Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Besuch bei Rupert

Nach einer Stunde Schlaf wache ich ruckartig auf, denke an unseren Auftraggeber Rupert, entschließe ich mich dann aus einem inneren Impuls folgend, zum Highclere Castle zu fliegen. Die anderen Gefährten schlafen noch, wir haben ausgiebig unsern Erfolg zeleriert. Gestern wurde viel diskutiert, Henry versuchte nochmals, den Bernstein für seine Forschungen oder als Wiedergutmachung an Sir Chrichton von uns zu bekommen. Doch der Lord blieb hart, zu gefährlich ist dieses Wesen, zu undurchsichtig die Motive des englischen Weltreisenden.

Taunton Cross c. 1770

Dann waren wir nochmals in Taunton, um gewisse Leichen dezent zu entsorgen. Henry bat uns bereits gestern, ihm dabei zu helfen. Nun stellte sich die Frage, wie die Körper verschwinden sollten, ich plädierte für die hungrigen Schweine, was bei meinen Gefährten nicht auf Gefallen stieß. Ich glaube, niemand ißt für die nächste Zeit Schnitzel. Die Gruppe entschied, dafür die Moore nördlich von Taunton zu nutzen. Dazu wurde der Silver Ghost als illegaler Leichenwagen umfunktioniert. Mir war etwas unbehaglich bei dem Gedanken, auf britischen Boden ein Verbrechen zu begehen. 

Weiterhin habe ich meinen Flugschülern, Mary-Ann von Humboldt und Lord Carnarvon, mit Freude mitgeteilt, dass ich Ihnen zum erfolgreichen Pilotenausbildung jeweils eine Sopwith Camel schenke. Die Freude war groß, gerade der Lord hat ja in Ägypten durch ein Erdbeben eine Maschine verloren, die er sehr vermißt hat. Nun hat er auf seinem Privatflugfeld gleich zwei Maschinen, eine zum Reisen und eine zum Rasen, stehen.Die Maschine für Mary-Ann habe ich in meinem Flughangar bringen lassen, dort kann jederzeit damit rumbrausen oder ins Highclere Castle verlegen. In meiner Flughalle in Croyton hat sie lebenslang einen Platz reserviert bekommen!

Sopwith Camel

Sopwith Camel for the Lord & Mary-Ann v. Humboldt

 

Leider wollte mich niemand begleiten. Den Lord treibt es zurück auf die Almina, Carla und Henry begleiten ihn. Mary-Ann schaut in ihrer Apotheke nach dem Rechten. Mare & Kazeem fahren mit meinem Silver Ghost nach Bristol, wo die Almina ankert. So fliege ich mit meiner Martinsyde in den Sonnenaufgang nach Highclere Castle. Dort angekommen, besuche ich gleich meinen ehemaligen Zimmergenossen rupert Merryweather. Schwach lauscht er meinen ausführlichen Schilderungen. Gerade als meine Erlebnisse beendet habe, lächelt er mich entspannt an, bedankt sich für die Erfüllung seines Herzenswunsches & scheidet in meiner Anwesnehit friedlich & lächelnd aus dem Leben. Etwas bedrückt gebe ich der Sanatoriumsleitung Bescheid & benachrichtige die Angehörigen. Mit allen Ehren wird der Mann ins Crematorium gebracht, um ihn auf seine letzte Reise vorzubereiten.

Für mich ist damit ein Kapitel erfolgreich abgeschlossen. Ich erhalte noch eine Depesche von Jack Noir, die an Henry adressiert ist. Zufällig, im Moment des Verlassen von dem Anwesen, treffe ich meine ehemaligen Krankenschwestern sowie zeitgleich die nette Zimmerzofe vor dem renovierten Gartenhäuschen. Beide bitten mich um meine Kontaktadresse, damit wir weiterhin korrespondieren können. Die Zustellung der Depesche verzögert sich um einige Stunden, da beide sehr gespannt meinen Abenteuern lauschen, wir machen es uns bei Champagner, Austern & Erdbeeren gemütlich.

Mycroft mit Zofe & Schwester auf Highclere Castle

Am späten nachmittags fliege ich sehr entspannt & gut gelaunt zurück nach Bristol, lande die Maschine neben der Yacht des Lords.

Landung neben der Almina

Wasserung der Martinsyde neben der Almina

Ich übergebe die Depesche dem Schotten. Wir erfahren, dass Marie Allen einen Zwillingsbruder hatte. Er war Mitglied in einer obskuren okkulten Loge, die sich mit magischen Artifakten beschäftigen. Anscheinend ist er über diese falschen Scharlatane zu diesem machtvoll & verderbnisbringenden Gegenstand gelangt. Friede sei mit ihm.

Wir sinnieren noch über die Erlebnisse gemeinsam bei einem Sherry aus Bristol. Henry ist geistig etwas abwesend, ich denke, er möchte zu seinem sicheren Berg in Südfrankreich. Wenn der Lord keinerlei Pläne, werde ich ihn begleiten und unterstützen, so er denn will!