Overcome the malediction!
29 Octobre 1919 Wednesday 9:00am
Erholtes Aufwachen im Hotel! Mit Mycroft verbringe ich den halben Tag beim Kendo-Training, das ich für uns beide organisiert habe lassen. Im Übungskampf treten wir gegeneinander an…
Mycroft ist schnell, doch ich kann parieren. Es gelingt ihm nicht mir einen Schlag zu versetzen. Bei einem Ausweichmanöver schaffe ich es ihn zu treffen. Mycroft ist verdattert und spricht von Glück.
„Sie müssen nur dran glauben“, höre ich Hitomi noch sagen….
4:30pm Wir treffen Ragnar & Henry wie verabredet am Schrein; Shiro Sama läßt uns ein und gibt uns seinen Segen. Ein ins Feuer geworfenes Gewürz entspannt uns. Der Priester tritt einzeln hinter uns, spricht beschwörende Worte und bewirft uns mit beschriebenen Papierbändern, die an uns kleben bleiben und uns ein gutes, mutiges Gefühl verschaffen.
8:30pm Erneut beginnen wir die Spitze des Inari-Berges zu besteigen und nehmen von dort sofort Kurs auf das Glimmen, was allerdings noch nicht sichtbar ist. Es beginnt zu dämmern…
11:30pm Der glimmende Widerschein ist weit entfernt, aber auf dem Weg vor uns zu sehen. Unsere Schritte beschleunigen sich wie von selbst…
Gegen Mitternacht treffen wir auf den Laternenfriedhof des Akagashi-Clans. Das sonnenförmige Königssiegel leuchtet aus dem Boden hervor und bescheint die Laternen, die wie auf dem Pergament fast kreisförmig um das Siegel angeordnet sind.
Es ist der Colonel, der auf die Idee kommt die Laternen Stück für Stück nach der Nummerierung des Pergaments mit Kerzen zu bestücken. Aus dem Material der Carbidlampen werden schnell einige Funzeln gebastelt und der Reihe nach in den Laternen platziert. Kurz nachdem die letzte Kerze die letzte Laterne illuminiert hat, beginnt das Siegel noch heller zu leuchten…
Aus dem felsigen Untergrund öffnet sich aus dem Nichts ein Gang mit einer Treppe, die hinabführt. Ich erschrecke mich gründlich, Mycroft geht als erster hinein:
Ein enger Gang führt nach unten und mündet in einen 4m x 4m großen Raum. Plötzlich ein Schwirren und ein helldumpfer Laut! Mycroft kann gerad nochmal so einem Pfeil ausweichen, den er wohl per Tritthebel ausgelöst hat. Die Kultstätte ist gegen Eindringlinge geschützt!
Vorsichtig wird der Raum ausgeleuchtet. Ein weiterer Pfeil wartet abschussbereit in der Steinwand. Mycroft löst ihn aus, als alle aus der Gefahrenzone getreten sind. In der Mitte sehen wir eine Art Altar, auf dem ein Schwert liegt.
Es ist das Akagashi-Katana, das Mycroft bereits zeitweise im Aoki Gahara bei sich führte. Es trägt einen Schriftzug, den wir ohne Mühe lesen können: „Heilige Bestrafung der bösen Füchsin“.
Der Colonel nimmt es an sich und wir verlassen so schnell wie möglich die unheimliche Katakombe. Keiner will hier unten sein, wenn sie sich nach einer Stunde wieder schließt!
Ohne Verschnaufspause geht es wieder auf die Bergspitze, wir kehren zum Beschwörungsort der Füchsin an den fünf Stelen zurück.
Octobre 30 1919 Thursday 00:30am
An der Beschwörungsstelle angekommen, schneidet sich der Colonel in die Hand und beginnt die fünf Stelen einzeln zu bebluten, doch nichts passiert…
Nach kurzem Überlegen kommen wir auf die Idee, es so zu versuchen wie im Aoki Gahara:
Henry beginnt die Stelensprüche aus seinem Notizbuch zu zitieren…









