Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Auf zur Winterbottom Ranch!

Früh erwache ich voller Tatendrang. Ich organisiere einen riesigen Picknickkorb, und da der Ausflug auf meine Kosten geht, lasse ich es an nichts mangeln. Die Tickets werden 1. Klasse gebucht und die Gepäckträger ordentlich geschmiert. Auf der Zugfahrt sticht mir eine Steinsäule ins Auge. „Das ist doch ein Loigor“denk ich. Ich zeige dem Lord die Stele, die auch er als Schlangenwesenhort erkennt. Wir vermerken uns die Stelle auf der Karte.

Kokonga

Nach einer vier stündigen Zugfahrt erreichen wir Kokonga, wo ich Pferde organisiere, etwas anderes läßt sich hier nicht auftreiben. Ein Einheimischer hat ein skurilles Gefähr, was er wegen dem Lärm den Antichristen nennt. Er ist ein Nachbar, wie sich herausstellt. Jimmy Carter kennt einige Anekdoten von Henry Winterbottom. Er soll ein Hundenarr, Waffenkundiger und komischer Kauz gewesen sein. Ich muß über die Ähnlichkeit lachen, zudem ich mir auch einen Hund zulegen wollte. Bisher ergab sich nie die Gelegenheit…das werde ich nachholen, Für Henry!

Leicht amüsiert nehmen wir die Pferde und reiten zu meiner Ranch. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Anwesen. Leider hat hier anscheinend ein Feuer gwütet, alles ist kaputt oder am Verrotten.

Winterbottom Ranch

 

Wir untersuchen das Haus. Leider ist von Innen auch alles geplündert und zerstört. Über den Kamin die zur Unerkenntlichkeit verbrannten Pergaments. Ich finde im Kamin die Überreste des Tagebuchs von meinem Onkel. Ich bin leicht verwirrt, es hört sich in den Notzien an, wie Begegnungen mit Wesen des Mythos. Strange. Wieviel Gemeinsamkeiten hatte er noch?

In Schuppen finde ich noch einen alten verrotteten Silver Ghost. Diesen werde ich restaurieren lassen! Meine Freunde bezweifeln, dass das Erfolg bringt, aber ich bin es Henry schuldig.

Frustriert verlassen wir die Ranch, da der Abend kommt und niemand die Erfahrungen von Henry teilen will. Anschließend machen wir noch einen Halt auf dem Firehof in Kyeburn, wo Henry bestattet worden ist. Mit Verwunderung sehe ich auf dem Grabstein „Ecce Agnus Dei“. Sanjuro erkläre ich auf Nachfrage die Bedeutung dieses Ausspruches, der uns seit Anfang der Abenteuer nahezu verfolgt. Nach einer Gedenkstunde fahren wir dann weiter, zurück nach Dunedin.