Sunless Ocean
11 January 1922 Wednesday Day51/8
Mary-Ann war im Traumland in der Nacht und kann berichten, die Pentapoden kämen dort nicht hin. Sie seien den Träumländern unbekannt.
Heute werden wir uns wieder in den Zylinderturm hinabschrauben.
Diesmal bis auf den Grund und besser ausgerüstet.
Wieder rutsche ich auf der Geröllhalde aus und weg.
Der Colonel ist zur Stelle und fängt mich ab.
Bei -800 m erreichen wir den Grund des Gebäudes
-die gleiche Tiefe wie beim 3eckigen Schacht-
A truly unexpected and overwhelming view opens up before our eyes
Wir stehen an einem See
Der Blick wandert nach oben
Wird erst nach 200m gestoppt
Wir blicken in eine gigantische Höhle
Die Ausmaße verlieren sich in der Dunkelheit
Von der Decke hängen wie Stalaktiten geometrische Formen
Wie erkennen sie sofort
Es sind die Gebäude der Stadt,
deren Tiefgeschosse in die Höhle hineinragen.
Es ist ein kongruentes Spiegelbild der OberstadtSonnenloser Ozean genannt
Am Rand des Wassers laufen wir knirschend über Schalen und Knochenmehl.
Diese Unterstadt ist die Müllhalde der Oberstadt…
Entlang des Strandes dringen wir weiter vor, als ein weißes, im 2s Takt pulsierendes Licht unsere Aufmerksamkeit an sich bindet. Es scheint, es schwebt weit, weit entfernt. Am anderen Ufer des Ocean?
Ein uns bekannter 5eckiger Türeingang zweigt uns in die den Strand umgebende Felswand hinein. Wir stecken erstmal vorsichtig die Nase hinein. Leicht aufwärts führt ein Gang zu einer 6eckigen Halle, von der weitere sechs Gänge abgehen. Aus einem davon sehen wir einen hellen Schein, keine 15 m entfernt. Carlas feines Gehör warnt uns vor einem Scharren aus einem anderen Schacht. Wir drehen uns wortlos anschauend nickend um und gehen wieder lieber leise zum Ocean zurück und laufen weiter am Strand entlang…
Bald erreichen wir ein vom Ocean abgetrenntes Resonanzbecken, in das Carla einen sanften Ton in Richtung des Lichtes schickt…
Das Licht hört auf zu pulsieren
Das Wasser schlägt kurz Wellen
Wir gehen weiter…
Eine Hängebrücke aus Stein, in der Mitte eingestürzt. Sie führt zu dem jetzt konstant scheinenden weißen Licht. Mycroft will sofort mit dem Kugelportal dort hinüber teleportieren, aber ich lehne ab!
Am Felsrand des Strandes entdecken wir einen leichten bläulichen Schein, der aus einem 5eckigen Türgebälk leuchtet…
Wir gehen hinein in den Gang
Kurz darauf eine Wandöffnung
Aus einem großen Raum
Gräulich farbloses Licht scheint
Es wird von einer grauen, viskosen, Schlieren bildenden Flüssigkeit erzeugt, die in einem 50 x 20 m großen Becken wabert. Es scheint wie ein Lebewesen, wie ausgehungert, es ist nur noch wenig davon übrig, das Becken ist nicht voll.
An der Wand stehen glatte Tafeln mit Schriftzeichen darauf, die sich beim Anschauen ändern. Alle 20 – 30 Sekunden erscheint eine neue Konstellation, wie bei Registerkarten, die nacheinander durchlaufen. Wiederholungen können wir nicht erkennen…
Werden hier Daten gezeigt oder ist das der Versuch einer Kontaktaufnahme?
Wir verlassen die Höhle, die wir die ‚Graue Grotte‘ taufen,
um am Strand des Sonnenlosen Ozeans zu übernachten.















