* Ausflug mit den Pentapoden
Wir erwachen gegen 5 Uhr morgens, alle sind noch schlaftrunken. Wir hören Alarmrufe von der deutschen Wache. Ich linse unerkannt aus dem Zelt hinaus & kann sehen, daß unser & das Lager der Deutschen von unzählig vielen Pentagonen umzingelt sind, etliche Dutzend. Sie sind gekommen, um uns zu holen. Eine Stimme in meinem Kopf raunt mir etwas düsteres zu, Bilder der Vision von der schwarzen Masse zittern durch mein Sichtfeld.
„Es ist unglaublich wichtig, dieses schwarze Dinge, das mit einem schwarzen Viereck gekennzeichnet ist, unter Kontrolle zu halten“ sagt eine andere Stimme in mir. „Komm mit uns & unterstütz uns, das Wesen löscht ansonsten alles Leben aus! Lass es uns eingesperrt halten!“ Ein Teil von mir wehrt sich gegen diese bizarre Logik, doch auf verdrehte Weise ergibt all dieses Geschehnisse hier einen Sinn. Ein ja Millionen alter Streit um die Erde offenbart sich mir. Ich wecke den Lord, teile ihm die Geschehnisse mit.
Hastig & routiniert kleiden wir uns an, bewaffnen uns & nehmen die Ausrüstung an uns. Nebenbei bemerke ich, daß anscheinend es Konflikte zwischen den Pentagonen & den deutschen Expeditionsmitgliedern gibt. „Wir sollten sie nicht bekämpfen“ höre ich mich dem Lord. Ich wundere mich über mich selbst.
Schreie dringen in unser Zelt, wir hören Carla, Mary-Ann & Mare schreien, singen & kämpfen. Als wir uns vollständig angezogen haben, positioniert sich Der Lord am Zelteingang & visiert die Pentapoden an – ich merke, das ich nicht die Wesen bekämpfen kann, etwas aus der Vision blockiert mich.
„Meine Freunde…“ kommt es aus mir heraus. Der Lord schaut mich der Lord merkwürdig an, lächelt & schlägt mich, ich falle völlig unerwartet um.
Durch den festen Griff sowie des Flugwindes erwache ich & bemerke, daß ich fliegend getragen werde. Die Pentagonen haben mich mitgenommen, um mich an einen unbekannten Ort zu bringen. Als ich mich umschaue, sehe ich keinen meiner Freunde, sehe nur die weiße Wüste, an deren Ende ein riesiges, mir völlig neues Gebirge zu. Es ist riesig, noch bedeutend höher als das Winterbottom Gebirge.
Davor sehe ich eine schmalen Turm davor, recht hoch mit blau strahlenden Licht an der Spitze. Beim Näherkommen sehe ich, wie Schläuche am Turm empor führen bis zur Spitze, weiterhin einige andere Pentapoden bei Tätigkeiten im Turm. In meinem Kopf brummt es, ich beschließe mich ohnmächtig zu stellen.
Viele Stimmen hallen durch meinen Kopf, die vordergründige ist die beschwichtigende, verstehende Stimme, die mich in Zaum hält.
Die andere Stimme sagt „Hier stimmt etwas nicht. Das ergibt keinen Sinn, das ich das tue…“ Ärger & Wut kriechen zischend in mir hoch. Ich spüre einen starken inneren Zwiespalt.
Ich konzentriere mich auf mich, meinen Atmen, an meine Geschichte, mein Wesen, nehme Kontakt auf mit meiner Seele… es wird wärmer um mich herum, doch ich stelle mich schlafend – konzentriere mich auf meine eigene Kraft. Lasse die laute Stimme, die Visionen leiser werden.
Ich werde leer. Zugleich bereit. Wie ein schlafender hungriger Tiger…. WuJi wie mein Meister es nannte.









