Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Benedicto

Mitternacht. Erneut lassen wir den Blick schweifen und entdecken ein Glimmen im Wald. Das Licht ist schätzungsweise eine (halbe) Stunde Fußmarsch entfernt. Wir brechen unverzüglich auf. Gegen halb eins jedoch erlischt es. Dennoch versuchen wir den Ort zu finden, es gelingt uns aber nicht.

Zurück bei den Stelen schauen wir noch einmal zurück: Das Glimmen ist tatsächlich verschwunden. Vielleicht ist es nur zu einem bestimmten Zeitfenster zu sehen? Wir untersuchen die Stele noch einmal genauer und entdecken eine braune Verfärbung – Blut?

Dann geht’s ins Hotel zurück und mich überkommt ein bleierner Schlaf. Und kalt ist mir. Wo sind meine Bärenfellkappen?

Nach dem Frühstück besuchen Cpt. Wigbold und ich den eindrucksvollen Kaiserpalast. Ein wunderschöner Garten, Thronsaal. Zum Glück kein Fuchs.

Gegen vier Uhr Nachmittags besuchen wir Shirosama und berichten ihm das wir den ‚Ort‘ gefunden haben. Um den Pfad zu beschreiten möchte er uns seinen Segen geben. Die Zeremonie dauert rund eine halbe Stunde: Wir gehen in den Zeremonialraum. Kerzen brennen und der Duft seltsamer Gewürze liegt in der Luft. Shirosama bewirft uns mit Pergamentkugeln die an uns haften bleiben. Tatsächlich, ich fühle mich mutiger. Dann erklärt er uns die Funktionsweise der Amulette. Es fällt eine kleine Spitze gegen die Briten, bezüglich ihrer hohen Spenden.

Wir ziehen unsere Roben über und erreichen den Gipfel des Hügels gegen halb neun. Wir warten gespannt und tatsächlich: Gegen halb zwölf erscheint des Glimmen.