Untersuchung Haus C.J.
Wir fahren nach Bristol, die Fahrt verläuft gut, die Stimmung ist prima. Nur mein Arm tut weh, der Verband zwickt und ich komme im Moment nicht so recht drüber hinweg, dass die Mannschaft mir den Arm abgerissen hätte, wenn ich festgeklemmt wär…
Glück gehabt. Werde diese Erfahrung als Neubewertung in zukünftige Lösungen einfließen lassen.
Wir machen uns auf in die Bibliothek von Bristol. Dort erfahren wir, dass unser Begehr, das „De Vermis Mysteriis“ nicht öffentlich zugänglich ist. Wir machen einen Termin mit dem Dekan am kommenden Freitag.
Nach einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt entscheiden wir uns, einfach direkt zu Cecil zu fahren. Vielleicht weiß er noch etwas, zudem hat wohl Henry etliche Fragen zu der Schatulle.
Nach 2maligen Klingen erscheint eine leicht verschwitze Haushälterin, die freundlich den Henry begrüßt. Wir werden einander vorgestellt und sie bietet uns Speiß & Trank an, was wir dankbar annehmen.
Im Haus erfahren wir auf Nachfragen, dass der Onkel von Henry vor cirka 2 Wochen nach Schottland verreist ist, was mit unseren Informationen übereinstimmt. Wir bekommen nach kurzen Überredens meinerseits mittels einer Notlüge die Erlaubnis, uns im Haus umzusehen.
Henry findet beim Schreibtisch einige interessante Unterlagen, Listen sowie Urkunden und Unterlagen zur Parzelle No. 7, dem Ritualhaus, soweit ich über seiner Schulter hinweg erspähen kann. Ich suche weiter in dem Nachbarraum, leider ohne Erfolg.
Schliesslich klettern Kazeem und ich auf den Dachboden durch eine scheinbar selten benutze, schlecht sichtbare Dachluke. Ich finde lediglich alte Klamotten, der Lange scheint hingegen eine Truhe gefunden zu haben. Das Schloß ist zwar alt, vielleicht 30-40 Jahre, aber hält die Kiste verschlossen. Es trägt die Initialen M.A. Nach gemeinsamen Überlegen schiesst uns „Marie Allen“ durch den Kopf. Das ist nun interessant! Sofort versuche mich daran mit meinem Dietrich, leider schabe ich nur den Rost und Dreck der Zeit im Schloß herum.
Ich bitte den Mauren, etwas Öl und einen Pinsel aufzutreiben. Nach kurzer Zeit erscheint er mit einem Eßlöffel voll Öl. Ich lache etwas leise in mich hinein, er ist damit tatsächlich die Leiter hinaufgeklettert. Andere der Expedition kommen zu uns und ich mache mich wieder ans Werk, putze den Verschluß, setze neu an und die linke Schnalle springt nach einigem Krächzen klackernd auf. Euphorisiert mach ich mich gleich an die zweite ran, leider bricht dabei mein Dietrich ab. Damnd.
Wütend über meine Ungeduld stapfe ich zum nächsten Schloßgeschäft und erstehe vom neugierigen Händler 2 neue Sätze Dietriche. Zurück wieder mache ich mich wieder ans Werk, was ich erfolgreich beende. In der Kiste ist eine Robe mit Symbolen, ein Art Stoffband, was wieder ein Kreis gelegt werden kann. Im doppelten Boden der Kiste befindet sich ein Buch, gemeinsam entschlüsseln wir den Titel „De Vermis Mysteriis“!
Auf so einen Fund hatte wir uns alle nicht gefasst. Eilig packen wir die Funde ein, verabschieden uns in aller Höflichkeit und fahren wieder ins Hotel. Dort begutachten wir das Buch, was ein Original zu sein scheint. In den Unterlagen finden wir magische Symbole, die mit den auf der Robe und dem Brokatband zu finden sind. Die Gelehrten unter uns diskutieren darüber, ob die noch wirksam sind. Leider reichen hier nicht meine Kenntnisse, ich hoffe, sie in Zukunft vertiefen zu können.
Statt den wirren Theorien zuzuhören, mache ich mir Sorgen um Herrn Jones. Anscheinend wird er verfolgt und muss wohl untergetaucht sein. Daher entscheide ich, etwas Geld einem bekannten Journalisten & Mystikforscher, Monsieur Brian Jack Noir, zu geben, um Cecil Jones in Schottland zu finden. Er hat Zeit und freut sich auf den Auftrag. Wir vereinbaren, uns auf den Laufenden zu halten und ich weise einen Geldbetrag plus Spesen an.
Gut gelaunt kehre ich zurück zu meinen Freunden. Es herrscht allgemeine Schlafensbedarf, nur der Lord läßt sich auf ein Snooker Spielchen ein. Leider hat der Lord die Nase vorn und ich verliere satte vier Pfund. Warum musste ich auch 2mal den Einsatz erhöhen? Ich zahle den Betrag und die Barrechnung und ziehe mich dann zurück. Nachdem ich meinen Ellbogen eingecremt habe, versinke ich in tiefe, unbewusste Träume.









