Locus natalis I
Der Tag der Wahrheit ist gekommen.
Die Straßen von Glastonbury sind dicht gefüllt mit Menschen die sich in den Gewändern der Druiden und Hexen kleiden. Auf der Hauptstrasse ist ein Aufmarsch der Black&Tans, eine Art Elitesoldaten, wenn ich mich recht erinnere.
Im Tabakladen erstehen wir eine Karte der Stadt. Zudem erfahren wir das es sich um das alljährliche Musikfestival handelt, Ruthland Boughton und Regnald Buckley vom nationalen Theater haben es ins Leben gerufen.
Zunächst suchen wir die Abtei auf, denn hier soll König Arthus begraben sein. Am Grabmal des Königs steht eine Plastik seiner; das Schwert im Stein. Ld Carnarvon zieht kurz am Schwert. Da nichts passiert, schlendern wir weiter.
In der Kapelle treffen wir auf zwei junge Männer, Otto Rahn und Mr Donovan. Ihr Interesse gilt der Deckenmalerei: Eine Abbildung Arthurs und wie er auf einen Turm zeigt, die Gralsburg vielleicht? So kommen wir ins Gespräch und sie scheinen sich ebenfalls für die Legende zu interessieren; Zufall? Wohl eher nicht: Als wir in das Automobil einsteigen beobachtet Cpt Wigbold wie Mr Rahn mit Soldaten verhandelt.
So fahren zum nahe gelegenen ‚Tor‘, kelt: ‚Twr‘. Während der Autofahrt erinnert sich Mr Okumura an einen Artikel aus der Zeitung: Am Fusse dieses Hügels befindet sich die ‚Blutquelle‘ und der ‚Kelchbrunnen‘. Dann, was für ein Anblick: Wie in der Deckenmalerei ist der Hügel terrassiert. Wir halten und steigen hinauf.
Oben angekommen. Der St Michael’s Turm ist innen zerfallen, nur seine Aussenmauern stehen noch. Wir bemerken das uns Soldaten vom Fusse des Hügels aus beobachten und so bleiben Mr Okumura und ich als Lockvögel hier zurück. Die anderen brechen unerkannt auf der Rückseite zum Brunnen auf. Die Soldaten beobachten uns weiterhin durch ihr Fernglas. Ihr vierter Mann scheint verschwunden. Mr Okumura sendet ein kurzes Signal via Spiegel an Cpt Wigbold, dann gehen wir den Soldaten entgegen. Bevor wir sie erreichen taucht ihr vierter Mann auf, sie satteln auf und verschwinden.
Wir treffen uns an besagter Blutquelle. Ihr Wasser ist sehr erfrischend. Ich überrede den Gärtner, der die Anlage pflegt, uns den Brunnendeckel zu öffnen. Er tut es, ein Gitter, ein Farn.
Ld Carnarvon wirft einen Penny hinein und hat einen Wunsch der nicht ganz geheim bleibt.

Der Gärtner verschliesst den Brunnen ordnungsgemäß. Und er gibt uns Hinweise auf das Fest am Abend: Das wird noch viel verrückter – Diese Huldigung an Viviane, Merlin, Artur. So schauen die letzen Esoteriker vorbei, ich tanze mit ihnen, die Sonne versinkt, wir sind allein.












