Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Gute Landung

Als wir den Wagen von dem Anwesen fuhren, fiel mir ein Stein vom Herzen. Die Benommenheit verflüchtigt sich langsam. Ich werde wieder frisch, und bemerke, dass ich verzaubert worden bin. Dieser Gedanke schüttelt mich durch. Carla und Henry diskutieren auf dem Rücksitz eifrig über die gewonnen Erkenntnisse. Still muss ich eine Niederlage eingestehen. Anscheinend hat mich der Feind übertölpelt mit seinen magischen Fähigkeiten, dagegen war ich machtlos. Durch eine Mischung von Ärger, Wut, Machtlosigkeit & Neugier spüre ich, wie ich der fremden Magie auf die Schliche kommen will. Mir sind die Gefahren bewußt, aber in der Gefahr wird man groß!

Auf dem Heimweg entschließe ich mich, auch bald diesen Studiun anzuschließen. Als wir wieder die Almina erreichen, scheint auch der Lord und der Rest der Belegschaft tief erfreut zu sein. Bei einem Abendbrot bereden wir die Faktenlage. Wir kommen einstimmig zu dem Schluß, nun das Traumland zu besuchen. Am besten eignet sich der Weg über das Mondportal in Sir Edwards Haus. Alle 2 Wochen (zu Voll- & Neumond) kann man dort ins Traumland reisen. Siehe auch frühere Tagebucheinträge aus Buch #1912

Draußen ertönen Motorengeräusche. Wir gehen an Deck und meine Martinsyde samt Schwimmer wird elegant vor der Almina gelandet. Als das Cockpit sich öffnet, erkenne ich den Piloten als Mary-Ann. Leise verdrücke ich vor Stolz und Anerkennung eine Träne und umarme Mary-Ann. Eine ausgezeichnete Flugkadettin! Nochmals hören wir Motorengeräusche und mein Silver Ghost rollt elegant heran. Mare steigt glücklich aus, kein Wunder, sie ist das derzeit teuerste & vorzüglichste Gefährt gelenkt.

Anschliessend treffen wir uns im Salon und bereden aufgeregt alle Einzelheiten. Ein Butler reicht mir ein Brief von meinem Freund Jack Noir, er hat nichts herausbekommen und sucht nun selber in Schottland nach Cecil Jones. Ich teile meinen Freunden die Nachricht mit. Nachdem wir für die morgige Vorhaben alles Notwendige geplant haben, mache ich einen Spaziergang mit Henry. Er ist froh gestimmt und wir reden kurz über den Gral und seine Suche, bei der ich ihm bereits meine Hilfe zugesagt habe.  Wieder sehen wir die Bombay Star und beobachten das normale Treiben an Deck. Ich frage Henry, ob ich an dem magischen Studium teilnehmen könne. Mit einem nervösen Zwinker stimmt er mir lachend zu. „Aber gerne, Mycroft“. Der Beginn einer neuen Reise! Ins Innere!