Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Showdown at Woorgreens Lake

Frisch ausgeruht & tatkräftig erwache ich gegen 6.45 am. Auch Tamino ist bereits auf den Beinen, stubst mich beim Zähneputzen ungeduldig an, bis ich ihn ermahne. Nach einem ausgiebigem Spaziergang, einer Übungsrunde & spielerischem Gerangel.

Gegen 8pm treffe ich meine Freunde am Frühstückstisch, alle haben gut geschlafen & es gab keine Traumeskapaden. Wir sprechen die Sachlage, die wir gestern im Leichenschauhaus erfahren haben. Das Wesen muß bekämpft werden & das gelbe Gedicht vernichtet, dessen sind wir uns alle klar & einig.

Wir denken über Tauchanzüge nach & überlegen wo wir die Tauchanzüge für den Orbitalflug hinterlassen haben, doch die sind noch auf dem Schloß Mirastel. Doch die leichtere Lösung ist es, hier in der Nähe einige Exemplare aufzutreiben. Beim Studieren der Gewerbeanzeigen der Tageszeitung beim Breakfast fallen uns einige vielversprechende Announcen aus New Port auf.

Kurzentschlossen fahren wir dorthin, natürlich mit Silverghost & Torpedo. Dort angekommen gehen wir in das Lagerhaus & Dr. Nidelvin springt hervor & übernimmt die Verhandlungen. Wir inspizieren die Geräte & können 2 Exemplare für die nächsten 2 Tage mieten.

Ein Transportmittel muß organisiert werden,was der Cousin des Ladeninhabers gerne dank der Extrasterling erledigt & bei der Frage der Bezahlung ruhen Kare´s Augen erwartungsvoll & fordernd auf … ja mir.

„Nach 12 Minuten bin ich 12 Pfund ärmer.“ Schwer seufzend zahle ich den Betrag plus extra Tip für die spontane Hilfe & gehe mit Tamino im Hafen eine Runde, während die Arbeiter das Gerät verlädt.

Wir fahren direkt danach zum See. Die Gefährten & ich haben eine Menge Gerätschaften zu entladen, zudem lege ich mir die Expeditionsausrüstung aus dem Kofferraum an.

Nach einer guten Stunde sind wir am See. Die Szenerie ist unverändert, die Vögeln schweigen weiterhin.

Es entsteht erneut eine längere Diskussion, wie man weiterverfährt. Niemand will so recht ins Wasser, also losen wir: es fällt auf Carla & mich. Ich lege mir die Taucherausrüstung an. Ich schaue zum See. Meine Freunde teilen ihre Aufgaben & Positionen auf & ich schaue zum See…

Ich habe zudem das ältere Zeichen umgehangen, man weiß ja nie. Carla geht mutig voran. Langsam schreite ich in das Wasser. Das Gehen fällt mir schwerer als ich dachte, der Boden ist recht glitschig, sodaß ich meine Schritte sorgfältig wählen muß. Plötzlich verstieft sich das Wasser & wir rutschen einen kleinen Abhang hinunter.

Nachdem wir wieder sicheren Stand haben, schreiten wir mit kräftigen Schritten weiter. In unser Sichtfeld sehen wir einen gelblichen Schimmer. Mit Handzeichen signalisieren wir uns, weiter zu gehen. Der Schein wird stärker.

Er wird steig heller, bis wir erneut Schemen sehen, doch diesmal verändert sich die Wasseroberfläche – ich erkenne die Türme von Carcosa. Wir sind im See von Hali!

Auch Carla erkennt die Silhouette & schreckt auf. Am Sichtfeld erscheinen Tentakel die nach uns suchen, uns greifen wollen. Eines dieser Fangarme erwischt mich heftig am Kopf, ich kann mich mit Mühe rauswinden & trete den Rückzug an. Auch Carla hat genug & flieht. Wir entkommen & gelangen ans Ufer, wild schnaufend & die Ausrüstung wegwerfend. Das war knapp.

Ich trinke aus meiner Feldflasche Gin. Meine Gefährten plappern wild durcheinander. Das Wasser liegt ruhig dar, ich rauche Marihuana Zigarre. Meine Freunde einigen sich, dass dort nicht Carcosa ist & wir uns das einbilden. Es wird abgestimmt & wir sollen erneut das gelbe Gedicht bergen.

