小田原城
Die Burg Odawara (Odawara-jō) ist eine Festung in der Stadt Odawara in der Präfektur Kanazawa. Die ausgedehnten Verteidigungsanlagen und Gräben erlauben eine erfolgreiche Verteidigung gegen große Krieger. Toyotomi Hideyoshi rückte dann jedoch mit einem Heer von 210.000 Soldaten an und nahm die Burg im Jahre 1590 nach sechs Monaten Belagerung ein. Neun Tage später ist die Verhandlung beendet und der Burgfürst begeht Seppuku. Hideyoshi übergab das Gebiet an Hōjō Ujinao, den Sohn des Burgherren.
Wenige Monate nach der Übernahme der Burg als Vasall Hideyoshis ließ sich der junge Burgherr zu einem schweren Frevel hinreißen. Provoziert durch eine Äußerung seines Herrn, die das Ansehen seines Vaters entehrte, zog Ujinao unbedacht das Schwert gegen Hideyoshi. Als Konsequenz darauf konnte nur eines folgen, doch da der junge Lord Hōjō mit einer Tochter Tokugawa Ieyasus verheiratet war, wurde verfügt, dass das Leben Ujinaos verschont und er und seine Frau auf den Berg Koya verbannt werden sollten. Ujinao und Tokuhime starben gemeinsam im Jahre 1591. Über die Umstände ihres Todes gibt es keine Aufzeichnungen.
Zum Zeitpunkt unseres Abenteuers (1590) befindet sich nach sechs Monaten Belagerung die umliegende Stadt Odawara und der äußerste Festungsring der Burg (jap. San-no-maru, das ‘dritte Viertel’) mit seinen vier Toren Tsuki-no-mon (Tor des Mondes), Hi-no-mon (Tor der Sonne), Hoshi-no-mon (Tor der Sterne) und Yoru-no-mon (Tor der Nacht) in den Händen von einer Reinkarnation von Toyotomi Hideyoshi.
Die Burg ist vom Typ ‘Hashigokaku-shiki’ – Vom Hauptviertel (Hon-maru) aus, an der Spitze gelegen, befinden sich die weiteren Viertel auf Stufen darunter. Insgesamt ergibt sich so eine treppenförmige Struktur. Derart exponiert muss das Hauptviertel durch weitere Maßnahmen gesichert werden. Die ausgedehnten Anlagen und Gräben erlauben eine erfolgreiche Verteidigung gegen große Krieger. Markant für die Anlage ist der ‘Heilige Hügel’, eine Felsformation die sich hinter dem Hauptviertel befindet und durch extra Gräben und Zugänge gesichert ist.
Um die Beweglichkeit ihrer Truppen zu erhalten, verzichten die japanischen Feldherrn auf schwere Belagerungswaffen, wie Katapulte oder große Rammböcke. Daher sind die effektivsten Mittel der japanischen Belagerungstechnik, Brände zu legen und die Burg von der Wasserversorgung abzuschneiden. Zur Verteidigung der Festungen läßt man sich jedoch Gegenmaßnahmen einfallen. Während die Angreifer versuchen hinter fahrbaren Schilden heranzurücken, werden aus klappbaren Luken allerlei Gegenstände auf sie geworfen. Die Belagerer verwenden zusammensteckbare Sturmleitern mit Rädern am oberen Ende und schieben diese an den Mauern hoch. Bereits in den vordersten Wehranlagen treffen die Angreifer auf Fallstricke, Fußangeln, Fallgruben und Wassergräben mit einem Boden aus spitzen Holzpflöcken. Verschiedene Sperren aus angespitzten Bambusstangen machten als offene oder versteckte Hindernisse das Vorankommen schwer.
Ein populäres japanisches Gedicht sagt:
„Was tun, wenn der Vogel nicht singen will?“
Nobunaga antwortet: „Töte ihn!“
Hideyoshi antwortet: „Erwecke in ihm den Wunsch zu singen.“
Ieyasu antwortet: „Warte ab.“
Der Berg Yama
Schrein der Vergangenheit Wird eine Kerze entzündet, so kann mit Sanjuro ‘gesprochen’ und ein Rat eingeholt werden.
