* Nächtliche Entführung mit Auftrag
Mitten im Schlaf erwache ich von einem vertrauten Melodie. Meine Hände bewegen sich zur Flöte. Sie spielen wie von selbst, ich höre eine vertrautes Krächzen in meinem Kopf
“Komm! Der König ruft Dich, nun komm!”
Meine Hände sind wie festgeklebt, spielen immer wieder die Melodie. Ich wanke gegen das Bett von Sanjuro, rufe ihm zu:
“Ich muss weg, er ruft mich!”
Zu mehr bin ich nicht in der Lage, wie unter Zwang bewege ich mich ins Freie. Auf der nahegelegenden Licht sehe ich den Byakhee, der mich hechelnd begrüßt. Schlecht gelaunt steige ich auf, während ich mir einen Honigwein einflöße. In einem Bruchteil von Sekunden reise ich in den Himmel hinein & hindurch.
Vor mir erscheint Carcossa, die Stadt an der malvefarbenen Wüste. Der byakhee landet direkt auf der Pyramide, vor den Füßen des Königs in goldgelb werde ich zu Boden geworfen. “Los, spiel für mich!” Unter Schmerzen spiele ich erneut die Melodie. An meinem Sichtfeld sehe ich einige Wesen, unter ihnen Cassilda. Angstvoll, aber auch in Überheblichkeit betrachtet sie die Zurschaustelluing der Macht. Nach etlichen Minuten entläßt er mich aus dem Zwang, ich steh langsam auf, klopfe meine Kleider mit den schmerzenden Fingern zurecht.
“Kehre jetzt zurück in dein armseliges Leben! Suche das Buch des Sandes und trage deinem Namen mit Blut hinein. Das ist der Gefallen, den Du mir schuldest für meine Hilfe!”
Ich schlucke. Mir kommen Bilder in meinen Gedanken hoch, Bilder von Halifax, dem ersten direkten Treffen mit dem König. Ich schüttel den Gedankenstrom weg. Er fährt fort:
“Um deinen Auftrag zu erfüllen, kannst Du dein altes Aussehen wiederhaben. Wende Dich an Cassilda, sie wird Dir helfen. Doch sei Dir im Klaren, nach dem Abschluß des Auftrags wird dann etwas mit mir passieren, was nicht mehr rückgängig zu machen ist!”
“Ich lehne ab!” Rufe ich laut aus. Eine weitere Schuld zu tragen bin ich nicht in der Lage. Mit leichter Verwunderung oder Verärgerung entläßt mich der König mit den den Worten:”Nun gut, so sei es! Hinfort!” Zu Fuß schreite ich die Pyramide hinunter, raus aus der Stadt. Am See von Hali nehme ich mir einige Portionen Wasser mit, um intergalaktische Reisen unbeschadet zu überstehen. Dann trinke ich & fliege zurück.
Als ich eintrete, ist Sanjuro noch wach. Ich erzähle ihm alles, er ist sich der Gefahren bewußt. Meine Hände zittern unter der Anstrengungen. Ich gehe zu Bett, falle in traumlosen Schlaf.