Wir legen uns erneut die Tauchausrüstung an, ich spreche ein Prix Crux Ansanta auf mich & wir schreiten erneut in den See. Wir erreichen wieder den Abhang, doh diesmal sind wir vorbereitet. Mit kraftvollen, schnellen Schritten treiben wir auf den gelblichen Schimmer zu & da entdecken wir das Gedicht am Grund des Sess. Wir schnappen uns das Blatt & geben Zeichen, die Leine ieinzuholen. Wir rennen zrück, die Tentakel erscheinen erneut am Sichtfeld.

Die Luft stockt. Ich ringe nach Luft. Der Anzug ist mit einem Male bleiernd schwer, der Zug der Leine erstarrt. Es passiert etwas oben am See! Panik. Mein Gefährte rudert mit den Armen, doch kämpft sich weiter – doch rutscht dann weg, reisst mich mit, zurück zu den Tentakeln, das gelbe Gedicht in meiner Hand…

Ich bekomme einen Ast zu fassen & halte uns fest.. Sehe Carla stumm schreien & zappeln. Sie flippt aus…ich zentriere mich – schiebe mich mit Ast Richtung Ufer, langsam geht es weiter – plötzlich strömt Luft erneut durch den Schlauch & wir werden wieder gezogen, weg von den nahenden Tentakeln.

Arm in Arm gelangen Carla & ich ans Ufer, doch ein Arm greift mich, zieht mich zurück ins Wasser. Ich höre Schüsse, werde härter gepackt. Ich komme nicht frei & greife nach dem magischen Jagddolch der Inuit, ramme es tief in den Tentakelarm & ziehe es filitierend den Gliedmaß herunter, bis das unbekannte Ding aus der Tiefe mich zitternd freiläßt. Ich haste an Land

Ich übergebe mich, nachdem der Helm abgezogen wurde. Alles dreht sich. Ich werfe die Tauchausrüstung von mir. Höre wieder Schüße, sehe aus dem Augenwinkel Dr. Nidelvin knapp oberhalb meines Kopfes am zielen & schießen. Kugeln sausen über meinen Kopf hinweg, höre Schreie von Carla & höre ein kräftiges Flatschen hinter mir.

Als ich herumgewirbelt bin, versinkt der Wesen bereits in den See, es scheint besiegt zu sein. Ich gehe direkt zu meinen Waffen & nehme auch meine Schrotflinte aus Kare´s Händen, die sich lautstark beschwert. Doch ich stumm lade alle Waffen durch.

Carla di Fiona schreit mich nun auch an, ich solle ihr das Buch geben. Ich warne Sie vor Carcaosa & all diesen Dingen, doch die italienische Operndiva ist nicht in Stimmung, sich etwas sagen zu lassen. Henry & Carla fachen das Lagerfeuer an, sie wollen es verbrennen. Ich begebe mich in Angriffsstellung, bereite mich auf den Angriff vor.

Henry malt ein älteres Zeichen um das Feuer, während Carla es mit Magie statisch auflädt – ihre Haare stehen sprichwörtlich zu Berge. Sie werfen es in die hoch lodernen Flammen. Wind weht, einige starke spontane Böen erfassen die beiden, das Feuer wird gebeutelt.

Dann erscheint er, der Byakhee, am Himmel über uns & er schaut mich direkt mit all seinen Facettenaugen an, es ruft in seinem Kopf „Du! Dich will ich! Dich fresse ich jetzt!“ Er ist riesig, wie ein Schrecken aus meinen schlimmsten Alpträumen. Wutverzerrt greift es an, zum Sturzflug auf mich zu, bereit mich zerfetzen.

Doch ich war vorbereitet „Ich warte schon! Friß das!“, lege mein Special Police Gewehr an & feuere das gesamte Magazin leer. Ich treffe in Achsel-Schultern-Gelenk, was durch den heftigen Treffer zerrissen wird, die Schwinge wurde komplett amputiert.

Die Zeit wird langsamer, schwer getroffen fällt das Wesen zu Boden, bizarr hell violettes Blut spritzt aus der Schulterstumpf. Ich lasse die Model 81 Police Gun leer fallen & greife zu meiner automatischen Schrottflinte, noch bevor das Gewehr den Boden erreicht hat.

Das Sternenroß stürzt zu Boden, versucht mit der verblieben Schwinge das Feuer von dem gelben Gedicht zu löschen & greift zeitgleich Henry an. Er ist komplett überfordert, stolpert zu Boden & weicht unegschickt den Tentakelzungenhieben aus. Ich feuere 2 schnelle Schüsse auf den oberen Rumpf Bereich. Die zwei Treffer hinterlassen kondskopfgroße Löcher im Rücken des Wesen, doch es kümpft wie besessen weiter, versucht nun Carla zu bedrängen.

