* Heimkehr mit Tamino & Monsieur Frémont
Nach einem freudigen & schnellen Frühstück verladen wir unsere Habseligkeiten & fahren mit dem Mietwagen nach Caen. Meinen Flugzeug steht startbereit im Hangar. Nachdem ich alle Formularitäten abgeschloßen & den Wetterbericht studiert habe, heben wir ab Richtung Croydon, England.
Auf dem Flug teilt mir der verträumte Sanjuro mit, er wolle zunächst in London bleiben & sich um seine Pläne verwirklichen, ein Dojo im Soho zu eröffnen. Er weiß noch nicht wie er das anstellen soll & ich sage ihm Hilfe zu, vielleicht weiß einer meiner Bekanntschaften eine interessante Immobilie.
Am Flughafen verabschieden wir uns & ich fahre zusammen mit dem Züchter & den 4 Vierbeiner mit meinem Silver Ghost nach Highclere Castle. Der Lord & ich begrüßen uns freudig. Mit großem Interesse verfolgt er das Treiben der Hunde & ist sichtlich beeindruckt.
Nachdem wir alle unsere Räumlichkeiten zugewiesen bekommen haben, zeige ich Tamino seinen Platz in meinem Schlafzimmer. Ein großer Weidenkorb wird vom Lord besorgt, sodaß sich der Racker gleich wie Zuhause fühlt.
Anschließend greife ich zum Telefon & rufe Kare an. Sie ist froh, mich in ihrer Nähe zu wissen & wird Ihre Aktivitäten auf das Castle verlegen, da der Lord & auch ich dringend die Therapie fortsetzen wollen.
Den berühmten 5 O´Clock Tea nehmen wir heute im Schnee bei einem Spaziergang mit Hundelrudel ein. Henry & Indie sind auch mit dabei. Er sieht prima aus, lacht viel & ist in bester Verfassung. Der Schotte hat auch Neuigkeiten, er hat einen Generalschlüssel der Titanic, wo die Spur seiner verschollenen Frau endet. Wofür dieser Schlüssel dient, bleibt aber ein Rätsel. Weiterhin hat er herausgefunden, daß das Wesen, welches wir in Taunton in ein Bernstein eingefangen haben, Nyarlaohotep ist oder nahesteht. Es soll der Herrscher über die Traumlande sein. Das sind beunruhigende Nachrichten. Wieviele unheimliche Wesen treiben sich noch in unseren Sphären herum? Was wollen sie?
Monsieur Frémont animiert mich, weiter zu trainieren, was auch gut funktioniert. Wir versuchen die Stellung & Funktion von Tamino herauszufinden, die ihm innewohnt. Doch wir können keine eindeutige Aussage treffen, er wechselt im Rudel zwischen den verschiedenen Positionen.
„Das wird sich in einigen Tagen klar herauskristalisieren“ meint der Züchter routiniert.
Wieder übe den Grundbefehlssatz, was dem Lord übel aufstößt. Die französische Sprache & mein Unvermögen, diese originalgetreu auszusprechen, wirken auf ihn lächerlich.
Wir kehren in den Salon zurück & plaudern weiter über unsere individuellen Erkenntnissen. Mare erzählt von ihren unheimlichen Vorfahr, der das Necronomicon geschrieben haben soll, eines der bekanntesten verfluchten Bücher des Mythos. Ihr Bestreben, dem weiter nachzugehen, erregt ein immenses Unbehagen in mir. Mein adeliger Freund hatte auch eine Vision bei der Überfahrt des Ärmelkanals. Eine Gottheit oder Wesen names Walburga hat in diesen Sturm gebetet. Was genau das bedeutet, weiß er leider auch nicht. Doch er will sich zunächst voll auf die Therapie konzentrieren, was meines Erachtens der richtige Schritt ist.
Am Abend werde ich von einer strengen Dr. Nidelvin auf Ihr Zimmer gerufen. Ihre Leidenschaft überrascht mich vollendens & wir tauschen uns auf allen Ebenen intensiv aus, bis ich in einen ruhigen Schlummer verfalle.









