Trondhjem
Trondhjem liegt an der Mündung des Flusses Nidelva und wurde 997 als Nidaros gegründet. Die Stadt erlebt im 17. und 18. Jahrhundert eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Grundlage des Wachstums war der Holz- und Fischhandel mit den nordeuropäischen Ländern. Auch der Export von Kupfer, das im Bergwerk und in der Hütte von Røros gewonnen wird, trägt zum wirtschaftlichen Wachstum bei. Eine kleine Gruppe von Kaufmannsfamilien steht an der Spitze dieses Handels, darunter die Familie Nidelven-Wigbold. Ihr Haus liegt im nahe gelegen Vorort Ugla.
Hafen und Docks wurden 1916 auf Gefahr einer Invasion hin vom Militär gesprengt. 1919 sind sie weitestgehend wiederaufgebaut. Neben der Fischerei und weiterem Handel wird am Hafen Kupfererz aus Røros verladen.
Trondheim Mekaniske Verksted kurz TMV (übersetzt „Mechanische Werkstatt Trondheim“) Die Werft entstand im Jahr 1872 als ein Zusammenschluss kleinerer Werft- und Schiffbaubetrieben an der Mündung des Nidelva. Nur vier Jahre später ging die Werft bereits wieder in Konkurs, konnte jedoch nach einem Eigentümerwechsel weitergeführt werden. Von nun an verzeichnete die Werft ein sehr starkes Wachstum. Um die Jahrhundertwende verfügte sie über vier Docks und beschäftigte über 700 Mann. Damit war sie unter die zehn größten Industriebetriebe des Landes aufgestiegen. Moderne Dampfschiffe für die Küstenschifffahrt, die Fischereiindustrie und die Marine wurden hier gebaut. Einige Einheiten der Hurtigruten entstanden hier.
1898
Büro der Thule-Gesellschaft Das unscheinbare Büro liegt an der Hauptstraße und wurde 1919 eröffnet.
Hotel Nowgorod Ein gemütliches Hotel mit 20 Zimmern.
Verlagsgebäude des Sør=Trøndelag Sitz der Lokalen Presse.
Nidarosdom Die Kirche von Trondheim hat eine ausgedehnte Friedhofsanlage. Viele der ortsansässigen Familien sind hier begraben. Der Dom fasst 400 Plätze.

















