine vorerst letzte Runde mit Tamino, er freut sich, ist aber auch verwirrt. Ich mache keine Training mehr, sondern belohne ihn viel mit Streicheln & Leckerchen. Er wird mir fehlen. Monsineur Tremont ist beschäftigt mit einem neuen Wurf, Tamino findet 2 seiner Brüder, sie feiern auf Hundeart ein Wiedersehen mit Gebell, Gezwicke & Gerenne. Er blickt mich nochmals lange an, um dann freudig mit seinen Brüdern weiterzurennen

Gegen 8pm treffe ich bei Schlößchen ein & rauche einen Joint mit Sanjuro. Er ist ungewöhnlich still, wie auch ich. „Wir gehen zusammen, aber jeder trägt sein Paket allein.“ summe ich ein altes Soldatenlied zum Abschied