* Sprung in die Magie
Völlig nass erwache in meinem Bett. Erstmal nehme ich eine heisse Dusche und lasse meinen Pyjama reinigen. Das Fenster war sogar offen, ich schliesse es und entdecke etwas Schnee vor dem Fenster. War es doch kein Traum? Ist dieses Wesen von Carcossa wirklich hier, in dieser Welt? War der Ausflug zum Südpol keine Ausgeburt meiner Träume. Vor meinem inneren Auge spielt sich immer das Ritual aus dem De Vermis Mysteriis ab.
Verwirrt gehe ich zum Frühstück. Anscheinend haben wir alle von dem Schutzritual geträumt. Uns wird klar, das jeder nun die Fähigkeit besitzt, einen Schutzzauber zu sprechen. Man kann ihn auf Wesen oder Gegenstände wirken. Bei Gegenständen hält es dauerhaft, bei Lebewesen von Sonnenauf bis Sonnenuntergang.
Mir wird nun auch klar, das in den Traumlanden diese fremdartige Wesen auf mich wartet. Einige Begegnungen hatte ich bereits in meinen Träumen. Es scheint von mir fasziniert zu sein von meiner Tat, wie ich auf Carcossa den Unaussprechlichen die gelbe Maske entrissen habe. Er ist ein Dienerwesen dieses Wahnsinnigen, man nennt ihn einen Byakhee. Dieses Exemplar hat viel Schlimmes durchgemacht, selbst für seine Vorstellungen, wie ich es einschätze. Wir haben ein gewisses Maß an Vertrauen zueinander gefasst, nachdem wir zusammen die Traumlande erkundeten. Er bietet mir seine Dienste an. Vielleicht kann mir das nochmal recht nützlich sein. Doch er hält sich bedeckt, warum er mit dienen will – mir sind seine Motive nicht ganz klar. Ich kann es nicht fassen, daß mir sowas passiert. Nach dem Essen geniesse ich in Stille einen Gin Tonic und lasse die Erkenntnisse Revue passieren.
Der Lord und ich fahren nach Cambridge, um mit dem Schwertexperten zu reden. Nach einer angenehmen Fahrt erreichen wir den Campus und fragen uns gleich durch. Wir fangen Herrn Taeda nach einer Vorlesung ab. Offen erzählen wir ihm von den Legenden und dem verschwundenen Schwert. Leider kann er uns keinerlei Hinweise liefern. Enttäuscht fahren wir wieder zurück nach Highclere Castle, wo wir um 17 Uhr ankommen.
Henry & der Kapitän haben bei ihren Recherchen auch nichts herausgefunden. Es hilft nichts, wir müssen nach Japan, um vorort den bösen Geist auszutreiben. Dann kommt auch Sanjuro, den ich nun über unsere Mission vollständig unterrichte. Er ist erstaunt und zugleich bereit, uns zu helfen! Ich freue mich über meinen Waffenbruder, seine Hilfe nehme ich gern an. Zugleich teilt er uns mit, nun ein britisch stattliches Anwesen erworben zu haben. Er beabsichtigt, länger im Köngireich zu verweilen! Seine Einladung in sein neues Zuhause nehmen wir alle gern an. Vorher packen wir unsere Sachen für die Reise zum Nippon. Ich besorge noch ein Geschenk und Abendunterhaltung.
Abends treffen wir uns dann in Curdridge Hill, ich überreiche ihm eine komplette Regenanzug, damit er das Wetter in England gut übersteht. Weiterhin bekommt er noch vom Lord edle Rosen, Tee und vieles mehr geschenkt. Die Blaskapelle, bestehend nur aus Damen, erregt den Lord mit Freude sowie Sanjuro mit Erstaunen. An das Ende des Abends kann ich mich aufgrund des vielen Gins nicht erinnern…










