Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Vetterrettung in letzter Minute

Am frühem Abend erhalte ich einen Anruf von Mary-Ann, die kurz nach der Feier zu sich nach Hause gefahren ist. Die Apotheke ist in einem schlechten Zustand, zudem scheint Ihr Vetter Franz Ferdinand verschwunden zu sein. Sie bittet mich, Ihr zu helfen. Sanjuro ist zugegen und bietet gleich seine Hilfe an. Schnell die Schuhe zugebunden, Waffe und forensisches Gepäck eingesteckt, machen wir uns zu Ihr auf.
Wir nehmen die Martinsyde und sind in wenigen Minuten bei Ihr, ich lande sanft die Maschine nahe Exeter. Die Gute ist völlig entnervt, wir trösten sie mit etwas Gin & Verständnis. Nachdem sich Mary Ann gefangen hat, suchen wir nach Hinweisen. Im Kleiderschrank finde ich einen Holzschnitt, bei dessen Anblick mir gleich schlecht wird – ganz klar, der japansischer Selbstmordkult!
Wieder ein Hinweis, das die Geschichte nicht zuende ist. Sanjuro ruft Mary-Ann herbei, die uns nicht glauben will. Sie untersucht genau das menschenverachtende Kunstwerk im Kleiderschrank, worauf ihr ganz schlecht wird. Nun glaubt sie uns, dass Franz Ferdinand wie viele Andere sich aufgemacht haben, um in Japan sich selbst frühlich zu richten, eine unglaubliche Vorstellung!
In Ihrer Verwirrung beauftragt Sie mich, Ihren Vetter heim zu holen. Ich weise Sie extra auf die Kosten hin, da ich im Moment keinerlei Lust auf Abenteuer verspüre, ohne Erfolg. Nach einer gründlichen Durchsuchung finden wir Hinweise, dass der Vetter heute als Gehilfe auf einem Frachtschiff sich nach Japan aufgemacht hat.

Wir kehren zurück zum Highclere Castle, besprechen alles mit der Forschungs & Therapiegruppe. Alle werden nicht schlau aus den Hinweisen, warum soviele Engländer plötzlich verschwinden! Auf einen Verdacht hin rufe ich bei Mrs. Chadwick an. Dabei ergibt sich, dass auch bei Ihnen nach Japan gereist ist vor vier Wochen!
Ich dränge Mary-Ann dazu, sofort den Frachter zu holen. Während sie noch überlegt, lasse ich die Maschine volltanken und startklar machen.
Schließlich fliegen wir nachts über den Ärmelkanal, um den Frachter vor der französischen Küste anzufangen. Ich funke nun das Schiff an, Halt zu machen, da sich ein Flüchtiger an Bord befindet – dank meiner Zeit beim militärischen Geheimdienst kenne ich die entsprechenden Befehlscodes. Ich überschreite zwar wieder einmal die legale Grenze, aber es ist ja für eine gute Sache!
In der klaren ruhigen Nacht holen wir den wartenden Frachter ein, wässern die Maschine mit den Schwimmern längsseits und betreten das Schiff. Nachdem ich meine Ermittler Marke von der Militärpolizei vorzeigte, lasse ich mir den Vetter bringen. Als Mary-Ann ihn sieht, zetert sie los und lässt ihn 10 Minuten nicht zu Wort kommen. Eine Ohrfeige kassiert der junge Mann sich sogar. Sie scheint viel Angst um ihn zu haben, oder unterdrückte Schuldgefühle?
Franz Ferdinand will jedenfalls trotz aller Vernunft nicht mitkommen. Mary-Ann weis nicht weiter, da entschließe ich mich, kraft meiner Befehlsgewalt ihn in Schutzhaft zu nehmen, bis er wieder klaren Verstandes ist. Es geht ein Raunen durch die inzwischen angesammelten Matrosen, sodass ich instinktiv meine Sturmpistole ziehe. Mary-Ann schimpft weiter. Um die Handschellen anzulegen, gebe ich Mary Ann die Waffe, die sie prompt auf ihren Vetter richtet. Was für eine wütende Frau!

Mary-Ann wütend

Ich führe den Mann ab, und nehme meine Waffe wieder an mich. Mit Mary Ann gehen wir zurück auf den Flieger. Der Mann wehrt sich gegen den Arrest, sodass ich ihn mit Chloroform beruhigen muss. Anschliessend nimmt sich Mary Ann auch ein Näschen, was sie sehr beruhigt. Meine Nerven vertragen das nicht, will schon wieder jemanden erschießen! Immerhin fliegen wir nun schweigend zurück nach Highclere Castle. Dort angekommen lasse ich den Selbstmörder in die geschlossene Abteilung einweisen.