Jagd am Nil
Am späten Vormittag fährt ein Bentley mit Schofför vor. Ihm entsteigen Jennifer Collins mit Taurus auf dem Arm und Jane Leigh. Sie sind gekommen sich zu verabschieden, denn sie wollen sich am 11ten August in Alexandria nach England einschiffen. Howard bittet sie in den Salon und wir tauschen uns über alles aus, wofür bisher keine Zeit geblieben war. Howard erklärt sich bereit das Collins Cottage in Ms Collins Abwesenheit zu verwalten und ich überreiche ihm daraufhin Hesters Schlüsselbund.
So berichtet Jennifer unter anderem, sie erbe das beträchtliches Vermögen ihres Onkels, von ihrer Vermutung ihr Barry sei wohl schon in America, von einem Besuch vor drei Jahren im Cottage ihres Onkels. Das Tryptichon der Sterne gab es ihres Wissens damals noch nicht im Gartenhaus. Erzählt aber auf Nachfrage, er sei von einem „Africamann“. Nachdem ich Jennifer gebeten habe mich in die Bibliothek zu begleiten, eröffne ich ihr, die Flinte des Onkels an mich genommen zu haben. Ich bitte ich sie um die Erlaubnis das Gewehr an Ms Jane Leigh verschenken zu dürfen. Ein wissendes Lächeln umspielt Ihre Züge und sie gestattet es. Nun geleite ich Jennifer zurück in den Salon, um stracks die Flinten zu holen. Dann habe ich zwar kein Zitten mehr, aber eine unbekannte Unruhe hat mich in ihren Fängen. Jane ist erfreut ihre alte Flinte wiederzuhaben und errötend erfreut über meine Gabe. Sie fordert mich auf, mit ihr am Nil Gefiedertes zu erlegen und ich willige nun wohl selbst errötend ein.
Howard besteht darauf den Dreien Logis bieten zu dürfen und nach anfänglichem Zögern interveniert der Lord, auch er wolle darauf bestehen. Dann bittet Howard in den schattigen Bereich des Innenhofs, dort lässt er Sandwiches servieren. Wo zur Hölle hat er dieses schwarze Vollkornbrot her, welches ich nur von meinem deutschen Vater in Erinnerung habe. Sie werden ein paar Tage bleiben, ich bin glücklicher als sonst, jagen am Nil….









