Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Wieder im Nordatlantik Becken *

Die See ist wieder ruhig. Der Kapitän ermittelt unsere Position und das Datum anhand Gestirne. Ergebnis: Wir befinden uns im nordatlantischen Becken, 260 Seemeilen von Halifax entfernt! Ich bin perplex. Zudem scheinen wir wieder den 21. Mai zu haben. Wir sind in der Zeit rückwärts gereist!

Außerdem vermisst Henry seinen Hund sowie Mary-Ann ihren Affen. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche, schließlich finde ich Indie unter einer Plane im Beiboot. Er kommt auf Rufen nicht, daher hole ich Henry, der sich rührend um das verstörte Tierchen kümmert. Irgendwo wird dann auch Fritzi wiederentdeckt. Er scheint sich anders zu sein, Mary-Ann wird hysterisch.

Wir gehen alle zu Bett, ich wälze mich noch einige Zeit im Bett herum. Auch meine Träume sind unruhig. Völlig verspannt wache ich morgens auf. Zum Glück ist Sanjuro da, er macht ein leichtes Frühstück. Wir diskutieren rege nach den Ursachen für die Anomalien letzte Nacht und beschliessen, ein Telegramm an die andere Almina zu senden, um mehr über dieses Phänomän zu erfahren und uns selber vor dem Sturm zu warnen! Wir erhalten erstmal keine Antwort. Nichts passiert.

Nachdem wir weiter Richtung Britanien fahren, obgleich ich gern nach Halifax gefahren wäre, reden wir weiter über das Erlebte. Mein japanischer Waffenbruder meint, es könnte an den Kugeln liegen. Auf die Idee hätten wir auch kommen können. Zu normal sind für uns die mächtigen Artifakte.

Der Lord scheint von dem ganzen nichts mitbekommen zu haben. Unsere Fragen kann er nicht im Geringsten beantworten und ist selber erstaunt. Er wirkt irgendwie nicht wie er selbst. Sanjuro vermutet, dass er mit dem magischen Geschehen zu tun hat. Hat er Magie gewirkt, die schief gegangen ist? Hat es was mit den Kugeln zu tun? Nach löngerem Überlegen meint er selber, dass es ein astrales Echo sein kann. Ich verstehe nicht viel davon & will nur noch festen Boden unter den Füßen.

Henry klagt über eine Verhaltensänderung seines Hundes, er scheint ruhiger & „erwachsener“ zu sein. Ich finde es nicht schlecht. Auch Fritzi scheint sich merkwürdig zu verhalten, er reitet sogar auf Indi, was ich dann auch sehr befremdlich finde. Mary-Ann hat daraufhin erneut einen hysterischen Anfall und muss mit Medikamenten beruhigt werden. Auch ich behandel mich mit Mariuana und Gin. Dann mache ich mich wieder an das Werk von Ludwig Prinn, ein verrücktes Buch, wie auch Henry meint. Kurz nach Mitternacht gehe ich ins Bett und träume von metamagischen Kreaturdefinitionen…