Scharfschützenpaß! *
Mitten in der Nacht nach einer Stunde Schlaf werde ich von Sanjuro geweckt. Anscheinend ist ein Reiter vorbeigeritten. Ich ärger mich insgeheim, nicht die komplette Wache übernommen zu haben. Das wird ein Bote gewesen sein, den abzufangen wäre gut gewesen. Nach einigen Beratungen beschließen wir den Rest zu wecken und im Schutze der Dunkelheit weiterzureisen.
Gerade als aus dem Wäldchen in einen bewaldeten Bergpaß eindringen, peischt ein Schuß. Ich ziehe sofort die Waffen, entsichere, sehe aber keinen Schützen. Wir reiten alle wie wild los, weitere Schüße fallen. Nun sehe ich einen Schützen, er visiert Barny an! Ich schieße, daneben.
Von der anderen Seite kommt noch ein Schuß, der Hut von Barny fliegt weg, dem ein „Hupps“ entweicht. Nun reitet er sichtlich motiviert zur nächsten Deckung.
Erneut sehe ich einen Scharfschützen, visiere an und gebe 2 Zweier Salven ab, von denen eine den Angreifer in den Hals treffen. Gurgelnd & blutspritzend geht er zuckend zu Boden!
Ein weiterer Schuß fällt in meine Nähe, ich gebe die Sporen und erreiche unbeschadet die rettende Deckung. Alle sind unbeschadet, was mich erleichtert. In den Augen aller Anwesenden sehe ich Müdigkeit & Erschöpfung.
Wir reiten weiter Richtung dem nächsten Bergdorf, immer den einzigen Paß folgend. Die Landschaft ist herrlich, mit vielen Hügeln und Wäldern. Am Abend gabelt sich der Weg, wir reiten geradeaus und erreichen dann eine Ansammlung von vier Bauernhöfe, wo wir zunächst niemanden antreffen. Erst nach einer Weile erscheint einen Mann, die Omar herzlich begrüßt. Ich halte mich im Hintergrund und halte nach Hinterhalten & Angriffen Ausschau! Erst nach Einbruch der Nacht nach einem deftigen Essen namens Pammio komme ich zur Ruhe und schlafe im Stroh tief und fest ein.









