Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Schabernack im Kopfflug

Nach einer Nacht mit Träumen von Symbolen und gigantischen Würmern, wache ich etwas zerzaust auf. Meine Abschriften kleben an mir, die ich schnell wieder in meine Mappe einordne. Nun treffen sich alle im Salon zum Brunch und wir planen die Reise. Alle sind furchtbar aufgeregt, ich bestehe darauf, meine Martinsyde zu fliegen. Der Rest will anscheinend mit Motorad übers Land. Nach einen geglückten Start drehe ich eine Schleife und mache einige Spiralen, zur Freude von Mary- Ann, die immer gern meine Späße teilt. Plötzlich taucht unter mir die Kolone meiner Freunde wieder auf. Ich drehe eine Schleife und komme so direkt über sie. Es gibt ein kleines Hupkonzert. Als Krönung luchse ich dem Lord seine Mütze, kopfüber hängend im Flugzeug,  ab! Nun fliegen wir nach Exeter und landen an einen Binnenhafen. Dabeio wär mir fast eine Patzer unterlaufen, zum Glück hat Mary-Ann die Situation für mich gerettet. Da hat sich die Lehre schon ausgezahlt! Nachdem wir das Flugschiff vertäut haben, machen wir eine Spaziergang durch Exeter und treffen unsere Freunde vor der Apotheke von Mary-Ann. Lachend gebe ich dem Lord die Mütze wieder. 

Bei einer Beredung stellen Mary-Ann fest, dass Ihr noch einige Zutaten fehlen, Staub aus einer Gruft eines langjährig Verstorbenen und gefallener Efeu. Tatkräftig gehen Henry, Carla und ich ans Werk, es liegt auf der Hand, das wir Staub des Mönch aus der Kathedrale von Exeter holen. Nachdem wir dieselbige betreten, bemerkt wir, dass ein Dienst gehalten wird. Henry steht Schmiere, während ich mich nach unten schleiche. Geschickt öffne ich den Sarkopharg und bemerke eine gewisse Übung beim Öffnen von Gräbern. Schnell versuche ich die Substanz zu bergen, dabei muss ich leider mehrmals heftigst niesen. Ich lausche nach meiner Niesattacke, aber niemand scheint zu kommen. Nur höre ich Geschnatter von oben sowie Henry Stimme. Er scheint die Anwesenden abzulenken. Prima. Schnell verschließe ich das Grab des Mönch, verstaue die Beute und gehe unauffällig aus dem Gotteshaus. Henry folgt mir mit Abstand und treffen auf Carla, die den Efeu sucht. Nachdem wir beides gesammelt haben, kehren wir zur Apotheke zurück.

Bei einem Lunch planen wir den Einbruch ins Haus von Sir Edward. Der Lord hat keinerlei Bedenken, dass dieses Vorgehen juristische Probleme aufwerfen könnte, Sir Edward ist ein Freund der Familie!  Dann fahren wir zur Holloway Street No. 4. Der erste Eindruck vermittelte eine gewisse Verwahrlosung. Nachdem niemand auf unser Klingeln reagiert, öffne ich meine Dietrichtasche und entriegel kurzerhand das Schloß, schneller als der Lord den versteckten Schlüssel suchen kann. Von drinnen dringt ein muffiger Geruch heraus. Ich schalte meine Taschenlampe ein und bemerke einen großen aufgerollten Teppich. Ich durch das Untergeschoss und öffne Fenster, damit der eklige Geruch verschwindet.

Ich gehe dann ins Obergeschoß direkt zum dem Wandschrank, der das Portal zum Traumland ist. Ich öffne ihn und finde einige alte Kleidung. Dann höre ich das Gejammer des alten Joe´s, wobei mir ein kalter Schauer den Rücken runterläuft. Die anderen Mitglieder hören das Geräusch auch, aber nur, wenn sie sich im gleichen Raum befinden. Schnell hole ich mein Gepäck vom Gefährt und parke diese auch gleich um, sodass wir uns ungestört den Traumstudien widmen können. Wir warten bis nachts, legen dann unsere magischen Gegenstände an. Ich habe die Kriegerausstattung der Inuit, die merkwürdige Karaffe aus der Kathedrale von Exeter und den Eiszapper aus Halifax dabei. Dann gehe ich als erster durch das Portal…