Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Dream diary of LC

20.Dezember 1917

Halifax 

Zeitung … John Jimmy Red trifft ein -> Besuch beim Anwalt bezüglich des Erbes.

Stadtarchiv

Bestellungen  sind aufgegeben

In der Nacht: Traumlandbesuch.

16. Juni 1918

Ich besuche das Traumland und löse Schmied Etorp’s Rätsel:

raetsel_schmied

Das magische Pendel des Mithras-Kults wurde von Menes , dem ersten Pharao Ägyptens , hergestellt. Die Legende berichtet, er sei durch einen Insektenstich ums Leben gekommen…

Traumtagebuch zur Nacht des 29./30. August 1920

Ragnar treffe ich an der Traumtruhe, an der wir uns aufrüsten um dann sofort nach Cannas aufzubrechen, der wandernden Stadt am Wasser, in der wir am geschäftigen Marktplatz zum Stehen kommen. Ragnar verabschiedet sich sofort zu Leuchtturm; den Grund nennt er nicht…

Ich beobachte wie ein Stadtbewohner auf dem Markt eine grüne Kugel gegen ein Miniaturmodell einer 3MastSchonerYacht tauscht…Wie ein Déjàvu beobachte ich die Szene und frage sofort beim Händler nach und lasse mir die Kugel zeigen…Es ist keine Portalkugel, sieht ihr aber gewollt ähnlich, wie eine unmagische Kopie. Die Kugel stamme aus dem Land Leng, ergänzt der Miniaturwarenhändler…

Ich fühle mich angesprochen und frage nach dem Miniaturmodell. Der Händler habe es gefunden in der Wüste, nahe der Tag/Nachtgleiche lag es im Sand. Ich bedanke mich für die Auskunft und vergesse leider zu fragen, ob das Schiff die Segel gebläht hatte, als er es fand.

Esme empfängt mich nicht. Die Magiewarenhändlerin beschimpft mich. Ich hätte sie betrogen bei der Antwort des letzten Rätsels. Ich bin verwundert, der Leguan hatte mich doch hineingelassen. Ich blicke ihn an. „Ich bin ein Leguan, ich kann nicht rechnen.“ Zischend verspottet er mich erneut. Esmes Augen funkeln mich immer noch verärgert an. Ich verspreche, die Aufgabe neu zu lösen, in der Hoffnung Esmes Gunst wiedergewinnen zu können…

Ich rechne ihre Aufgabe mit den Algen nocheinmal durch:
“ 100g Algen bestehen aus 95% Wasser, wieviel wiegen die Algen bei 80% Wassergehalt?“

Ich scheitere erneut mit einer einfachen Dreisatzrechnung und nenne ihr das falsche Ergebnis…
Esme schlägt mir die Tür vor der Nase zu!

Oben auf der Leuchtturmspitze sehe ich zwei Gestalten. Sie sind in intensiver Kommunikation…

Ich gehe ins Hafenviertel und suche einen mir einen Tisch mit angetrunkenen Seemännern, die ich nach den neuesten Gerüchten von hoher See ausfrage. Nach der ersten Runde Rum werden die Sailors gesprächig…

Nach vorsichtigem Herantasten werde ich nach der zweiten Runde Rum bei Seemann Alf hellhörig. Er erzählt, ihm wurde berichtet, von einem, der gehört hat, dass einer erzählt hat, er habe gehört, dass einer erzählt hat, dass die „Almina“ in der Tag/Nachtgleiche zu finden sei…

Wir schließen Kneipenfreundschaft und er versichert mir, dass ich bei ihm immer ein Schiff mit Mannschaft chartern könne!

Eigentlich hätte ich Ragnar gerne mit auf die Reise zur Tag/Nachtgleiche mitgenommen, aber unversehens befinde ich mich in der Wüste…Eine Schiffsspur im Sand? Ich blicke hoch: Die schmale, hohe Brücke über die tiefe Schlucht.