Tsukimi-yagura Ein kleiner Turm mit dem alleinigen Zweck den Mond zu betrachten. Zur Zeit der Eroberung steht der Hase im Vollmond.
Das ‘dritte Viertel’ San-no-maru
- Das Tor des Mondes Tsuki-no-mon
- Das Tor der Sonne Hi-no-mon
- Das Tor der Sterne Hoshi-no-mon
- Das Tor der Sterne Hoshi-no-mon
Das ‚zweite Viertel‘ Ni-no-maru
- Das Tor der Wasser
- Das Tor des Feuer
- Schmiede
- Kaserne
- Kochhaus
- Unterkünfte der Gäste
- Hautwohnhaus des Burgherren
- Wohnräume
- Langhaus Bedienste
- Kaserne Soldaten
- Empfang
- Bibliothek
- Wohnräume Geheimgang zum dritten Viertel
- Die Brücke (hashi)
- Eckturm
- Eckturm Sumi-yagura
- Yagura – Gestreckte Häuser die verschiedene Zwecke erfüllen, ursprünglich ein Waffenlager, dann auch Teile der Verteidigung mit der Funktion als Turm, Unterkunft, Speicher oder Wohn- & Lagerstätte.
Das ‚westliches Viertel‘ Nishi-no-maru
- Das Tor der Prinzessin
- Die Brücke der Prinzessin
- Das Tor des Prinzen
- Turm des Prinzen (Eckturm)
- Langhaus Lager, Waffenkammer
- Langhaus
- Wäscherei
- Wache
- Münzerei
Das ’nordwestliches Viertel‘
- Tor der Kraft
- Turm der Weitsicht
Das ‚östliche Viertel‘
Das ’nordöstliches Viertel‘
Das ‚Hauptviertel‘ Hon-maru
Der Burgfried Tenshu 大 verfügt über fünf Stockwerke und zwei Tiefgeschosse. Im zweiten Tiefgeschoss befindet sich der Schrein der Ahnen 神道, der sich heute in Curdridge Hill befindet. In diesem 3 x 3 m großen Raum befindet sich ein Shintho-Schrein in dem eine ewige Flamme brennt. Schriftzeichen verzieren ihn mit Mond und Sonne. Die Flamme projiziert ein Sternenmeer 星空 an die Decke. Davor steht ein Schwertständer.
- EG Lagerhaus, Empfang
- 1 OG, Lagerhaus
- 2 OG Lagerhaus
- 3 OG Schlaf, Privat
- 4 OG Schlaf, Privat
- 5 OG Turmwarte, Schrein für den Kriegsgott Hachiman-Daibosasu
- UG1 Schatzkammer
- UG2 Schrein
- Geheimgang zum dritten Viertel
- Zugbrücke Hanebashi
Das Feldlager
- Aufbruchsstimmung Der Kessel wird geschlossen.
- Samurai-Krieger tragen Schwerter und Bauern tragen Lanzen
- Soll das Hauptzelt abgebaut werden, mein Fürst? Ein sicheres Zeichen dafür, das der Feldherr in die Burg als Sieger einkehren wird.
- Eroberte Vorgebäude
- Die Fußsoldaten sind erschöpft. Sie plündern, betrinken sich.
- Eroberte Nebengebäude
- Erobertes Torhaus
- Eroberte Brücke
- Eroberter Turm
- Eroberter Wallring
- Wachposten beobachten von hier aus den inneren Verteidigungsring.
- Stand 3.000 Soldaten sind gefallen. 1.200 Verwundete.
- Leitern stehen bereit um den Stachelgraben zu überwinden.
Die Belagerung
Die Festungen Japans waren hauptsächlich aus Holz und wurden bei einem Angriff schnell ein Raub der Flammen.
