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An Bord der HMS Victory werde ich freundlich begrüßt und mir wird meine Kajüte zugewiesen. Diese teile ich mir mit Dr Marcus Johnson, kurz ‘Dr Johnnie’ (Leibarzt von Ld Carnarvon), und Françoise Gerome. Da es in der Kajüte nur zwei Kojen gibt wähle ich die zusätzlich aufgehängte Matte. Meine beiden Kabinengenossen scheinen sich auch gut mit Indy zu verstehen. Zudem hängt mir der Franzose gleich an den Lippen, ‚Er komme aus Paris, entwirft Mode‘, was unschwer an seiner feinen Kleidung zu erkennen ist.
Auch ein anderen Hund ist mit an Bord, eine Dogge ein Colly. Indy und er freunden sich sofort an. Sein Besitzer, ein gewisser Günther Quandt.
Als alle an Bord sind legt die HMS Victory unter Jubelfrufen vom Pier ab, steuert in den Kanal und nimmt Kurs auf den Atlantik.
Gegen 19 Uhr lädt Cpt Wigbold zum Captain’s Dinner in die ‘Mainhall’ auf dem dritten Unterdeck. Als Abendessen wird eine ‘historisch angemessenes Mahlzeit’ serviert. Aus welchen Zutaten sie besteht möchte ich nicht genau wissen, sie schmeckt aber ganz passabel. Als Cold Dish wird Jelly Fish aufgetragen. Bah, das ist echt widerlich, lasse mir aber nichts anmerken.
Während des Essens komme ich ins Plaudern und so lerne ich einen großen Teil der weiteren Passagiere kennen: Die Krankenschwester Jessob, Durglib Singh, Seine Frau und Kinder, Jefrida, Shila, 2 Inder, den Initiator dieser Reise Sir Craid, den Geschichtsprofessor Winfried Hamilton, den Künstler Hanussen und seine Begleitung Magda.
Unser Gastgeber informiert uns über die bevorstehenden Tage: Eine Schiffsführung, eine historische Lesung, Hochseeangeln und vieles mehr stehen bevor. Höhepunkt ist eine Zaubervorstellung während wir am Kap Trafalgar vorbeisegeln. Am Abend des 21. Oktober werden wir dann in Gibraltar anlegen, dort nächtigen und anschliessend zurücksegeln. Die ganze Reise wird zehn Tage dauern.











