Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Quest XV

Gedächtnisprotokoll (unvollständig, fehlerbehaftet, wird laufend ergänzt)

12. Januar 1922 „Was für ein aufschlussreiches Verlies“

In der vergangenen Nacht gab es in den Traumlanden Ereignisse, so berichtet es Mrs von Humboldt. Sie hat u.a. von zwei verknüpften Plateaus erfahren. 

Kurz nach 8:00 Uhr brechen die Investigatoren bei angenehmen 10° C auf. Col Winterbottom, Lord Carnarvon und Mrs de Fleur übernehmen die Führung an diesem unterirdischen Tag.

Graue Grotte

Zunächst wird die Graue Grotte noch einmal näher untersucht.

Die Substanz im Becken ist pH-neutral, minimal basisch, wie Mrs von Humboldt durch einen Teststreifen bestätigt. So taucht Mrs de Fleur ihren Arm in das Becken, die Substanz weicht minimal zurück. Magie geht von der Substanz nicht aus. Mrs de Fleur äussert ihre Theorie, das es sich dabei um eine Art von Ursuppe, Urschleim oder Urmutter handeln könnte, was die Anwesenden fasziniert. Mrs v Humboldt kann sich schwer zurückhalten noch eine weitere Probe der Substanz entnehmen, wird von dem Vorhaben abgehalten. 

Die fünf Stelen, eindeutig älteren Ursprungs, zeigen wohl eine Art Register, das jede Minute wechselt und in enger Verbindung mit der Grauen Substanz steht. Das Register beschreibt vermutlich fortlaufende Einträge die eingeschrieben werden? Warum sonst sollten die Stehlen hier platziert sein? Es werden noch einige Fotografien angefertigt. Die Rückseite der Stelen weist keinerlei Eigenschaften auf. Von allen fünf Stelen gehen magische Schwingungen aus die Mrs di Fiona und auch das Pendel von Lord Caranrvon erspürt. 

Ein leichter Luftzug ist aus dem hinteren Teil der Grotte zu spüren.

Südlicher Gang

Die Investigatoren folgen dem südlichen Gang. Nach 75 Fuß geht die natürliche Form in eine mit Steinplatten ausgekleidete Form über. 100 Fuß später mündet der fünfeckige Gang in einen Verteilerraum. Die Umgebungstemeratur steigt auf angenehme 15° C.

Verteiler

In den fünfeckigen Raum, 50 Fuß Durchmesser, führen drei Gänge. Die Investigatoren müssen sich entscheiden. Der Luftzug weht eindeutig von links.

Knoten

Dem Luftzug folgend erreichen die Investigatoren nach 1.000 Fuß einen Raum, von dem aus eine Rampe ja nach oben und unten führt. Die Wände sind ausgekleidet aber unbeschriftet. Hier scheiden sich die Geister. Eine Rampe führt nach oben, die andere nach unten.

Obere Scheibenbahnstation

Die Investigatoren fühlen sich bei diesem Anblick an den Aufbau der London Tube erinnert. Auch der Name der „Station“ scheint vorhanden, über dem Bahnsteig befindet sich jene Kartusche, die auch in der Grauen Grotte zu finden ist. 

Den Tunnelboden markiert eine Fahrleiste, links und recht davon je eine Rille. Am Eingang zum Tunnen befindet sich eine zerbrochene Scheibe aus Stein, 9 Fuß Durchmesser, 2 Fuss Dicke, Überreste einer Transporteinrichtung?

Die Investigatoren erinnern sich an die Worte von Andrew Keith Jack und ihrer Irrfahrt in London. Auch Shackleton murmelt etwas und erinnert an den fünfzackigen Stern.

Untere Scheibenbahnstation 

Der Aufbau ist ähnlich der oberen Station nur das es hier keinen aussergewoehnlichen Fund gibt.

Knoten

Die Investigatoren folgen 200 Fuss Gang, er mündet in einen Raum dreieckiger Grundfläche. Gegenüber liegen drei Moeglichkeiten. Mrs di Fiona hört es als erstes: „Eine Art beunruhigendes sich überlagerndes Schmatzen aus dem mittleren Gang, direkt gegenüber.“

Kolonie

Die Investigatoren sind neugierig, Col Winterbottom und Carla schleichen erfolgreich in Richtung Geräusch während die anderen zurückbleiben. Der Tunnel öffnet sich in einen weiten natürlichen Hohlraum. Es bietet sich ein unappetitlicher Anblick. Eine Kolonie von 400-500 weißen Pinguinen. Die Nistenden sind am Boden miteinander verwachsen. Aus den nach oben gestreckten Mäulern erheben sich fünfblättrige Blumen, Augen ausbildend, die Investigatoren neugierig ansehend. Es stinkt erbärmlich. Im Hintergrund sind zwei Pinguin-Aktivitäten zu beobachten. Beide scheinen nicht zu reagieren, vermutlich aufgrund der Umgebunglautstärke. An einer Wand befindet sich ein Relief:

Inspektorium

Zahlreiche Podeste verschiedener Grundform und Größe, allen gemein das sie nicht höher als 1.20 Meter sind. Zum Teil gut erhaltene Wandrelief beiderseits. Es gibt sechs Nischen.