Da die Auseinandersetzungen meist in einer offenen Feldschlacht stattfanden, hatte der Festungsbau in Japan nie die Bedeutung, die er in Europa erlangte. Um die Beweglichkeit ihrer Truppen zu erhalten, verzichteten die japanischen Feldherrn meist auf schwere Belagerungswaffen, wie Katapulte oder große Rammböcke. Daher waren die effektivsten Mittel der japanischen Belagerungstechnik, Brände zu legen und die Burg von der Wasserversorgung abzuschneiden. Zur Verteidigung der Festungen ließ man sich jedoch einige Gegenmaßnahmen einfallen. Während die Angreifer versuchten hinter fahrbaren Schilden heranzurücken, wurden aus klappbaren Luken allerlei Gegenstände auf sie geworfen. Steine, nagelbesetzte Holzbalken, siedendes Öl und glühende Eisengestelle mit Rädern, die an Ketten die steilen Mauern herabsausten und wieder hochgezogen wurden. Die Belagerer verwendeten zusammensteckbare Sturmleitern mit Rädern am oberen Ende und schoben diese an den Mauern hoch. Verschiedenste spitze oder glühende Dinge, an Stricken und Ketten befestigt, schleuderte man von den Mauern und Wehrgängen den Angreifer auf ihren Leitern entgegen.
Bereits in den vordersten Wehranlagen trafen die Angreifer auf Fallstricke, Fußangeln, Fallgruben und Wassergräben mit einem Boden aus spitzen Holzpflöcken. Verschiedene Sperren aus angespitzten Bambusstangen machten als offene oder versteckte Hindernisse das Vorrankommen schwer.
Waren die Feinde doch bis in die Burg vorgedrungen, warteten weitere Fallen, wie verwinkelte Gänge mit herabstürzenden Steinen auf sie. Doch mussten sich die eingeschlossenen Verteidiger nur allzuoft geschlagen geben. Gingen ihnen die Vorräte und die Munition aus und konnten sie nicht mit Hilfe von Aussen rechnen, hatten sie keine Chance.
Hintergrundinformationen zu japanischen Burgen
Eine Burganlage (jōkaku) nach etwa 1570 besteht – dem Gelände angepasst – meist aus mehreren Ringen. Der innerste Ring wird Hauptring (hon-maru) genannt. Er besteht aus Verteidigungsanlagen mit dem Burgturm. Weitere Gebiete darum werden 2. Ring (ni-no-maru), 3. Ring (san-no-maru) usw. genannt, wobei diese nicht immer vollständige Ringe sein müssen. Wird der Hauptring nur in einer Richtung erweitert, spricht man auch z.B. vom Westring (nishi-no-maru). Die oft weitläufige Residenz (goten) bestand aus Empfangs- und Wohnräumen des Fürsten (omote-goten) und den Haushaltsräumen (ō-oku). Man unterscheidet je nach Lage des Hauptringes vor allem drei Typen von Burganlagen:
Wenn in Japan damals Belagerungswaffen zum Einsatz kamen, dann waren es meist Katapulte chinesischen Stils und diese wurden hauptsächlich als Anti-Personen-Waffen eingesetzt. Auch versuchte man die Burg mit Brandpfeilen in Brand zu stecken. Es gibt keine Aufzeichnung, dass das Ziel, die Mauern der Burg zu zerstören, jemals Eingang in die japanische Belagerungsstrategien fand. Gegen die im 16. Jahrhundert aufkommende Arkebuse boten hölzerne Palisaden keinen ausreichenden Schutz mehr, so dass Burgen mit Steinmauern und -basis aufkamen.
Stichworte
Das Burggrundstück wurde am Ende des 19. Jahrhunderts an den europäischen Investor Reginald Fletcher verkauft, der das Land jedoch zwei Jahre später wieder zum Verkauf stellte. Durch ihn sind Teile des Fundamentes 基礎 über Neuseeland nach England gelangt und bilden heute die Basis des Anwesens Curdridge Hill im Hampshire.
