Returning to Carla
Septembre 4 1920 Saturday 10am
Unsere Flugzeuge liegen startbereit im Hafenbecken…
Mycroft startet mit seiner Martinsyde mit Sanjuro und Ragnar an Bord durch. Darauf folgt Mary-Ann mit Mare. Ich gebe Gas, mit Carla als Co-Pilotin…
Doch noch bevor ich Startgeschwindigkeit erreiche, fällt der Motor aus…
Mycroft dreht eine Ehrenrunde um das Tempelryk, um mir etwas Zeit für einen zweiten Startversuch zu geben. Doch erst nach einer Stunde kann ich einen erneuten Anlauf wagen…Die Benzinleitung war abgefallen…
Der Himmel über mir ist inzwischen leer…
Der Motor läuft immer noch nicht rund und ich würge ihn ungeschickt ab…
Die Maschine muss repariert und dann noch mal durchgecheckt werden, so die Techniker im Hafen. Carla wird nur mit mir noch eine Nacht in Trondhjem verbringen müssen…
“Da wirst du wohl noch ein wenig Fingerfertigkeit üben müssen!” kommentiert Carla meine vergeblichen Startversuche in perfekter britischer Herablassung. “Und heute Nacht fange ich gleich damit an!” antworte ich schweigend mit einem dezenten Lächeln…
Wir buchen wieder ein Zimmer im Novgorod und finden Zeit für eine Aussprache. Carla zeigt als Italienerin doch recht schnell Verständnis dafür, dass ich Marija vom ersten Augenblick an leidenschaftlich schutzlos ausgeliefert war. Und es gelingt mir sie zu überzeugen, dass mein Wunsch, sie wiederzusehen, nicht der Leidenschaft meiner Lenden entspringt, sondern dem dringlichen Wunsch Cthulhu wieder schlafen zu schicken…
Mit einem Lächeln, das die Welt entscheidet, stimmt sie zu, dass der nächste Stop meiner Sopwith Berlin sein wird…
Wir gehen uns amüsieren. In der Hotellounge des Novgorod spielt eine norwegische Band zum Tanztee auf. Sie geben eine Ballade über das Tempelryk und die armen, an ihm geopferten Seemänner zum Besten…
Entspannt fallen wir nach einem pleasant evening ins Bett,
und ich kann vom Traumlande träumen…









