Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Versprechen eingelöst *

Heute war ein schöner Tag, sonnig und nahezu wolkenfrei. Daher fragte ich Sanjuro, ob wir den versprochenen Ausflug machen wollen, was er sofort zusagte. Mir gefällt seine Anwesenheit, er ist so offen & neugierig. Stolz präsentierte fuhren wir zu meiner Flughalle am Airport Croydon, wo mein Schmuckstück, die Martinsyde F.4 Buzzard steht. Beim Anblick der imposanten Maschine wurde er doch etwas blass.

Durch mein gemässigten Start könnte ohne grösseren Übelkeiten den Ausblick auf unsere erhabene Inseln geniessen. Ich entschied mich, einen Abstecher nach Edinburgh zu machen. Ich verpflichtete ihn aber, kein Wort zu Henry zu sagen, da er wahrscheinlich gerne mitgekommen wäre.

Edinburgh aus der Luft

Ich zeigte Sanjuro die Kamera am Glasboden & bat ihn, einige Photos zu knipsen. Daran hatte er sichtlich Freude. Anschließend flog ich eine großzügige Kurve zurück über die rauen Ebenen Schottlands, dann Bristol, Exeter und schließlich über Highclere Castle, um dann wieder nahe London zu landen.

Das raue Schottland


Während wir in der Luft waren, redeten wir viel über die vergangenen Tage, den Lord & sein Verhalten, was mich schon erstaunt. Sicherlich hat er gute Gründe für seine Geheimnistuerei, sind wir uns einig. Sanjuro wirkt nach der Therapie lockerer & redet viel über die Seele und das Über Ich. Meine Erfahrungen sind auch sehr gut, die Qualität im Sanatorium ist sehr wohltuend, auch wenn man Durststrecken & schmerzhafte Prozesse durchmacht, weil alte Wunden wieder aufgerissen werden. Gerade die Erlebnisse des Krieges und die verstörenden Erlebnisse auf unseren Expeditionen, auch Sanjuro musste einiges aufarbeiten. Wir reden auch über den Boxeraufstand und die Paralellen zu dem Tibetaufstand, wo ich Zeuge eines tausendfachen Massaker wurde. Die Bilder von Carcossa sowie dem Fluß Skai teile ich dem verständnisvollen Japaner mit.