Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Auf ein Neues!

Nach einen kurzen Schlaf weniger Stunden erwache ich in meinem Zimmer auf Highclere Castle. „Ich sollte mal einen kleinen Obulos der Sanatoriumsleitung zukommen lassen“ murmel ich bei der Morgendusche und schrubbe mir gedankenverloren den Wind & das Regenwasser des Kairoausflugs von der Haut. Howard ist ein interessanter, aber auch verstockter Kauz. Er erinnert mich ein bisschen an Henry, der auch sich gern bedeckt hält, aber es faustdick hinter den Ohren hat. Beide scheinen von Ritualen fasziniert zu sein. Ich schaue mir beim Anziehen nochmals die Kiste von seinem Bruder Thomas an, die er mir im Vertrauen gezeigt hat, nachdem ich ihm von meinem geflügelten neuen Gefährten erzählt habe.

Ritualschatulle vom Thommy Ding

Beim Dinner treffe ich meine Gefährten wieder und wir tauschen Neuigkeiten aus. Einige haben sich hübsch gemacht, und gerade der Lord besteht auf die richtige Etiquette. Ich werde meine offizielle Offiziersuniform tragen, die für solche feierlich offiziellen Anläße gemacht wurde.

Mycroft in offizieller Mission

Nachdem wir uns alle dem Anlaß entsprechend ausstaffiert haben, fahren wir in einer Wagenkolone zu Earl of Phantomhive. Das prachtvolle Anwesen mutet aufgeräumt und düster an. Vor dem verschlossenen Tor machen wir nach einer Wartepause uns selber auf. Alles scheint etwas verlassen zu sein, da entdecken wir einen jungen Mann, der Gartenarbeiten verrichtet. Fröhlich winkt er uns zu und wir fahren weiter zum Haupthaus. Nachdem wir das Personal kennengelernt haben { Übrigens eine äussert charmante Bedienstete } erscheint ein Junge. Er trägt eine Augenklappe und redet wie ein Erwachsener.
Dann fällt der sexy Bediensteten, nachdem ich Ihr zwinkernd meine Zuneigung bekundete, das Kaffeegeschirr herunter. Ich versuchte mit meiner Uniform ihr schnell zur Hilfe zu eilen, doch der junge Diener des Earls schnappt sich mit aberwitziger Geschwindigkeit die Tassen und Teller. Lächelnd reicht er Ihr das sauber aufgereihte Service. Ich staune und sehe gleichzeitig ein unheimliches Leuchten in seinen Augen – ein Wesen des Mythos – wir mir schlagartig klar.
Still ziehe ich mich zurück und lasse meine Gefährten das Gespräch übernehmen. Ich lasse den Diener nun nicht mehr aus den Augen. Es scheint eine unheilige Verbindung zwischen den jungen Lord und dem Wesen zu sein, meinen bisherigen Kenntnissen als Hexenjäger würde ich auf Seelenraub tippen. Ich habe davon bereits gelesen, man kann einen Pakt mit Wesen schliessen und Ihnen die Seele vermachen. Meinen Freunden wird es auch schnell klar, das da etwas nicht stimmt. Soverän führt aber der Lord die Gespräche weiter und auch ich zeige gute Miene. Eine direkte Bedrohung geht erstmal nicht von ihm aus.
Der Lord wurde von höchster Stelle, sprich dem König, beauftragt, uns klarzumachen, dass wir an der Selbstmordserie Verursacher sind und schnellstens das bereinigen müssen, da sonst viele Unschuldige sterben. Weiterhin deuten etliche Hinweise daraufhin, dass es sich hier um ein Fuchsgeist, Inari, handeln könnte oder involviert ist. In Japan gibt es einen Berg, wo diesem Fuchsgeist gehuldigt wird. Dort sollte unsere Suche beginnen. Ich lenke das Gespräch auf das Schwert, welches ich Wald vom Fremdenführer erhalten habe. Dies scheint auch wichtig zu sein, der junge Lord spricht von einer Schlüsselfunktion.
Zur weiteren Vorbereitung telefoniere ich mit einigen Bekannten und frage nach einem Schwertexperten. Tatsächlich werde ich fundig! Morgen werden wir ihn gleich besuchen. Schliesslich verabschieden wir uns. Auf der Heimfahrt sowie beim Abendbrot diskutieren wir viel über die Neuigkeiten.