Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

*Damals, Boxeraufstand

Nach einer kurzen Dusche & morgendlicher orientalischer Ertüchtigung sowie einem japanic continential breakfast sind wir bereit & werden auch schon von Ms. Toganama im Empfangsbereich des blauen Drachen erwartet.

Ms Toganama is waiting

Ms Toganama is waiting

Nach einer kurzen & förmlichen Begrüßung machen wir uns auf zum Bahnhof, unsere Fremdenführerin hat bereits in der Früh die Reiseunterlagen besorgt. Mit einem Taxi fahren wir zum Bahnhof und laden dort unsere Sachen aus.Als ich dort warte, sehe & erkenne ich einen alten Bekannten, Mr. Sanjuro Okumura. Nach einer kurzen Phase der Verwirrung begrüßt er mich herzlich & fragt zugleich interessiert, ob ich der britische Verbindungsoffizier aus Beijing bin, wo wir uns betroffen haben während der Unruhen des Boxeraufstands 1901.

Erinnerungen an Beijing

 Wir schwelgen kurz in den Erinnerungen an die vielen Scharmützel, kommen dann wieder in der Gegenwart an. Er stellt mir seinen Neffen vor, der auf seinen Vater wartet. Da ich den Mann gut kenne, erzähle ich ihm freimütig unsere Mission. Nach kurzem Staunen warnt er uns, nicht allein in den Wald zu gehen. Aber wir sind ja zusammen, was soll da denn passieren? Abschließend lädt er mich und meine Freunde zu seinem Geburtstag ein, was ich, sofern die Zeit es zuläßt, gerne kommen will. Schließlich haben wir uns in Beijing gegenseitig den Rücken freigehalten, als die chinesischen Teufel über uns herfielen. Mit einer freundlichen Umarmung verabschieden wir uns.

Bahnhof in Mito

Am Bahnhof herrscht reges Gedränge, als der Zug einfährt, das Militär übernimmt die Sicherung der Gleise. Wir steigen in den Zug, werden jedoch sehr rüde behandelt & angerempelt. Ich bin kurz geneigt, für mehr Respekt zu sorgen, verwerfe jedoch den Gedanken, als wir im Abteil sitzen. Die Fahrt verläuft ruhig und wir kommen pünktlich in Yoban an. Wir steigen auf eine Kutsche um & prompt nach dem Verlassen von Yoban fängt es an zu regnen. Wir alle bemerken, wie sich die Stimmung senkt. Die Ausgelassenheit wird ausgetauscht mit grauer Melancholie. Niemand spricht, bis wir im Dorf Nau Shua ankommen.

NauShua

Wir erblicken ein ärmliches Holzdorf, das im Schatten des Fujiyama sich befindet. Es ist kühle Umgebung & die Menschen blicken ins Leere, als sie wortlos an uns vorbeilaufen. Ms Toganama führt uns in das Hotel mit dem Schild „Brendan Rocks“, was wohl der Name sein soll. Drinnen angekommen empfängt uns der Besitzer, ein Mann names James Axelby, der dem durch Pokerglück diese Immobilie in die Hände fiel.

James Axelby

Wir bekommen 3 Doppelzimmer und checken ein. Ich frage gleich nach Veronica Chadwick, die der Mann getroffen hat. Er meint sogar, dass Ihre Sachen noch im Schrank liegen. Nach einigen Überredungpfund können wir Ihren Koffer haben & durchsuchen ihn nach Hinweisen. Leider nichts, sie scheint wirklich ohne Zahnbürste einfach in den Wald gegangen zu sein. Näheres weiß wohl ein Australier names Ferret. Beim Abendessen treffen wir den Australier, der in einem umgebauten Militärbus am Dorfrand wohnt. Er bestätigt uns, dass Veronica mit ihm in den Wald gegangen ist. Dort habe sie herumgeirrt und kein Wort gesprochen. Als Ferret sie ansprach, sie möge nun mitkommen, legte sie ihm den Finger auf den Mund und ging allein tiefer in den Wald. Daraufhin sei er zurück ins Dorf zurückgekehrt. Wir vereinbaren auch die gleiche Route, die am nächsten Tag losgeht.