* Rückkehr & Pilzreise
Nach dem morgendlichen Kaffee gehe ich mit zwiespältigen Gefühlen zum Hundetraining. Meine Gedanken kreisen um meine Freunde, in erster Linie um meinen Freund Sanjuro. Tamino läuft freudig schnuppernd vorweg, doch schaut öfter als sonst nach mir. Ich probiere einige Befehle, die immer häufiger die gewünschte Wirkung zeigen.
Monsieur Frémont zeigt sich auch zufrieden. Wir reden viel über unsere gemeinsame Leidenschaft. Nach dem Training kehre ich wieder bei Babette ein, die ein vorzügliche Hühnersuppe zurbereitet hat. Trotz des meterologischen Frühlings ist es noch recht frisch. Nach dem Essen gibt mir Babette einen Brief.
„Bitte händigt ihn persönlich Madame diFiona aus, ihr könnt ihn natürlich gerne lesen.“
„Nein, das steht mir nicht frei. Doch bitte schildert mir mit eigenen Worten, wie dringend es ist“ erwidere ich.
Gesprächig & offen plaudert sie über den diversen Misstand am Gut, ihre Hauptsorge gilt dem Weinkeller. Ich wundere mich, da ich diese Beschreibung nicht so wahrgenommen habe. Doch ich willige ein, schnellstens den Brief zu übermitteln. Das erleichert meine Entscheidung, denn drängt es, Sanjuro wiederzusehen. Der letzte Kontakt war sehr beunruhigend.
Madame Babette putzt nun emsig das Haus & ich inspiziere den Weinkeller & in der Tat, dort scheinen sich eine paar Trägerbalken vorschoben haben, die mit geeinter Tatkraft ausgebessert werden müssen.
Ich verlasse den Keller & bemerke den großen Unterstand, wo einige Strohballen, Holz & Gerätschaften untergebracht sind. „Hier muß ORdnung geschaffen werden. Auf in die Heimat!“ beschließe ich.
„Tamino, wir fliegen! “ Er bellt & rennt vor Freude im Kreis. Wir spielen kurz Fangen, dann wir den Rest des Fasans vom Vortag ein. Anschließend packe ich meine Sachen & belade meine Martinsyde samt Hundesitz.
Nachdem ich Monsieur Frémont von meine Abreisepläne mitgeteilt habe, fliege ich direkt nach Croydon. Der Flug ist herrlich, die Ohren von Tamino flattern fröhlich im Flugwind. „Er liebt das Fliegen“ stelle ich erstaunt fest.
Ich parke die Martinsyde in Halle 9e & überlasse sie dem Flughafenpersonal zwecks Wartung.

Ich melde ordnungsgemäß meine Ankunft in der neuen Flughalle.
Dort spricht mich ein Amerikaner an. Er weist sich aus als Vertreter des Luftfahrtunternehmes Larsen & bietet mir umschweifend einen Tauschhandel an. Wenn ich auf die kürzlich erworbene Junkers F.13 verzichte, kann ich das nahezu baugleiche Modell der Amerikaner in 2 Wochen in Empfang nehmen.
Ich lasse mir die technischen & logistischen Unterlagen zeigen. Alles präsentiert sich mir als korrekt an, einige Lieferprobleme zeichnen sich bei der deutschen Produktion ab & die Larsen JL-6 ist bereits auf dem Weg. Zudem kann man diese Maschine zu einem fliegenden MG-Nest umbauen, was ein diabolisches Grinsen unter den Bandagen abzeichnet. Ich willige ein.
Ich trinke noch einen Cocktail & bewundere die fertige Ankunftshalle. Im Büro der Luftpost herrscht emsiges Treiben. Ich erkundige mich nach den Geschäftsverlauf bei der Geschäftsführung & wir plaudern über weitere Investionsmöglichkeiten. Ich lasse mich zum Kauf von vier weiteren Martinsydes überreden, die schnellstens in meine Hallen überstellt werden sollen. Sie dienen als Reserve bei Engpässen.
