Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Hauling the Thule safe

August 30 1920 Monday 6am

Ich erwache schreiend im Gasthaus „Malm Gruve“… und sehe in die aufgeschreckten Gesicher von Mycroft und Sanjuro. Sie haben Schlimmstes erwartet und sind voll bewaffnet in mein Hotelzimmer eingedrungen. Ich erzähle ihnen sofort meine Traumerlebnisse…

12pm Trondhjem Nach vier Stunden Zugfahrt sind wir wieder in der 997 BC als Nidaros gegründeten Stadt an der Mündung des Flusses Nidelva. Ich schaue sofort im Trockendock 2 vorbei, wo meine Sopwith repariert wird. Der Colonel begleitet mich, auch er will seine Maschine begutachten, die in tadellosem Zustand ist…

Bei mir dauert es noch, Ersatzteile müssen erst noch geliefert werden. Mit dem Motor müsse man noch sehen. Ich solle auf jeden Fall vier Tage einrechnen…

Eine weitere Flugmaschine wird in das Trockendock gehievt. Es ist Mary-Anns Flieger. Mycroft flucht leise, ich bin geschockt von der roten Farbe. Sie hat den gleichen Ton wie die Fokker DR 1 des „Roten Baron“. Es fehlt eigentlich nur noch die Wehrmachtsbemalung…

2pm Ich bekomme zwei Telegramme an der Rezeption ausgehändigt. Gleich darauf treffen wir auf Mary-Ann in der Hotellobby…

Zur Nacht will die gesamte Mannschaft nochmal zum Haus der Thule-Gesellschaft, um die letzte Tresorkombination zu erspionieren. Ich verbleibe im Hotel und kümmere mich um meine Telegramme:

Sehr gut, der Herr Ingenieur packt an, wie erwartet…
Doch erst die gute, dann die schlechte Nachricht…

 

Meine Antwort fällt knapp, aber klar aus:
„Sgt. Bond soll die Untersuchung leiten +++ Was wurde gestohlen?+++Verwüstet?+++“

Ich befürchte Schlimmes, auch wenn sich in meinem persönlichen Schlafzimmer nichts von Bedeutung befindet, soweit ich mich erinnern kann…

Mich beschleicht das ungute Gefühl, hier in Norwegen nur meine Zeit zu verschwenden….

11pm Die Truppe kommt mit roten Wangen erfolgreich von ihrem Beutezug zurück. Wir sichten das Material. Es hat sich gelohnt:

Auch eine Zeichnung liegt dabei…

 

Das also ist das Geheimnis des Tempelryks…Eine Kultstätte des Bösen auf dem Meeresboden…

Ein Gedicht lässt mehr Rätsel offen, als es Einsicht bringt:

Wir kopieren die Textdokumente handschriftlich, Mare zeichnet das Bild ab.

Gegen Mitternacht bringen Mycroft & Ragnar die Dokumente wieder zurück, damit unsere Aktion unentdeckt bleibt…

Wieder ziehen sie die Nummer durch, in der Ragnar die Carbidlampen seines Gespanns vor dem Haus der Thule-Gesellschaft repariert, während der Colonel den Tresor erneut öffnet. Auch diesmal geht alles glatt über die Bühne.