Frecher Offizier *
Gut gelaunt stehe ich morgens auf, um die wichtigen Vorbereitung der neuesten Expedition zu machen. Nach der morgendlichen Frühsport mit anschließender gründlichen Dusche gehe ich zum Brunch, wo wir uns alle wie gewohnt treffen. Mary-Ann sieht sehr mitgenommen aus. Sie hat große Ängste, Ihren Verstand zu verlieren und will das Castle unseres Gönners nicht mehr verlassen.
Bei der Gruppe und mir löst es großes Bedauern aus, schließlich ist sie ein wichtiges Mitglied der Truppe. Mein Einreden auf sie hat keinerlei Effekt, sie beharrt auf ihren Entschluß.
Aus ihren Schilderungen entnehme ich, dass sie nicht ohne einen Seelendoktor an Ihrer Seite das Hospital verläßt. Darauf veranlasse ich durch viele Gespräche mit der Sanatoriumsleitung und Lady Almina persönlich, dass wir einen eignen Therapeuten an die Seite gestellt bekommen. Wer das sein wird, erfahren wir später.
Als nächstes Ereignis kommt kurz nach dem Brunch Lady Almina mit einem jungen Mann zu uns, den Sie uns als Offizier Bond vorstellt. Er scheint die Funk Ereignisse unserer jüngsten Vergangenheit mitbekommen zu haben und soll der Sache auf den Grund gehen. Nach kurzer Einleitung beschließe ich, zunächst ausweichend zu reagieren durch die Angabe eines norwegischen Scherzes, da er anscheinend ein Vergehen gehen das internationale Seerecht ahndet, was mir bitter aufstößt. Ich beantworte ausweichend und verzerrt auf seine penetranten Fragen, was der intelligente Mann zu bemerken scheint.
Er reagiert mit offener Feindseligkeit, was ich absolut frech & übertrieben empfinde, schließlich verteidigen wir das Empire gehen die dunklen Mächte, wovon dieser junge Spunt keinerlei Ahnung hat. Er droht mir mit einem „Nachspiel“, was jeder Grundlage entbehrt!
Nach seinem polternen Abgang telegrafiere ich mit diversen Bekannten im Seefahrtsministerium und lege eine Beschwerde ein. Zudem beauftrage ich meinen Anwalt, Mr. Pommeroy, ein Disziplinarverfahren einzuleiten.
Anschließend widme ich mich den weiteren Vorbereitungen. Meine Gefährten reagieren nicht ganz einverstanden mit meinem Vorgehen. Ich erläutere, dass wir als Insassen einer Nervenheilanstalt besser nicht offiziell die Auswirkungen des Wahnsinns bekannt zu geben – zu groß ist die Gefahr einer öffentlichen Diffamierung.
Nun geht es an die nächste Therapiesitzung, wo wir Dr. Davids sprechen. Zwei weitere Insassen erklären sich selber für geheilt, da Sie nach Japan fahren wollen und den positiven Einfluß geniessen wollen. Kennengelernt haben sie es durch unseren jüngsten Zugewinn, Mr. Okumura und seine Teezeremonie. Ich bin erfreut und wir erklären auch, die Therapie zu unterbrechen für eine Reise ins Mittelmeer. Mary-Ann bleibt bei Ihrem Entschluß, obwohl wir einen Seelendoktor zur Seite gestellt bekommen. Nun gut, wir können immer einen fähigen Mann auf diesem Gebiet gebrauchen.
Nach den Abschluß der Vorbereitungen telefoniere ich noch mit dem neuen Mann und erfahre, dass wir ihn Barny nennen können. Er scheint mich zu kennen und sehr aufgeregt zu sein. Ich bin gespannt ihn kennenzulernen. Wir vereinbaren, dass ich ihn morgens abhole. Vorher werde ich die anderen Mitglieder zur Almina bringen, damit sie die letzten Vorbereitungen machen können.
Nun zieht sich jeder zurück. Ich lasse mir Champagner, ein lebensgroßes Pappschwein, Kerzen, Augenbinden, Handfesseln, Kokain & Erdbeeren liefern, um mit der Zofe & der Krankenschwester meinen Abschied zu feiern.










