Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

CAPVT ALCI AMPVTARE

Ausgeruht und ohne Traum erwache ich. Am Vormittag trifft Mrs von Humboldt mit einem großen Automobil in Halton House ein. Sie bekommt ein zusätzliches Zimmer zugewiesen um hier ihr Labor einzurichten.

In der Zeitung lesen wir neues Unheil. Der Bildhauer, er wurde enthauptet! Dann der nächste Schreck: Anruf aus dem Hospital, Lady Almina sagt es sei etwas passiert. Vorsichtshalber nehme ich meine Robe mit und führe Mrs von Humboldt auf dem Weg an der Hand, während sie die Zeitung liest.

Als wir eintreffen berichtet ein erschöpfter Wachmann von Eindringlingen. Die Einbrecher, sie  waren zu zweit, einer konnte gestellt werden. Das Wesen, was nun im Keller liegt, war mit Hut und Mantel getarnt. Im Keller findet sich der Körper eines tiefen Wesens.

Nun gehen wir auf den Jakobsweg. Meine Taschenuhr zeigt 13 Uhr als wir bei besagter Adresse in einer herunter gekommenen Gegend eintreffen. Viele Bettler und zwielichtige Gestalten um uns herum. Mr Okumura flüstert mir ins Ohr das wir beobachtet werden. Der Lord, etwas ramponiert, folgt uns.

In der Kunsthalle stehen und stapeln sich viele Bilder, verpackt oder gar in Rollen und nicht auf einen Rahmen gespannt.

Für die ungeheure Summe von zehn Schilling erkaufen wir die Information über den wahren Jakob. Wir folgen ‘Jakob’, vorbei an Unrat und Tieren zu einer Tür im 1. Stock, er klopft (der falsche Jakob), ein Riegel wird zurück geschoben und ein schwarzhaariges Mädchen öffnet uns die Tür – Die Tochter?

Jakob, ebenfalls daheim, ist erstaunt das wir nach dem Bild fragen.Im Raum steht ein alter schwerer Tisch, darauf das verhüllte Bild. Die Tochter möchte das Bild nicht sehen und verläßt den Raum.

Lord Carnarvon erwirbt das Bild gegen einen Deal. Er verschafft Jakob eine Anstellung in Winchester, das Gemälde will er Morgen abholen lassen.

Gegen fünfzehn Uhr durchsuchen wir noch einmal das Atelier von Blakeley. Und siehe da, Mrs Nidelven findet ein leeres Versteck. Waren hier die Bücher verborgen? Und sie entdeckt einen Stofffetzen, schwarzer Samt.

Umgehend suchen wir Stimson auf. Unser Vorwand: Das Bild noch einmal sehen. Aber sein Haus wurde verwüstet, die Angestellte und er sind ermordet worden – erstickt an Belletristik. Schade um das schöne Buch. Und das Gemälde, es  wurde gestohlen! Als wir die Polizei informieren und diese kurz darauf eintrifft können wir bei der Aussage eine glaubhafte Geschichte abliefern.

Pünktlich zum Fünfuhrtee kehren wir zurück nach Halton House.

Später geht es noch einmal zum Hospital. Die Psychologin und die Wüstendame beschließen die Leiche des tiefen Wesens zu entsorgen. An was erinnert mich das bloß? Und damit sage ich: Gute Nacht!