Weiterhin investiere ich in eine weitere Vimers Vicky, die bereits in 10 Tagen hier eintrifft. Wir plaudern weiter über den Auf & Ausbau des florierendem Luftgeschäfts sowie das neue Flughafen Hotel, der Mitte des Jahres fertiggestellt werden soll. Ich buche für die Eröffnung die beste Suite.
An der Rezeption telefoniere ich mit Highclere Castle. Dort teilt man mir mit, Lord Carnarvan residiere derzeit in Hallton House. Dort erreiche ich meinen adeligen Freund. Froh, aber wie gewohnt erschöpft lädt er mich zu sich ein, um mir die jüngsten Entwicklungen mitzuteilen. Ich packe all meine Sachen in das Auto.
In meinem Büro schaue ich kurz meine neuen Post & beantworte einige Anfragen. In einem Paket befinden sich die neuen Waffen von Admiral von Schneider, zwei prachtvolle Exemplare. Den Pistolenkoffer sowie sowie Munition stecke ich mit ein.
Der Silverghost fahre fast wie von alleine direkt nach London. Gegen Abend erreiche ich die Gesellschaft meiner Gefährten. Es herrscht leichte Erheiterung vor. Meine Freunden berichten mir von magischen Bilder, erschaffen von einem mir unbekannten Künstlers names Blakely. Durch diese Kunstwerke kann man in andere Welten reisen kann, sogar in die Vergangenheit. Auf einigen Bildern soll auch ich abgebildet sein.
In Halifax, Rlyeh…
Ähm…Paranoia & meine Neugier sind geweckt. Doch meine Freunde raten mir ab, eines der Kunstwerke zu bereisen, zu tief sitz noch der Schrecken bei den Anwesenden. Die negativen Effekte schrecken sie nachhaltig ab.
Sanjuro schaut mich an. Er sitzt in den Sessel & steht langsam auf. Etwas bedrückt ihn…wir umarmen uns lange.
„Shinyū, wie steht es um Dich?“ frage ich ihn schließlich.
„Ich hatte schon bessere Zeiten aber jetzt, da du hier bist, geht es mir schon besser.”
Doch die vage Antwort zeigt mir, wie tief der Stachel des Mythos in seiner Seele steckt. Zugut kenne ich diesen Schmerz.
„Wir müssen reden, allein!“ Er nickt mir zu mit feuchten Augen.
Dann wende ich mich Carla diFiona zu & überreiche Ihr ihre erste Luftpost. Sie überfliegt die Zeilen & verlangt mehr Details von mir. Wir reden lange & ausführlich & feuchtfröhlich über die jüngsten Erlebnisse.
Meine Freunde haben in meiner Abwesenheit unsere Welt vor einer bizarren Ankunft eines „jungen“ großen Alten verhindert. Seine Heimt scheint die Traumwelt zu sein & er wurde von Wesen names Mi-Go erschaffen in einem unverständlichen Experiment.
Sanjuro wurde verflucht & ist gezeichnet. Zudem kann er keine weiteren Auskünfte geben, da das feindliche Wesen jetzt zuhört.
„Das klingt meiner jüngsten Dilemmas verdammt ähnlich“ denke ich mir. Er überlegt ernsthaft, in das Severn Valley zu fahren. Ich willige ein, ihn zu begleiten, doch das hat noch Zeit.
Doch zunächst muß mein gezeichneter Freund eine Frau im Traumland finden. Ich beschließe mich mit Sanjuro im Traumland zu treffen. Da das bewußte Träumen in letzter Zeit nicht eintraff, bitte ich um Pilzsporen von Mary-Ann, die mir freudig welche aushändigt.
„Sanfte Träume, Mr. Winterbottom“ raunt mir die zerstreute Apothekerin zu.
Nach einem Abendspaziergang mit Tamino, dem Lord, Cook, Indie & Henry genehmige ich mir einen Pilzgin & schlafe…
Tamino winselt. Verkriecht sich. Die Ecken der Wände fangen an zu leuchten. Mir wird klar, die Pilze machen etwas …
Anderes … Strudel … Wirbel … Lichtblitze … Spiralen…
„Mary-Ann!!“ schreie ich in die Nacht & winde mich in peinigendenHalluzinationen












