Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Exit Exeter

Hammerschläge. Metallische Hammerschläge. Mein Kopf dröhnt, hab das Gefühl, von einer Granate getroffen worden zu sein. Habe Schmerzen im Arm, kann ihn kaum bewegen. Greife mit rechten Hand zur Sturmpistole und fühle den beruhigenden Griff, öffne erst dann die Augen. Ich liege zu Füssen des Johannes am Eingang des verborgenen, nun erforschten Labyrinth. Niemand beachtet mich. Mein Arm scheint versorgt worden zu sein und tut nur beim Bewegen weh – gut, Arm nicht bewegen.
Ich stehe langsam auf und frage, was der Radau soll. Alle freuen sich, mich wohlauf zu sehen. Lustig in Anbetracht der Tatsache, mit ihrem frühzeitigen Hochziehens mir die Elle aus der Speiche geruft zu haben. Ich lasse das Thema erstmal. Sie erklären mir, wie sie die Tür zu schliessen beabsichtigen, mit einem meiner Steigeisen, die Kazeem unter Schweiss & Lärm einhämmert und einem Seil, getarnt mit Quark. Faszinierend.
Ich gebe mir erstmal ne Nase und dreh mir eine Kräuterzigarre. Nach einem Schluck aus der Feldflasche schaue ich weiter zu, ich hab für heute genug gelitten. Hoffentlich hört niemand den Lärm. Als sie dann fertig sind, sieht es wirklich aus wie vorher. Nachdem ich etwas gespendt habe, verlassen wir diesen Ort.

Bei den Motorädern überlegen wir hin & her, schliesslich gehen wir doch ins Rougemont Hotel, schlafen uns erstmal aus. Ich verarzte mich noch mit Franzbranntwein und Gin, danach schlaf ich tief und fest.

Am nächsten Morgen treffe ich mich gleich mit dem Lord, um das Gefäß zu untersuchen. Leider sind keine Zeichen oder Hinweise zu finden.  Der Lord sucht eine Zeit in einer Bibliothek und findet ägyptische Batterien, die diesem Exemplar ähneln. Ich bin unsicher und wir belassen es erstmal dabei.