Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Ein Traum von Rüstung

Ich erwache auf der Lichtung, dank des magischen Schutzrobe, nicht nackt… niemand ist ansonsten mitgekommen. Ich schaue auf meinen Körper herunter & meine Schussverletzungen aus Tegel sind nun gänzlich verheilt. Schnell ziehe ich meine Reisekleidung an, das Amulett, schweren Dolch & die Axt der Inuit sind mit dabei. Ich begebe mich zunächst nach Ulthar. Es herrscht auch geschäftiges ruhiges Treiben auf den Straßen, doch heute ist kein Markt. Nach einem kurzen Plausch mit dem Wirt unserer Gaststätte sowie der Stadtwache reise ich weiter zur Schiffbauerstadt.

Ich befürchtete schon, daß sich die Stadt bereits verschoben hatte, doch ich habe Glück, sie befindet sich weiterhin an der mir bekannten Stelle. Ich gehe durch die Häuser, die mich an kleine Hafenstädte am Mittelmeer erinnern. Zügig gehe ich zum Schmied Etob, der wieder am Amboß steht & seinen Hammer schwingt. Ich räuspere mich & er hält inne.

Ja, wie kann ich helfen?“ fragt er, doch dann erkennt er mich sogleich. „Mr. Winterbottom, wie schön, sie noch zu sehen! Ihre Rüstung ist nun fertig. Wollen sie sie anprobieren?“ Mit Freude nehme ich das Angebot an. Auch das Schwert ist einsatzbereits. Zusätzlich hole ich mir noch einen Buckler für meine zweite Hand sowie einige zum besseren Schutz an der Rüstung. Auf dem Übungsplatz dresche ich voller Freude auf die Holzpuppen ein & enthaupte im Eifer eine. Das Schwert singt fröhlich.

Mycroft Armor

Sword & Buckler

Ich komme natürlich für die Kosten auf, bin aber absolut begeistert von seiner Arbeit. Da die Dolche für Mare & die Kopeshe für Ragnar auch fertig sind, begleiche ich die Rechnung meiner Freund & verstaue auch diese Waffen in meinem Rucksack. Etob & ich verabschieden uns länger & ich bedanke mich nochmals für die gute Arbeit. Die Stadt wird für mich bald außer Reichweite sein…

Daher wandere ich durch die Straßen & sauge nochmals alle Eindrücke in mich auf. Dann erblicke ich den Turm der Weisen, meine Füße haben mich wie von selbst dorthin getragen. Waffenbepackt scheppere ich zum Eingang und entledige mich lange vor der Wache, die mich halb eingeschüchtert halb belustigt betrachtet.

Ich wollte zu den Weisen im Turm, ist es mögliche eine spontane Audience zu erhalten?“ frage ich den Torwächter, worauf er mich sogleich einläßt. Nach vielen Stufen aus Muschelstein & einer angemessenen Spende in einer der regenbogenfarbenen Schüsseln in der Wand erreiche ich die Spitze, wo bereits die Weisen mich erwarten.

Ich grüße Euch, Weisen vom Turm & danke zugleich für die bereits große Hilfe zur Bekämpfung des Bösen in der Welt!“ beginne ich niederknieend.

Nun, danke. Bedenkt, ihr habt es teilweise selbst hervorgerufen. Mit einem Rätsel wollen wir Euren gesunden Verstand prüfen, seit Ihr bereit?

Gibt es eine dreistellige Zahl, die multipliziert mit 666 die gespielte Reihenfolge der Zahlen wiedergibt? Zum Beispiel wäre wenn es ginge 123 mal 666 dann 321, was natürlich nicht stimmt. Nun suchen wir die Zahl oder die Gewißheit, daß es keine gibt.

Ich beginne zu überlegen, spontan weiß ich die Lösung aber nicht. Da sich die Dämmerung bereits zeigt, bitte ich für die Lösung ein wenig Bedenkzeit. „Beim nächsten Besuch in diesen Landen könnt Ihr gerne uns die Lösung präsentieren!

Leicht verwirrt verlasse den Turm & gehe in Gedanken versunken zur Truhe – verstaue die Waffen meiner Freunde in den öffentlichen Teil & meine Habseligkeiten im meinem privatem Fach. Mit den Rätsel vor den Augen erwache ich wieder.