Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Insidiae

Ich werde unsanft geweckt. Mr Okumura hat bei seiner Schicht einen Reiter (Bote?) beobachtet der im Galopp vorbeigeritten ist. Gesehen hat er uns wohl nicht. Umgehend brechen wir auf und folgen dem Pfad.

Wir erreichen die Kuppe der Formation und erblicken das dahinter liegende Tal als der Morgen graut; ein letztes funkeln der Sterne als wir die Talsohle erreichen. Vor uns liegt ein Waldgebiet, aus dem auch prompt ein Schuss fällt – ein Hinterhalt! Alle zücken ihre Waffen. Ein zweiter Schuss aus der gegenüberliegenden Richtung. Col Winterbottom schiesst; dann ein dritter Schuss der mich knapp verfehlt. Nur schnell weiter! Aus dem Augenwinkel sehe ich wie Mare in der Hand das Gewehr explodiert und es zu Boden fällt. Ein vierter Schuss ertönt der Mr Link knapp verfehlt. Endlich, wir erreichen das schützende Dikicht.

Der Wald lichtet sich ein wenig; Zug um Zug durchqueren wir das Mittelgebirge. Erschöpfung macht sich breit als es erneut aufwärts geht und dahinter wieder waldig wird.

An einer Weggabelung führen die Spuren des Reiters nach links, Omar führt uns geradeaus. Im nächsten Tal liegt das vierte Dorf. Es besteht aus vier Bauernhöfen. Wir rasten hier etwas länger, es gibt Pamio (Bohneneintopf). Omar scheint den Besitzer des Hofes zu kennen, einen gewissen Slatan. Er ist der Cousin, der Vater, wie ein Bruder. Aber doch irgendwie anders verwandt oder verschwägert. Meine Versuche sich mit der Bäuerin zu verständigen schlagen fehl.

Wir nächtigen im Stallgebäude.