Tagebuchauszüge von James Noir
Das Tagebuch von James Noir, Photograph, wurde 1918 in Kalkamal gefunden
19/02/1912 Exeter – Schon bald brechen wir nach Südamerika auf. Von der Teilnahme an dieser Expedition verspreche ich mir sensationelle Photographien.
13/04/1912 Bahia Blanca – Nach schwerem Seegang endlich angekommen in der weißen Bucht. Diese Expedition unter Sir Usher steht unter keinem guten Stern. Uns trennen noch viele Tagesreisen vom Ziel der Reise, den Ostanden.
15/04/1912 Bahia Blanca – Diese Zollformalitäten – was für ein Graus. Fast wie im Deutschen Reich. Gut das wir es hinter uns haben.
25/04/1912 Buenos Aires – Was für eine Stadt! Jeder und alles befindet sich im Aufbruch. Der Landvermesser ist heute zu uns gestossen. Aufgeweckter, sympathischer Typ.
06/05/1912 Die Pampa I – Die Einheimischen sind sehr freundlich zu uns. Ich habe die ersten Photos gemacht um die Weite des Landes zu zeigen.
15/05/1912 Die Pampa II – Die Ostanden sind zum greifen nahe. Sir Usher reitet uns voraus.
09/06/1912 In den Ostanden – Die Expedition kommt langsam voran. Der Aufstieg ist beschwerlich. Zwei Träger sind bereits in die Tiefe gestürzt.
15/04/1912 Bahia Blanca – Diese Zollformalitäten – was für ein Graus. Fast wie im Deutschen Reich. Gut das wir es hinter uns haben.
25/04/1912 Buenos Aires – Was für eine Stadt! Jeder und alles befindet sich im Aufbruch. Der Landvermesser ist heute zu uns gestossen. Aufgeweckter, sympathischer Typ.
06/05/1912 Die Pampa I – Die Einheimischen sind sehr freundlich zu uns. Ich habe die ersten Photos gemacht um die Weite des Landes zu zeigen.
15/05/1912 Die Pampa II – Die Ostanden sind zum greifen nahe. Sir Usher reitet uns voraus.
09/06/1912 In den Ostanden – Die Expedition kommt langsam voran. Der Aufstieg ist beschwerlich. Zwei Träger sind bereits in die Tiefe gestürzt.
09/09/1912 Kalkamal – Endlich – Das Lager ist aufgeschlagen und ich habe die Stunde genutzt,um die Tempel von Sonne und Mond zu photographieren. Auch der Kartograph hat seine Arbeit umgehend begonnen.
10/09/1912 Kalkamal – Unsere Expedition wurde soeben angegriffen! Das Lager brennt lichterloh. Ich konnte mich verstecken,doch bin ich schwer verwundet und meine Zeit geht zur Neige. Möge dieser Ort für immer verflucht sein.
10/09/1912 Kalkamal Nachtrag: Hoffentlich erkennt mein Bruder John den Wert der Truhe,die ich ihm einst überlies. Diese Truhe ist einmalig! Sie ermöglicht es einen persönlichen Gegenstand in das ‘Land des Träumens’ mitzunehmen. Dieses Land ist eine Art Spiegelwelt. Voraussetzung für das Gelingen ist, die eigene Seele an die Truhe zu binden. So wie ich es einst getan habe. Ja, da bin ich mir sicher, die Truhe wäre etwas für meinen Bruder oder seinen Nachkommen. Aber nun liege ich hier, um mich herum nur Trümmer, Feuer und die endlosen Sterne. Aus und vorbei…
10/09/1912 Kalkamal – Unsere Expedition wurde soeben angegriffen! Das Lager brennt lichterloh. Ich konnte mich verstecken,doch bin ich schwer verwundet und meine Zeit geht zur Neige. Möge dieser Ort für immer verflucht sein.
10/09/1912 Kalkamal Nachtrag: Hoffentlich erkennt mein Bruder John den Wert der Truhe,die ich ihm einst überlies. Diese Truhe ist einmalig! Sie ermöglicht es einen persönlichen Gegenstand in das ‘Land des Träumens’ mitzunehmen. Dieses Land ist eine Art Spiegelwelt. Voraussetzung für das Gelingen ist, die eigene Seele an die Truhe zu binden. So wie ich es einst getan habe. Ja, da bin ich mir sicher, die Truhe wäre etwas für meinen Bruder oder seinen Nachkommen. Aber nun liege ich hier, um mich herum nur Trümmer, Feuer und die endlosen Sterne. Aus und vorbei…









