Fabula
Im Traum sehe ich mich in Rüstung auf einem Pferd reitend, meinen Helm ziert eine rote Feder. Ein unbekannter Auftrag treibt mich an. Durch Sumpf, Steppe und Gebirge.
Gegen halb sieben erwache ich und gehe mit Indy im Park spazieren. Dichter Bodennebel bedeckt die Grafschaft Hampshire. Gegen halb acht lichtet sich das Bild und die Sonne tritt hervor. Ich kehre zurück auf mein Zimmer. Ein tiefer Schlaf umhüllt mich.
Gen Mittag erwache ich erneut, erholt gehe mit Indy raus, die anderen Herrschaften sind noch nicht auf den Beinen. Das Frühstück nehme ich auf der Terrasse ein. Charles reicht mir die Tageszeitung, beunruhigende Nachrichten:
– Neues Parfum Chanel No 5
– Bombenanschlag in Belfast
– Unruhen unter den Arbeitern
– Hilfsmittel aus Amerika eingetroffen
– Hungersnöte Aufgrund der Kriegsfolgen
– Frauen in den USA dürfen zum ersten mal wählen
Um eins treffen Mrs di Fiona und Ld Carnavon ein. Ich erzähle den beiden von meinem Traum und wir gehen in die Bibliothek um hier evtl Hinweise zu finden. Und tatsächlich, hier steht: Parcival, der Reinste, erhielt den Gral von den Avalonierinnen und überreichte ihn der Tafelrunde. König Artus gab den Gral später zurück. Ebenfalls eine interessante Passage: ‚Lapes Exilis‘ – der ausserirdische Gral, der schon in der Stadt Carcosa Wunder gewirkt, aus unbekannten Metall gefertigt sein soll – Wie konnte ich das nur übersehen?
Gegen halb drei landet Mrs Humboldt. Strahlend kommt sie uns entgegen.
Nach dem Tee eine Therapie unter dem Motto ‚Tanz dein Trauma‘. Dr Jung tanzt mit Mrs Nidelven um es uns vorzumachen. Ich tanze mit Mrs Humboldt, sie stolpert leider etwas ungeschickt. Dabei sehe ich mich in einer mittelalterlichen Halle, ebenfalls tanzend. Ich bin sehr glücklich.
Anschliessend erzählen wir Dr Jung von unseren Erlebnissen in Glastonbury. Er wirkt erstaunt. Seine Frau ahnte so etwas schon. Aber glaubt er uns das wirklich?
Nächstes Ziel: Winchester. Was nehmen wir mit? Das Dinner lädt zum planen ein. Ld Carnarvon wirkt blockiert; Winchester mein Lord, das liegt quasi vor ihrer Haustür!
Mit Mr Okumura fahre ich nach Curdridge Hill. Kurzerhand habe ich mich entschlossen heute Nacht hier zu übernachten. Cpt Wigbold ist nicht daheim. Wir hören eine Explosion im nahe gelegenen Steinbruch. Sollte er sich mit Mr Winterbottom zusammengetan haben?
Er zeigt mir sein Haus. Diese seltsame Wand im Keller, die Bibliothek die ich mir bei Gelegenheit noch mal genauer ansehen werde und die Eingangshalle die später das Familenwappen der Okumuras zieren wird.
Am Kaminfeuer erzählt mir Mr Okumura etwas über sich und seine Familie. Das Ende des Samurai-Zeitalter (ca 1860) war für ihn der Grund zum Militär zu gehen. Nur hier konnte er sich bedingungslos der traditionellen Schwertkunst hingeben. Sein Großvater (Name?) war der letzte Samurai der Familie.
Danach geht’s mit Indy noch mal raus wo er gleich eine neue Bekanntschaft schliesst: Ein schwarze Katze.










