Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Kazeem s Traumtagebuch

Traumlande

Ich hatte einen überaus seltsamen Traum letzte Nacht. Ich kann mich nicht erinnern, je zuvor einen Traum gehabt zu haben, der sich derart real anfühlte. Ich landete völlig unbekleidet in einer Art Wald aus seltsamen Gewächsen, famd aber in der Nähe eine Kiste, in der ich Kleidung und Waffen fand – unter anderem einen Dolch, der irgendetwas beängstigendes an sich hatte – fast als wäre es ein Lebewesen mit einem eigenen Willen.

Ich machte mich auf den Weg, die Gegend zu erkunden. Nicht weit weg konnte ich eine Siedlung erkennen. Kaum dass ich dachte, in die Richtung des Ortes zu gehen, war ich auch schon dort. Von hier aus konnte ich in einiger weiterer Entfernung eine größere Ansammlung von Gebäuden erkennen – offenbar eine Stadt. Auch hier kam ich schon an, gerade als ich den Gedanken, dorthin zu gehen, zu Ende gedacht hatte.

Lange sollte mein Aufenhalt hier jedoch nicht währen. Kaum, dass ich das Stadttor durchschritten hatte, wurde ich von einem dahergelaufenen Gauner bedroht. Er sprach in fremden Zungen, so dass ich nicht verstand, was er von mir wollte, doch sein auf mich gerichtetes Kurzschwert sprach für sich. Ich verteidigte mich. Ich brachte meinem Widersacher eine beachtliche Verletzung bei, doch dann nahte auch schon seine Gefährten. Ich war wohl ob der Umstände, die mich hierher gebracht hatten, noch etwas benommen, denn es gelang mir nicht, mich gegen diese drei Männer zu behaupten, was eigentlich für mich kein Problem hätte sein sollen. Ich dachte, meine Zeit wäre nun abgelaufen, als ich keuchend und schweissgebadet in meinem Bett aufwachte.