Leise Geräusche, ein Rascheln aus dem hinteren Teil des Raumes. Hier werkelt ein Pentapode an einem der Podeste, Col Winterbottom schwenkt umgehend die Taschenlampe nach unten und mahnt zur Stille.

Was tun?

Die Investigatoren diskutieren wie der Zauberspruch „Sprache der Älteren verstehen“ korrekt zu interprieren und anzuwenden sei.

Mr Winterbottom hält ein Plakat in die Höhe, aber es erfolgt keine Reaktion des Pentapoden.

Mrs von Humboldt ist für drei Minuten unbeweglich, ein auf sie gewirkter Zauber wurde unerwartet entfaltet.

Der Pentapode zieht sich in den dahinter liegenden Gang zurück, etwas fällt vom Podest an dem er gearbeitet hatte geräuschvoll zu Boden. Die Investiagtoren schliessen daraufhin auf. Am Boden des Podestes liegt eine Pilotenjacke mit den Initialien H.W. Die Jacke ist zum Teil zerlegt worden, abgetrennte Teile wie Knöpfe und Fadenreste sind soweit vorhanden. Die Jacke wurde eindeutig hier inspiziert. 

Die Nischen enthalten 

  • N1 Eine dunkle Röhre, 170 cm hoch, Durchmesser 20 cm, Wandstärke 2 cm. Im unteren Teil befinden sich fünf Öffnungen. Das ganze mutet wie eine überdimensionerte Floete an.
  • N2 drei Röhren, 170 cm hoch, Durchmesser 20 cm, Wandstärke 2 cm.
  • N3 zwei Röhren, 170 cm hoch, Durchmesser 20 cm, Wandstärke 2 cm.
  • N4 leer
  • N5 Eine Arte Regal, darin 20 cm Durchmessende Scheiben aus milchig-transparenten Gestein. Eingeschlossen sind menschliche Finger, eine Hundezunge, (…)
  • N6 Eine Art Regal, Wabenform, Zylinder aus milchig-transparenten Gestein. Eingeschlossen sind menschliche Füsse, Hände, (…)

Auf den Podesten befinden sich Gegenstände menschlichen Fortschrittglaubens.

Pilzzucht

In dieser großen Höhle werden in sechseckigen Becken Pilze gezüchtet. Die Pilze sind nicht übernatürlich groß aber stattlich für irdische Verhätnisse (Wuchshöhe etwa 10-25 cm). Als Nährboden dienen kleingehackte Weiße Pinguine. Lumineszierende Bakterien an der Wand tauchen den Raum in schwaches Licht. 

Um Aufmerksamkeit zu erregen hinterlassen die Investigatoren Spuren, als sie eine größere Menge von Pilzen gewinnen. Zu früh, wie die Investigatoren später noch feststellen. Denn in dem dahinter liegenden Raum befindet sich eine ganze Sammlung getrockneter Pilze. 

Mrs von Humboldt erkennt das es sich bei den Pilzen um die gleiche Sorte handelt, die von dem Biologen Robert Clark auf Elephant Island entdeckt und von ihm und ihr bereits untersucht wurde. An der Wand befindet sich eine eindeutige Glype

Pilztrocknung

Rechts und links befinden sich Podeste auf denen die weißen Fungi ausgelegt wurden, sich in verschiedenen Stadien der Trocknung befinden. Es fällt auf, dass der Raum viel zu groß für die hier gelagerte Menge ist. Notiz: „Eigene Vorräte können hier ohne große Aufmerksamkeit aufgefüllt werden.“

Röhre I

Ein senkrecht nach oben führender Schacht, glatte Wand, keine Inschriften. Tageslicht in rund 800 Metern. Leider können die Investigatoren nicht fliegen, Mrs de Fleur erwägt kurz eine Leuchtspurmonition abzufeuern, der Plan wird abgelehnt.

Röhre II

Ein senkrechter Schacht baugleicher Art wie Röhre I.

Seesterne

In dieser großen Höhle sind übernatürlich große Seesterne angesiedelt. Auf den ersten Blick sind es mindestens 50 Stück. Ihr Durchmesser beträgt bis zu 130 cm. Typisch für Seesterne haben sie fünf Arme und bewegen sich äußerst langsam, die Mundöffnung ist abgewandt. Es gibt ein zentrales Becken, welches mit Wasser gefüllt ist, aber dieses suchen nur wenige auf, sie sind in dieser Umgebung also vorweegnd nicht unter Wasser! Das Geflecht aus Bakterien an der Wand taucht den Raum in schwach orangenes Licht und weisst Biss- und Schleifspuren auf. Eine sichere Durchquerung ist gegeben.

Seesterne Lagerung

Über Podesten dörren abgetrennte Arme von Seesternen an steinernen Haken, rechts wie links. Nicht alle Haken sind genutzt, was auf einen Mangel hinweist.

