Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

formidolosus

Zum Frühstück endlich mal wieder eine Tageszeitung. Und was für eine! Größer als je zuvor. Allerdings ist sie sehr klein gedruckt um Farbe und Papier zu sparen. Ich denke eine Folge des großen Krieges. Sehr amüsant; In einem Kreuzworträtsel findet mein Nachname Verwendung, ‘Familienname, Gralsucher’. Die Lösung des Kreuzworträtsels ist umso unheilvoller, ‘YOG SOTOTH’. Das erinnert mich an etwas. Jene Worte die Lord Carnarvon erwähnte, ‘Er kennt das Tor, er ist das Tor, der Wächter des Tores und der Schlüssel (des Tores).’

Am Vormittag lasse ich mir von Mr Okumura den Keller mit dem Schrein zeigen. Anschliessend den Garten und den berühmten ‘Teich ohne Fische’. Vorort entbrennt zwischen Mr Okumura und Cpt Wigbold eine lebhafte Diskussion über den Teich, ob man darin baden könne, welche Fische ausgesetzt, gefangen und nicht gefangen werden dürfen.

Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang im Dorf. Mr Okumura zeigt uns Knitknocks Hill, ein feudales Anwesen. Die Spuren eines Grabens umgeben es. Mr Okumura erzählt uns, ‘Eine Legende besagt, das hier einst ein Mädchen namens Kitty wohnte. Sie hatte einen heimlichen Verehrer. Aber dann ist sie im Graben ertrunken. Seitdem spukt ihr Geist hier herum, erst letzte Woche wurde er wieder gesichtet.’ Auch ein anderes Schauermärchen hat er parat, ’An der Straße nach Burridge soll bis vor 50 Jahren noch eine Hexe gewohnt haben.’

Als wir dann später wieder am Kamin sitzen schellt das Telefon. Ein Anruf von Lord Carnarvon. Er benötige unsere Hilfe und wir sollen so schnell wie möglich nach London kommen und ‘eine passende Ausrüstung’ mitbringen.

Später dringen seltsame Geräusche aus Mr Okumuras Zimmer – jetzt bloß nicht stören!