Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Rubble Clearing

Novembre 9 1920 Tuesday  Bryanston Square No 48 London

Zu sechst nehmen wir die Arbeiten in Angriff. Zuallererst werden die Kellerfenster geöffnet. Seit wahrscheinlich Jahrzehnten tritt zum ersten Mal frische Luft in die missbrauchten Räume…

Auf dem Boden des Züchtungsraums finden wir braunes Granulat, das wir sorgfältig einsammeln.

 

Novembre 10 1920 Wednesday  Bryanston Square No 48 London

Obwohl wir wheelbarrow for wheelbarrow filled with rubble aus dem Keller schieben, gewinne ich nicht den Eindruck, dass es dort unten weniger wird…

 

Novembre 11 1920 Thursday  Bryanston Square No 48 London

Ein Ende der staubigen Arbeit ist in Sicht. Im Schutt haben wir nichts mehr entdecken können…

Die Apparatur und das mural relief werden eingemauert und so unsichtbar gemacht, dann muss noch die eingestürzte Kellerdecke wieder verschlossen werden. Im gesamten Keller wird Kampher aufgestellt, um den Gestank zu vertreiben. All dies sollte innerhalb von drei Wochen abgewickelt werden können, so dass ich in die Lage versetzt werde, meiner Lady Almina das Gebäude endlich komplett zu übergeben und als sorgender und tatkräftiger Ehemann vor den Augen meiner Frau wieder Ehre eingelegt zu haben…

Während die Einmaurungsarbeit an der Apparatur und dem Relief begonnen wird – Jim Tanner übernimmt das gerne, weil die Klimaanlage ja kaputt und das Wandrelief sowieso hässlich und dumm ist- bemerke ich einen schmerzhaft ansteigenden Druck in meinem Enddarm. Seit der Cristallpulververirrung war ich nicht mehr auf Toilette…

Das Grummeln nimmt zu, krampfartige Zuckungen durchlaufen meine enterogastrale Muskulatur. Da will was raus und kann nicht….

Zeit mich dezent ins Hospital über mir zu empfehlen…

Zu meiner Überraschung ist mein Leibarzt vor Ort. Er wurde von der Countess bereits gestern gebeten, sich bereit zu halten…

Er will eine Anamnese meines Zustandes anstrengen, doch ich weise ihn darauf hin, dass die Zeit drängt….Ein schmerzhaftes Pochen ergreift meinen gesamten Körper und lässt mich erzittern. Dr. Johnnie tastet kurz meinen Bauch ab und stellt eine akute Gastrocolie fest….

“Nun dann…” Er zieht sich einem mit lautem `floodsh‘ einen dünnen Untersuchungshandschuh über und gibt reichlich lubrification agens darüber…

Dann erinnere mich nur noch an ein lautes ‚CLONC‘ in der Nierenschale, bevor ich in einen wohltuenden Zustand der inneren Entspannung falle…

Ich komme wieder zu Sinnen und Dr. Johnnie fragt nach der Ursache dieser ungewöhnlichen Verstopfung. “Ich weiß es nicht genau”, antworte ich ihm, “Vielleicht habe ich in den letzten drei Tagen dort unten im Keller zu viel Staub geschluckt…?”