Eine Erruption oder geologische Fraktur hat eine Verschiebung im hinteren Teil des Raumes verursacht, so daß hier ein großzügiger Spalt im Fels entstanden ist.

Schlot

Durch den Spalt betritt Col Winterbottom einen Schlot, in ihm befindet sich ein Turm. Der Turm mißt 20 Meter im Durchmesser, ist 100 Meter hoch und leicht zur Seite geneigt. Etwa zu einem Drittel wird er von der Wand eingeschlossen. Auf höheren Ebenen sind erleuchtete Fensteröffnungen zu erkennen, aus denen das vertraute „Te-ke-li-li“ erklingt.

Die Rast

Die Uhren werden abgeglichen. 17:00. Zum Tee wird gereicht: Der Rest an Pemmikan für diesen Tag, ber bisher gewohnte Gin bleibt aus.

Nördlicher Gang

Die Investigatoren folgen nun dem nördlichen Gang. Nach 75 Fuß geht die natürliche Form in eine in Steinplatten ausgekleidete Form über. 100 Fuß später mündet der fünfeckige Gang in einen Raum. Die Umgebungstemeratur steigt auf angenehme 17° C.

Laboratorium

Ein grosszügiger Raum. 180 Fuss Tiefe, fasst sechzig Meter! Fremde Wesen sind nicht zugegen. Fragmente eines Wandrelief.

Die verschieden förmigen Podeste mit drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun oder zehn Ecken weisen in ihren Mitten eine Vertiefung auf, in denen ein Substrat heranzureifen scheint. “Die Entnahme aus der Grauen Grotte befindet sich hier in unterschiedlichen Stadien des Wachstums“, so notiert es Shackleton in seinem Tagebuch.

Zehn Nischen sind mit Begehrlichkeiten gefüllt, so befindet sich in

  • N1 Prisma (3/5)
  • N2 Keramik
  • N3 (Artefakt)
  • N4 Sehr gelbe Schnecke, wenn man sie sich ans Ohr hält hört man ein starkes Rauschen.
  • N5 Steintafel mit der Glyphenfolge „…“
  • N6 (Artefakt)
  • N7 leer
  • N8 Statuette
  • N9 (Artefakt)
  • N0 (Artefakt)

Die Investigatoren diskutieren kurz untereinander was sie davon mitnehmen könnten und was nicht. Sie belassen es dabei alle Artefakte an ihrem Platz zu lassen.

Es gibt einen weiteren Ausgang.

Aufzucht

In dem runden Raum reifen in Fruchtblasen diverse Wesen heran. Sie befinden sich in unterschiedlichen Stadien des Wachstums. Shackleton und die Investigatoren sind sichtlich geschockt.

Es gibt einen weiteren Ausgang.

Auf- & Absteigende Rampe 

Shackleton schaut auf seinen Kompass und notiert: „Diese Rampe muss weit weg vom Basislager liegen. Vermutlich sogar schon hinter der großen Mauer, Kompass zeigt NNO, es sind bestimmt vierzig Windungen nach oben.“ (…)

Auf dem Rückweg

Als die Investigatoren die Graue Grotte erneut durchqueren wollen steht ihnen unerwartet ein Pentapode gegenüber. Col Winterbottom hebt die Hand zum Gruß, der Pentapode streckt einen seiner Fühler Richtung Flüssigkeit und erwidert Laute wie: „Ubo.sa.tla“, und zieht sich daraufhin in Richtung Blaue Grotte zurück. Der Pentagode wiederholt noch einmal die Lautfolge, zeigt diesmal auf Col Winterbottom und verschwindet dann endgültig in Richtung Ufer.

Lord Carnarvon ist für drei Minuten unbeweglich, ein auf ihn gewirkter Zauber.

Als Col Winterbottom das Ufer erreicht fliegt der Pentapode bereits über dem Ozean und taucht in die Dunkelheit ein. Der Leuchtturm, sein Licht strahlt immer noch stätig. 

Nach vielen Fußkilometern nächtigen die Investigatoren erneut am Ufer des Sonnenlosen Ozean und diskutieren am Kocher viele Fragen: „Stehen wir hier unseren Schöpfern gegenüber?“Können wir diesen Wesen vertrauen?“ „Sicher nicht, sie sind so fremdartig!“ Ernest Shackleton scheint gleichzeitig fasziniert wie auch erschrocken zu sein. Mrs di Fiona notiert: “Ältere Zeichen in dieser Form helfen nicht als Schutz gegen Pentapoden. Vermutung: Als Abbild ihrer selbst, von ihnen erschaffen, verleiht es ihnen Immunität.

In der Nacht

Um eine Antwort zu finden überanstrengt sich Mrs de Fleur erneut und taucht in die Welt des verbotenen Buches ein. Aber sie verzettelt sich darin, hängt sich an der altarabischen Schrift auf, statt auf die Glyphen zu sehen. Auch die Schrift ist viel zu klein, als dass sie diese in zwei Minuten entziffern könnte.

(…)