Doch Carla war schlau, sie hat die Zeit genutzt & ihm einen Haufen Mana entzogen. Der Byakhee schreibt auf & will Carla einfach niederrammen. Da ertönt ein heller Ton, ich spiele den ersten Ton au der Pfeife, das Wesen schaut verduzt auf. Schaut dann mit großen Augen zu mir „Hey, Asshole, look here!

Ich ziele genau auf die Mundöffnung & drücke im perfekten Moment ab. Ein kurzer Blick voller Überraschung ernte ich von dem Byakhee, dann wird der Kopf komplett von meiner Ladung zerfetzt & der enthauptete Rumpf blubbert violettes Blut spritzend zu Boden. Das Gedicht entbrennt komplett, lodert noch einmal hell auf, erlischt & es geht Ruhe ein.

Ich warte einige Momente, doch kein neuer Angriff passiert, wir haben gesiegt. Ich schaue mich um, es ist ein Schlachtfeld. Aus dem Byakhhe Korpus laufen weiterhin Mengen an violletten Blut heraus. Dies ist wikrlich ungewöhnlihc. Zumal dieses Blut Fäden zieht & sich auf die Mitte, wo Henry & Carla inzwischen eingeschlossen sind, zusammen. Neues Problem….

Wir haben wenig Zeit, Kare schreibt mich an & wirft einige große Äste & Stämme auf das Blut, doch die werden umgehend umschlungen. Ein kurzer Test von Kare beweisst aber, es brennt wie Sylvesterkerzen! Doch wir entscheiden uns dagegen, es anzuzünden im Hinblick auf unsere eingefangenen Freunde.

Dann laufe ich zum Rucksack, hole mein Seil & spanne eine Rettungsleine & installiere ein Spannseil. Nach wenigen Momenten sind Henry & Carla befreit. Das Blut ist nun keine Gefahr mehr, es blubbert vor sich hin.

„Ob es tot ist & vorbei?“ Fragt mich zitternd Kare.

Polyinterpretabel“ entgegne ich & beginne das Lager abzuräumen. Mene Freunde sind durch, Sanjuro ha sich am Waldrand versteckt & sich einen Snack gegönnt. Mit großen Augen wandert er mit blutverschmierten Mund ins Auto & blickt geistesabwesend zum Mond. Kare schimpft unentwegt, zum Glück in ihrer Heimtsprache.

Henry reibt sich die Hände unentwegt & entschuldigt sich, sowas habe er noch nie erlebt. Carla summt „Nach Hause, ein Bad nehmen“. Ich verstaue den Rest. Wie betäubt laufe ich zu Tamino. Aufgeregt schleckt er mich ab, läßt sich beruhigen & ich leine ihn ab.

Am Auto halte ich inne, dann bringe ich den Hund ins Auto & gehe allein zum See. Das Feuer ist niedrig, das Gedicht entgültig vernichtet – nur da Blut liegt blubbernd da.

„Das kann ich nicht so lassen, das passiert wieder Unheil“

Die Leuchtpistole nehme ich & feuere einen präzisen Treffer ins violette Blutlache. Es zischelt &ich sehe sich eine Stichflamme bilden. Ich renne – hinter mir entsteht eine Feuer wand, die mich einzuholen verscuht. Ich laufe um mein Leben (meine Bestezeit 7:35), selbst als mich die Flammen komplett für einen Moment umhüllt haben.

Als ich brennend aus dem Wald renne, kommt Carla mir entgegen, sie fällt mir in die Arme & dankt mir für Ihre Rettung. Ich tröste sie, wir liegen uns in den rauchenden Armen. Wir sammeln uns & fahren zurück ins Hotel. Meine Freunde eilen sofort auf Ihr Zimmer.

Carla ist zuerst im Badezimmer. Ich gebe ihr den Vortritt & begebe mich in die Hotelbar. Höre, wie Carla sich nach dem 2. Cocktail neues heißes Wasser bestellt. Frage den Barkeeper nach „Special Service with happy ending“. Er entgegnet mir ein hartes „No-Way“ & schenkt mir stattdessen einen neuen Gin ein. Dr. Nidelvin gesellt sich zu mir. Ihre Nerven liegen blank & sie braucht eine starke Schulter. Nach weiteren 2 Cocktails verbringen wir die Nacht bei ihr. Doch ich schlafe nicht ein, mache noch einen Spaziergang mit Tamino & neu geladenen Gewehren. Am Himmel ist es jedoch ruhig. Für heute.

Schlagworte: , , ,