Ich war lange nicht mehr hier…
Doch ich erinnere mich noch genau…

Vorsichtig betrete ich die Brücke und luge über das Geländer.
Unter mir meine Yacht, unvollständig, es fehlen einzelne Teile mittendrin einfach…

Es reißt mich sofort darauf über die Brücke, zur Tagseite und ich erwache schreiend im Gasthaus „For Malm Gruve“…

Traumtagebuch zur Nacht des 4./5. Septembre 1920

Nach Ankunft auf der Lichtung mache ich mich sofort nach Canas auf…

Ich spreche wieder bei Esme vor und nenne ihr das Ergebnis der Algendehydrationsrechnung: 85g. Das Ergebnis ist schon wieder falsch!! Ich falle fast um und halte mich an meinem Wanderstab fest. Erneut bekomme ich keinen Zaubertrank von ihr. Ihr schuppiges Kriechtier zischt mich wieder verspottend an: “ Du bist auch ein Leguan. Du kannst nicht rechnen!”

Ich suche darauhin die drei Weisen im Turm auf…

…und befrage sie, ob sie mir Hinweise geben können, wie ich meinem Freund helfen könne, Flöte und das “Gelbe Buch” zu finden, das sich bereits in seiner Reichweite befinden soll. Sie antworten: “ Reise mit deinem Freund zu dem Ort, wo beide Gegenstände zu finden sind…Auf der Erde!“

Ich suche die Katzen in Ulthar auf. Sie aber wollen mit mit nichts zu tun haben: “Du stinkst nach Fisch, nur 2 Stufen tiefer!” ist alles was ich von ihnen erfahren kann. In ihren Nasen bin ich bereits am Verfaulen…

Viel konnte ich diesmal nicht erreichen, und so erwache ich…

Traumtagebuch zur Nacht des 5./6. Septembre 1920

In der Crux Ansata Schutzrobe mit meinem Messerhalfter darunter, betrete ich das Traumlande durch Joes Haustür. Um zu unserer Truhe zu gelangen, um die mit hinüber transportierten Silber- und Goldmünzen darin zu verstauen, brauchen wir 2 Pferde, die wir in der Stadt anmieten, um sie vor Joes Kutsche zu spannen. Wir sind physisch unterwegs und es wird ein ziemlicher langer Weg werden….

Auf einmal nimmt Mycroft eine seltsame Haltung ein… ein wenig verkrampft sieht er aus, wie ich es schon einmal kurz beobachten konnte…diesmal nur etwas deutlicher. Seine Arme stehen oberhalb der Brust seitlich ab. Es scheint, als ob sein Körper in diese Haltung durch unbekannte Kräfte gezwungen wird…

Es braucht eine Kutschfahrt von drei Stunden, – wenn wir durch Joes in das Traumland gelangen, sind wir ja leider in Echtzeit unterwegs – um zur Lichtung mit unserer Traumtruhe zu gelangen. Ich hätte gerne auch noch Münzen mitgenommen, aber hatte durch meine verspätete Ankunft aus Trondhjem keine Gelegenheit mehr, sie mir zu besorgen.

So gibt mir Mycroft aus seinem Vermögen 10 Goldstücke: “Fürs erste…” lächelt er mich an. Gerne bediene ich mich aus seiner Kriegskasse, die bisher immer gut gefüllt war…

Da wir heute Nacht auch wieder aus Joes Haus aus in unser Reallande zurück kehren müssen – wenn uns das nicht gelingen sollte, müssen wir volle zwei Wochen warten, wofür wir einfach keine Zeit haben – bleibt keine Zeit für einen weiteren Besuch bei der Zaubertrankhändlerin Esme in Carnas. Wir lassen uns mit der Kutsche wieder zurück nach Ulthar bringen. Ein wenig Zeit bleibt und ich begleite Carla auf den Marktplatz, auf dem wir uns kurz umschauen. Ich erfahre kurz und nebenbei, dass ich mit dem Einsatz meines Pendel mich magisch aufladen kann…

Als wir wieder die lange Treppe hinauf in das Reallande steigen, halte ich die zwei Portionen Algenpulver fest, die ich aus der Truhe mitnahm, damit wir alle wieder ins Taumland zurückkehren können, wenn es darauf ankommen muss…

Traumtagebuch zur Nacht des 7./8. Septembre 1920

Aus der Traumtruhe nehme ich die 10 Goldstücke heraus, die ich von Mycroft erhalten habe und mache mich schnurstracks auf nach Canas, um ein drittes Mal bei Esme wegen des Rätsels vorzusprechen…