Im japanischen gibt es die Redewendung 小田原評定 (Odawara hyōjō), zu deutsch „Beratung von Odawara“. Damit wird eine Verhandlung bezeichnet, die sich so lange hinzieht, bis es zu spät ist. Der historische Hintergrund ist Toyotomi Hideyoshis Belagerung von Odawara. Als die Nachricht von der anrückenden Armee Hōjō Ujinao erreichte, rief dieser eine Versammlung seiner Generäle und Berater ein, die debattieren sollte, ob man die Feste bis zum Ende halten oder mit Hideyoshi Verhandlungen aufnehmen sollte. Die Diskussion zog sich über Tage hin, bis es zu spät war und die Truppen Hideyoshis die Burg einschließen und nach sechsmonatiger Belagerung am Tage des Mondes auch einnehmen konnten.
Die Eroberer Deutlich überlegen und mit einer großen Streitmacht ausgestattet.
Toyotomi Hideyoshi, Fürst, verfügt über eine stattliche Armee und umfangreiches Wissen in der Belagerungstechnik. Im Bündnis mit den Fürsten Nobunaga und Ieyasu.
Yuna Mononoke Han’yō, Magierin, kann durch ihre Gesänge dunkle Mächte beschwören.
Tomoko Yōkai, geheimnisvolle Beraterin.
Son Gokū, gefürchteter Bogenschütze und General im Dienste der Familie Hideyoshi.
Die Verteidiger Die Geheimnisse von Odawara-jo sind ihnen vertraut.
Hōjō Ujimasa, Fürst, als Kriegsherr verfügt er umfangreiches Wissen über Verteidigungsstrategien.
Tanaka Yoshiro, Verwalter der Burg und Ländereien, weiss um das eine oder andere Geheimnisse der Burg.
Fūma Kotarō, Oberhaupt der Fūma, eines Ninja-Klans im Dienste der Familie.
Izumi, Shinto-Priesterin, die sich um das körperliche und seelische Wohl der Menschen auf Odawara-jō bemüht.
Möglichkeiten
Der Verteidiger: Er ist müde und weiss das sein Ende nahe ist. Es ist nur noch eine Frage von Tgen oder Stunden. Ein Teil der Feste ist bereits in den Händen des Feindes. Um Ihn herum stehen die Berater und wichtige Fragen müssen geklärt werden.
Wie sieht es mit der Übergabe der Burg aus?
Gedenke Deiner Ahnen und bringe ein Opfer dar.
Den Zauberspruch doppelte Geschwindigkeit einsetzen?
Der Angreifer: Er ist voller Tatendrang, nur noch wenige Momente bis zum Sieg. Schliesslich ist die Burg in seinen Händen und der Verteidiger in seiner Hand. Nach der Übergabe muss der Burgherr vor seinen Augen Seppuro begehen.
Träumen ist nicht möglich.
Wissen aus der Zukunft nutzt nur bedingt, da die technischen Mittel nicht vorhanden sind oder ggf als Zauberei abgestempelt werden könnten.
Sieht Yoshiro in die Zukunft sieht er seinen Gegner: Cthulhu. Bis hierher, in diese Zeitreise, hat das Wesen ihn verfolgt.
Fürst Hojo Ujimisama kann (als einer seiner Brüder) getarnt (durch den Geheimgang oder die Hintertür) entkommen.
Auf welcher Seite stehen Fūma Kotarō und seine Ninja?
Die Vision endet nach dem Seppuko. Die Charaktere kehren in die Normalwelt zurück.
Nach dem Erwachen wurden keine LP und MP verbraucht. Mr. Okumura ist unverletzt.
Eine Stimme flüstert: Aber es war Euch eine Lehre. Ihr müßt noch viel lernen.
Eine spätere Darstellung der Burganlage
Die Ruinen 1921 ist die Burganlage Plünderung und Verfall preisgegeben.
















