Into the Depths
6 January 1922 Friday Day46/3
Heute geht es zu dem 2km in südlicher Richtung gelegenen Höhleneingang am Rand des Hochgebirges, den wir schon kurz nach der Landung ausmachen konnten…
In den Eingang hinein zieht sich wieder eine 5m breite plattgewalzte Spur durch den Schnee, so als ob ein schwerer Schlitten dort hineingezogen wurde. Die Öffnung weitet sich in die Tiefe hinein, der Schacht wird glatter, die Wände sind mit Steinplatten verkleidet und gestaltet sich fünfeckig…
Carla entdeckt eine dunkle, getrocknete Blutspur, die sich über einen halben Meter hinzieht und dann einfach endet. Es folgt ein Abschnitt mit abgeschlagenen Objekten, Dekostücken? aus der Wand, hinter denen sich ein wildes, großflächiges Geschmiere, in die Schachtwand hinein gemeißelt, entlangzieht.._-/!-
Wir gehen weiter hinab, und es wird feuchter und heißer, je tiefer wir gehen. Das aus einer Linie gezogene Graffiti wird immer wilder, irrationaler. Es scheint, als ob der Zeichner mit der Zeit fahriger und wahnsinniger wurde…
Wir beschließen eine Pause einzulegen und uns zu stärken. Aus der Tiefe des Schachts kommt plötzlich eine Erschütterung, ein Grollen, das unseren Kochtopf zum Zittern bringt…
Dann hören wir ein ‚tickeleleli‘ aus der Tiefe des Schachtes. Dennoch gehen wir weiter. Rechterhand, in einer kleinen Einsenkung, erkennen wir eine große Gleittür aus Stein. Das Graffiti wird wilder, rudimentärer nach der Tür…
Wir überlegen kurz die Tür zu sprengen, doch nehmen Abstand davon. Der Colonel bietet an, einen freiwilligen Geist in die Tür zu versetzen, um in den dahinter gelegenen Raum zu schauen. Carla erklärt sich bereit dafür: „Ich wollte schon immer mal eine Tür sein!“
Während der Colonel seinen Zauber wirkt, gehen die Erschütterungen weiter…
Carla sieht einen Raum, der ständig seine Form von Viereck, Kugel, Pyramide und in andere geometrische Formen ändert. Blau leuchtende Raumlinien ziehen sich dort hindurch, die sich in der Unendlichkeit treffen. Aus ihnen fallen dunkle Schatten, die sich zu einem Hund von Tindalos manifestieren. Er schlägt hart gegen die Tür, so dass es für uns im Schacht laut hörbar ist. Carla wird erschreckt und sofort von Mycroft zurückgeholt, wieder in ihren Körper versetzt. Keuchend und mit großen, aufgerissenen Augen kommt sie langsam wieder zu sich…
Und erinnert sich an Glyphen an der Innenseite der Tür:
Diese verdammten Hunde spüren die astrale Energie meiner Portalkugeln!!!
Für heute haben wir genug und drehen schnellen Schrittes um. Kurz vor dem Ausgang kollabiert Mare. Ich kann sie stabilisieren, aber nicht auf die Beine bringen. Wir müssen ein wenig warten, bis sie transportfähig ist und wir sie auf den Schlitten legen und ins Lager zurück stapfen.
Five o’clock Tea im Lager, am bollernden Ofen…
Wir haben noch ein wenig Kraft und unser nächstes Ziel soll der umgestürzte Turm direkt neben unserem Lager sein. Dort finden sich in die Wand gehauene, frische Glyphen:
Wächter, Pentapoden hüten/beobachten drei Kugeln!
Meine Portalkugeln sind den Pentapoden bekannt!!!
Der Grundriss der zwei ineinander gestellten Zylinder wieder eine uns bereits bekannte Glyphe…
In dem Zwischenraum der beiden Zylinder entdecken wir eine Wendelrampe, die in die Tiefe führt…
Wir gehen sie nicht herunter und schauen auf stark verwitterte Reliefdarstellungen an den Wänden, die nicht mehr zu erkennen sind. Im Innenraum dagegen finden wir deutlich erhaltene Glyphen: Drei kleine übereinander gestapelte Vierecke dann \ /- hin zu, von nach.
Wir kehren wiedermals zu heißer Suppe und Dörrfleisch in das Lager zurück.