Als ich ihr nun das richtige Ergebnis: 25g! nenne, lässt sie mich ein. Doch ich freue mich zu früh auf magische Tränke. Sie hat keine vorrätig. Sie könnte aber genau das Mittel, was ich brauche, herstellen. Vorausgesetzt, ich bringe ihr die fehlende main ingredience: White Magic. Ich fände das Kraut im verwunschenen Wald

“White Magic, hihihi” verabschiedet mich Esmes Leguan, hinter mir her zischend…

Ich kenne den Ort: Gleich hinter der Lichtung, an der unsere Traumtruhe versteckt liegt, beginnt er…

Ich gehe so etwas wie einen Weg in den dichten, undurchschaubaren Wald hinein. Esme sagte mir, ich fände das Gewächs abseits dieser, aber ich solle aufpassen: So manch einer ging dort schon verloren…

Also trenne ich einen Faden aus meinem Leinengewand lose, ziehe ihn lang und binde ihn um einen Baum. Dann verlasse ich vorsichtig den Weg. Ich muss aufpassen, dass der Faden nicht reißt, das könnte mein Todesurteil sein…

Mein Beinkleid legt immer mehr von meinen Waden frei. Erst kurz bevor meine Knie sichtbar werden, finde ich ein paar Exemplare der White Magic. Ich pflücke sie und kehre mich an meiner Reißleine orientierend sicher auf den Weg und aus dem Wald zurück.

Unverzüglich liefere ich meinen Fund bei Esme ab. Die Portion ist ausreichend. Ich soll demnächst wieder bei ihr vorsprechen…

“Fischiges Storchenbein, stinkendes Storchenbein…” höre ich es noch hinter mir herzischen, als ich zufrieden den Laden verlasse…

Ich verstaue Gewand und Geld wieder in der Truhe und wache auf Highclere Castle auf…

Es gelingt mir mal wieder ins Traumland zu gelangen…

Ich treffe Carla vor der Traumlandtruhe. So glänzlich nackt ist sie immer noch eine Schönheit, die ich nur zu gerne begehre…

Wir kleiden uns an und kehren wieder beim Wirt in Ulthar ein. Wir suchen nach den zwei Verschwundenen und fragen vorsichtig nach Ungewöhnlichem…

Der Wirt berichtet, dass Bauer Frantek zwei verwirrte Personen gesehen hat. Er bestellt sein Feld vor dem südlichen Stadttor. Wir suchen ihn sofort auf…

Ein wenig verwirrt erzählt er, dass er die Zwei, einen Mann und eine Frau, in den Wald hat rennen sehen, kurz nachdem eine riesige Häuserhälfte mit Türmen – wie in der Mitte durchgeschnitten – sich auf seinem Feld materialisiert hat. Die Erscheinung dauerte nicht länger als drei bis fünf Minuten…

Er führt uns auf seinen Acker und zeigt uns den Ort der Erscheinung. Auf dem Boden sind deutlich tiefe Abdrücke zu sehen. Ich erkenne sofort den Umriss der Osthälfte meines Castles…

Die zwei Personen seien aus dem Haus gestürzt und dann sofort in dem angrenzenden Wald verschwunden. Wir können ihre Fußspuren bis zum Waldesrand verfolgen, wo sie aufhören…

Ein halbherziges Rufen ihrer Namen bleibt erfolglos…

Ich gebe Bauer Frantek ein Kupfer mit der Bitte auch weiterhin ein Auge offen nach ihnen zu halten.

Ich bin zugegebermaßen in einer Stimmung zwischen Schock und Belustigung…

Ich muss einen Kotzreiz unterdrücken und mir gleichzeitig das Lachen verkneifen…

Es kann ja nur ein Traum sein…

Ich folge Carla zurück nach Ulthar. Ihr einladend ausladendes, wackelndes Hinterteil rhythmisiert mich…Ich folge ohne nachzudenken…

Carla hört, wie sich zwei kleine Katzen, die eine weß, die andere schwarz, sich gegenseitig zuflüstern: “Das Schwert wurde berühert!”

Ich habe genug für diese Nacht und wache wieder zuhause auf…