Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

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Sonnenaufgang. Gereicht wird uns Domaca Kaffa. Als wir die Becher fast geleert haben weist uns Omar an. Wir schlagen die Becher umgekehrt auf den Tisch. Die Bäuerin kommt angelaufen und liest uns den Kaffeesatz. Bei diesem Anblick wird sie bleich, schaut uns entsetzt an und sagt: Pyramida, No ! Woher weiß sie wohin wir wollen? Und nach ihrem Ausruf ist Omar das jetzt wohl auch klar. Das Wort ‚Gefahrenzulage‘ ist in seinem Gesicht zu lesen.

Die Landschaft verändert sich kaum. Senke, Hügel, Senke, Hügel. Vereinzelt Gehöft und Lagerschuppen. Dann erklimmen wir einen besonders steilen Abschnitt, es geht nur langsam voran. Als wir die Passhöhe erreichen erblicken wir: Ein weiteres Tal !

Nach dem Abstieg erreichen wir die Sohle und müssen nun einen Fluss überqueren. Wir folgen der Strömung des Flusses talabwärts bis zu einer Sandbank. Hier sollte sich das Gewässer gut queren lassen. Omar geht mit seinem Pferd zuerst. Nun ich. An der Sicherungsleine halte ich mich fest, aber die Wasser sind stark und ich lasse mein Pferd los. Zwanzig Meter weiter kommt es an Land. Das letzte Packferd holt Omar, aber es treibt ebenfalls ab und seine Packtaschen lösen sich. Col Winterbottom kann die Taschen an der nächsten Flußbiegung bergen.

Nahe am Ufer entfachen wir ein Feuer um uns zu wärmen und das Nachtlager aufzuschlagen. Ein Gewehr ist futsch, eine Handgranate weniger. Zur Stärkung kreist der Flachmann. Wir folgen Omars Vorschlag an diesem Ort bis Morgen früh zu rasten. Indi und ich gehen auf die Jagd und dabei stellen wir einen Hasen. Mr Okumura bereitet ihn nach einem traditionellem Rezept aus seiner Heimat zu 月の兎 Mondhase. Am Lagerfeuer erzählt uns Mr Link von Dr Jung, Dr Freud und der Verschwörung Wiener Psychologen. Mich umarmt die Nacht.