AGMEN
Am Frühstücksbuffet eröffnet uns eine ausgeruhte Mrs Abdullah al Charie eine Möglichkeit, die es zu verfolgen gilt. Es gibt Hinweise auf Temple Hill, Nachrichten von Mr Lovecraft sowie vom Arbeiteraufstand. Wir werden den Tag nutzen um uns entsprechend aufzuteilen.
Mrs Abdullah al Charie, Indy und ich werden die Vorhut bilden, eine Reise in das Tal des Severn unternehmen. Die anderen werden die Spuren in Winchechster aufgreifen. Gesagt – getan. Der Vormittag ist geprägt davon meine Ausrüstung für unsere bevorstehende Visite zusammenzustellen:
| Bezeichnung | Art | Schaden/Wirkung |
| Ält. Zeichen | Symbol | Schutz |
| Barometer | Instrument | Wettermessung |
| Beutel | Tasche | |
| Handschuhe | ||
| Kilt | Kleidung | Schutz |
| Kompass | Instrument | Messung |
| Ritualrobe | Kleidung | Schutz |
| Scott | Feuerwaffe | 1W6 |
| Sgian dubh | Waffe | |
| Stift | Werkzeug | |
| Tagebuch | Werkzeug | |
| Taschenspiegel | Werkzeug |
Um elf Uhr steigen Mrs Abdullah al Charie, Indy und ich in den Zug Richtung Wales, die Fahrkarten sind gebucht.
Meine Taschenuhr zeigt fünfzehn Uhr dreissig als wir in Gloucester in den Nahverkehrszug der Ghost Train Lines umsteigen der uns nach Brichester bringen wird.
Meine Taschenuhr zeigt sechzehn Uhr als wir Brichester erreichen. Am Bahnhof nehmen wir eine Droschke in die Stadt. Mrs Abdullah al Charie entdeckt eine Herberge ‘Zu den roten Hufen’, ein freundlicher Wirt (Name) empfängt uns. Jedoch scheint er sehr müde, lethargisch, weisst uns unsere Zimmer zu. Im Schankraum tummeln sich einige Gestalten, auch sie wirken sehr ermattet. Das Gasthaus, so scheint es mir, ist sehr alt. Mrs Abdullah al Charie und ich teilen uns Das Kordzimmer – Hier soll einst Bernhard von Gloucesertshire 1707 genächtigt haben. Ein Schreibtisch, ein Schrank, ein großes Bett und drei Wanduhren, die unaufhaltsam ticken.
Zum Tee trinken drei Landsleute Ale, zwei Handwerker kommen hinzu. Alle fünf wirken sehr erschöpft. Als Mrs Abdullah Al Charie bei der Gattin des Wirtes das Essen bestellt fällt mir auf, das diese ebenfalls sehr ermattet wirkt, sie hat wohl einen langen Tag hinter sich. Ihre Augenringe kaschiert sie hinter Schminke. Dann werden uns Bratkartoffeln an Karpfen serviert. Auf Nachfrage zu Sehenswürdigkeiten werden Universität, Kirche und die vielen Buchhandlungen genannt.

Vor Einbruch der Nacht erkunden wir die Stadt und suchen zunächst die Kirche auf. Der Gottesdienst ist gut besucht, etwa 200 Stadtbewohner folgen dem Ruf der Kirche, die Menschen hier scheinen sehr gläubig zu sein, auch auf dem Vorplatz versammeln sie sich um das Böse abzuwenden. Uns fällt auf, das die Besucher sowie der Pastor (er verliert sein Pileolus) erschöpft wirken, wie ausgelaugt sie wirken.
Meine Taschenuhr zeigt zwanzig Uhr als wir in den Schankraum zurückkehren und ich den Wirt erneut nach Land und Leuten befrage. Er weicht mir aus, ‘Es ist atembar in der Luft oder im Wasser. An einigen Tagen ist es nicht so schlimm.’ Sein Rat, ‘Wir sollen ein Fuhrwerk mieten und nach Cromwell aufbrechen.’ Fast etwas Gleichgültiges liegt in der Luft.
Schnell noch mal mit Indy raus; dabei beobachte ich einen Agenten der verstohlen in einer Ecke lauert und sich durch seine Zigarette verrät.
Und dann ist Zeit für die Nachtruhe. Ich selbst fühle mich auch schon ganz ermattet.
Aber kaum eingeschlafen wird gegen elf Uhr Indy unruhig. Als ich an der Zimmertür lausche ertönt von dahinter eine piepsige Stimme, ein Brummen aus dem Untergrund. Etwas läuft hier. Wir werden mit Sicherheit beobachtet. Ich beschliesse die Tür, so verlockend es sein mag, nicht zu öffnen. Abduallah al Charie hingegen öffnet die Fenster zur Strasse, zwei Agenten auf der Strasse vor dem Gasthof sind zugegen.









