Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Ankunft in Nippon

Als die Sonne im Zenit steht erreichen wir die Hafenstadt Mito, Nippon. Ich lasse die Waffen abbauen, was für eine Erleichterung an Bord der Almina sorgt. Der Drill der letzten Wochen hat an den Nerven der luxusverwöhnten Crew genagt, was mich innerlich köstlich amüsiert hat. Piraten haben nicht unsere Wege gekreuzt, sodaß wir lediglich Manöver vollzogen hatten.

Der heilige Berg

 

 Ich staune über die Größe des Berges & genieße einen britischen Gin, bevor wir ins Land des Fisches & Reis ankern. Gegen 2 pm erreichen wir den Hafen. Angekommen wird uns spät ein Platz zugewiesen. Der Packer angelt eine Tageszeitung aus dem Wasser, die wir zunächst begutachten.

Tageszeitung aus dem Wasser im Hafen von Mito

Anscheinend befindet sich zeitgleich mit unserer Ankunft eine japanische Delegation in Paris ein, um für die Gleichheit der Nation zu werben. Ich werte das als gutes Zeichen, denn wir sind auf die Hilfe bei der Suche nach Veronica Chadwick auf der Suche. Leider haben wir einige Zollformalitäten zu bewältigen, die Beamten des Kaiserreiches filzen uns recht intensiv. Trotzdem gelingt es mir, meine Pistole & den verstecken Degen an Land zu schmuggeln. Mary-Ann von Humboldt hat leider nicht soviel Glück, sie muß selbst ihre Probenkoffer beim Zoll lassen. Um ca. 4 pm sind erreichen wir Henry & Ragnar, die grinsend uns erblicken. Nachdem wir uns kurz ausgetauscht haben &Henry sich nach dem Befinden von Indie erkundigt hat, machen wir uns auf den Weg zu der Reiseführerin. Wie fremdartig diese Welt doch ist, kein Zeichen kann ich entziffern.

Die Straßen sind übervoll & wir werden rüpelhaft angerempelt &angemeckert. Hier ist von Gleichheit nichts zu spüren. Dann bemerke ich einen Mann, der uns beobachtet &sich anscheinend Notizen macht. Kurz überlegen wir, ob wir dem Burschen auf die Finger hauen, verwerfen aber die Idee & machen uns auf zu Ms Toganawa. Als wir schließlich bei Ihr eintreffen, empfängt sie uns freundlich im flüssigem Englisch.

Von Ihr erfahren wir nichts über Veronica, aber es scheint eine Art Selbstmord Wald zu geben, zu dem sie gereist sein könnte. Leider will uns die Reiseführerin nicht in den Wald führen, weil es dort spuken soll & sie davor gehörigen Respekt hat. Die arme Veronica, welchen Wahnsinn sie nachläuft! Heute können wir aber nichts weiter ausrichten, unsere Reiseführerin checkt uns im blauen Drachen ein. Ich gehe noch zur Bar & trinke mit dem Lord & Henry einen japanischen Wiskey. Er schmeckt sehr leicht mit einem erdigen Abgang.