Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

High Plateau

4 January 1922 Wednesday Day44  Thomson Lager

Start ins Hochgebirge, steil hinauf in die Fallwinde…

Ich fliege die Junkers. In Karawane fliegen wir in dünner Luft durch den Gebirgseinschnitt ins Unbekannte. Er führt uns auf ein Hochplateau. Darauf liegt eine Stadt, gebaut aus Stein mit riesigen Gebäuden, die bis zu 300m hoch sind. Sie ist groß, mindestens 20x50km in der Ausdehnung, weiß verschneit und erscheint unbelebt. Wir fliegen eine Schleife, um einen geeigneten Landeplatz zu finden. Der Colonel bringt die Martinsyde als erster herunter, dann folge ich…

Arcadia Lloyds setzt sich von uns ab und landet in einem anderen Teil der Stadt…

Wir errichten unser Basislager im Untergeschoss einer Ruine.

Sie hat eine Glyphe in der Wand, die ich sofort als eine solche aus den StrangePergaments erkenne…

Das Gebäude hat einen 5eckigen Turmstumpf und besteht aus Blöcken, die gläsern schimmern. Sie scheinen gegossen zu sein, kein Naturstein zu sein. Es erklingt hell gläsern, als ich dagegen schlage…

Das erste Untersuchungsobjekt wird die 3stufige und 5eckige Pyramide sein – sie ist 290 m hoch! Nach einem Spaziergang in eisiger Kälte betreten wir sie durch einen nur wenige Meter hohen 5eckigen Eingang. Der Boden zeigt Muster von in Halbkreisen ineinandergreifenden Strukturen, die wohl mal mechanisch beweglich gewesen sein könnten…

Ein Wandrelief zeigt eine Spirale, eine Galaxie? Vergrößert werden Planetensysteme darin gezeigt, darunter befinden sich Glyphen: Ein Älteres Zeichen, ein Durchgang und die Glyphen für Planet und Schicht (Schichtplanet= Kontinentalplatten) – Wächter des Tores zur Erde?

Ein Stockwerk höher befindet sich ein Planetensystem auf dem Boden, wieder mit Glyphen: Kleiner Planet im Sonnensystem?
In den Wänden entdecken wir Nischen mit Podesten, mit drei Kugelmulden darin. Ich erkenne natürlich sofort die passende Größe für meine Portalkugeln…
Trotz der Kälte wird mir heiß…

Ein weiteres Stockwerk höher sind wieder Glyphen im Boden eingelassen: Ein kleines Viereck in einem größeren Viereck, ein Kreis in einem größeren Kreis. Die beiden Kreise werden nicht als Ring gelesen, dessen bin ich mir sicher. Sie könnten so etwas wie Planetensystem, Orbit bedeuten…

Im obersten Stockwerk, dem Dachgeschoss, finden wir eine leicht geöffnete, aber verschlossene Schiebetür vor, durch den wir in den Raum dahinter schauen können und weitere Wandreliefs erkennen.
Der Colonel sprengt die Tür kurzerhand…

Von den Glyphen in dem Wandrelief sind schon sehr viele verwittert, die erhaltenen sind größtenteils neu und unbekannt…

Aber ich beginne besser zu verstehen und zu übersetzen, orientiere mich an ägyptischer Semantik. Dennoch sind hier zu viele unbekannte Zeichen, die nur geschätzt werden können. Wir erstellen eine Liste aller Glyphen, die wir hier gefunden haben, mit der Absicht, ein Glyphenübersetzungsbuch anzufertigen…

Nach der archäologischen Dokumentationsarbeit geht es wieder zurück ins Lager, zu Pemmikan und heißer Suppe. Die Zubereitung dauert nicht lange: In dieser Höhe kocht Wasser schon bei 80°.

Satt und erschöpft lege ich mich sofort schlafen und werde erst die letzte Nachtwache übernehmen…