Tempest
Mrs Humboldts Glückstag, der 23te Fünfte, beginnt unsanft.
Während meines Studiums am Vormittag werde ich aus dem Sessel geworfen und verletze mich am Knie. Eine hohe Welle hat die Almina erfasst; Zieht ein Sturm auf? Henry sage ich mir, wir sind immer noch an Bord eines Schiffes! Schnell binde ich mich fest. Und tatsächlich, der Seegang wird zunehmend rauer und Elmsfeuer zündeln von den Masten als Cpt Wigbold das Schiff durch die Sturmfront steuert. Dann plötzlich diese Stille.
Als ich auf das Oberdeck trete bietet sich mir Verstörendes: Wir scheinen im Zentrum des Sturmes zu sein. Uns umgibt eine undurchsichtige Nebelwand. Es ist spiegelglatte See, kein Lufthauch weht. Doch unser Schiff bewegt sich wie Cpt Wigbold es vorausgesehen hat und mit seinem Sextanten nachweist. Die Segel sind vom Wind gefüllt und das fremde Sternenbild über uns verschiebt sich. Das Zentralgestirn ist grün. Dann ein Blick auf Taschenuhr und Glasen; die Zeit scheint nicht zu verrinnen. Das erinnert mich doch irgendwie an den 青木ヶ原
Lord Carnarvon kommt an Deck. Er erhebt seine Arme gen Gestirn und wird von Elmsfeuer erfasst. Wie bei Teslar(*) Ich wiederhole das Experiment, nur um sicherzugehen das hier keine fremden Mächte am Werk waren.
Die Nebelwand verdichtet sich und ich ziehe mich unter Deck zurück.
Mit einem Schlag beginnt der Sturm wieder, die erste Welle hat uns erfasst. Ich werde zu Boden gerissen.
Es folgt ein lautes Krachen auf dem Oberdeck, der Vormast scheint gebrochen. Ich höre Rufe: Die Matrosen sollen endlich die Taue kappen.










