Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

To The Cathedral Church of St.Peter

Nachdem der Lord einen kleinen Freudenzigarre an der englischen Küste geraucht hat und wir die 4 Harleys an Land gebracht haben, machen wir uns nach Exeter auf. Wir geniessen die Fahrt, alle sind guter Dinge. Als wir dann in Exeter eintrafen, überkommen Mary-Ann merkwürdige Erinnerungen. Als sie an dem Haus von Sir Edward vorbeischaut, macht Sie einen Halt. In Ihrem Traum scheint es sehr wichtig zu sein, dieses Haus zu besuchen. Die älteren Mitglieder der Expeditionsgruppe wissen einige Geheimnisse des Hauses und drängen auf einen Weiterfahrt.

Nur mit Mühe können wir sie dazu auch bewegen. Kurz darauf überkommen mich merkwürdige Eindrücke, die ich als sehr intensive Deja Vues erlebe. Ich kommen Bilder von großen dunklen Wesen, die auf mich zukommen, begleitet von einem scharfen Fischgeruch. Alles wirkt sehr bedrohlich. Die Bilder sind so heftig, dass auch ich kurz ein Pause einlegen muss.

Mary-Ann gibt mir ein Näschen, worauf es mir sofort besser geht, die kleine Schwäche verschwindet sofort und wir machen uns weiter auf. Darauf folgte eine ähnliche Episode bei dem Lord. Wir wundern uns, können aber keinerlei Reim auf das Erlebte machen und fahren weiter zur Kathedrale. 

Exeter

The Cathedral Church of St.Peter

 Nachdem wir uns Motorräder geparkt haben, gehen wir schnurstracks in das imposante Gebäude, welches ca.  dem Jahre 1112 n Ch hier steht.

Exeter

Mr. Winterbottom enters Exeter Labyrinth

In dem Hauptschiff übt ein Jungenchor und es gibt einige Besucher. Leise und unauffällig gehen wir zu der Ecke, wo der Sarkopharg steht. Eine Weile untersuchen alle stumm die Umgebung, bis wir eine kleine runde Vertiefung in Höhe der Fußpanele finden. Nach kurzem Überlegen holt der Lord den Siegelring des Wandermönches raus. Es klickt einnehmlich, nachdem er den Ring ein der Öffnung dreht. Eine Geheimtür schwingt auf. Wir sind alle hoch angespannt, modrige Luft kommt uns entgegen aus dem unbekannten Teil. Ich drücke die Tür weiter auf und schreite als erster durch die Tür, alle sind freudig angespannt. Endlich ein neues Geheimnis entdecken! Dahinter befindet sich ein weiterer sechseckiger Raum, von dem 3 Gänge abgehen.

Mit einer Kerze teste ich, ob Windbewegung in einem der Gänge vorhanden ist. In dem rechten Gang scheint eine leichter Windzug zu sein. Vielleicht gibt es dort ein verborgenen Ausgang. Ich untersuche den Boden und entdecke zu meiner Erstaunen keinerlei Fußspuren. Alles scheint mindestens einige Jahre unberührt zu sein. Das freut mich, da wir vielleicht doch noch eine Kugel finden können. Der Lord und der Rest der Gruppe drängen nun in den Raum und sind freudig erregt. Da sich hier eine grösseres Gangsystem befindet, lasse ich über die nächsten Schritte beraten. Wir einigen uns darauf, uns in drei Gruppen aufzuteilen und jeden dieser drei Gänge zu untersuchen, aber nur oberflächlich, um dann schnell wieder hier zusammenzutreffen. Ich entscheide mich für den Gang mit dem Windhauch, zusammen mit Kazeem erforschen wir den Gang. Nach einigen Metern macht der Gang einen Rechtsknick. Auf dem Boden sehen wir ein Eisengitter. Wir schreiten drüber. Ein derb scharfer Fischgeruch schlägt uns in die Nase, was mich auch gleich wieder an meine lebhaften Träume erinnert. Als wir dann um die besagte Ecke biegen, sehen wir einen Gang, der einfach in einer Wand endet. Und dann, da am Ende im Schatten, sehen wir kurz eine Bewegung, die sofort mit der Dunkelheit verschwimmt. Kazeem hat es auch gesehen und wird etwas blass. Auch mir wird mulmig, hier dürfte niemand sein. Sofort zücke ich meine Waffe, aber nichts weiter passiert. Mein Magen fühlt sich schwer an und der Geruch nimmt zu. Ich rufe „Rückzug“, was unnötig war, denn der Lange hat auch bereits genug Horror im Blut. Mit
gezogenen Waffen ziehen wir uns zurück, in meiner Paranoia stecke ich die Pistole weg und nehme den Eiszapper. Irgendwie habe ich Angst, die Wesen aus dem Traum könnten hier sein und die Träume eine Art Warnung. Als ich über das kreisrunde Eisengatter laufe, fällt mir noch auf, das eine Metallstrebe aufgebogen oder abgebrochen ist. Ein Mensch (oder Wesen?) könnte sich da durchzwängen. Geht es da noch weiter nach unten? Oder kam etwas von da unten hier hoch?
Wir treffen die anderen Mitglieder wieder in dem ersten sechseckigen Raum und erzählen uns unsere Ergebnisse. Der Lord und Carla scheinen auf weitere Gänge mit nicht klar deutbaren Zeichen getroffen zu sein. Henry und Mary-Ann sind auf eine Art Brunnen oder Schacht gestoßen. Es ist hier grösser als ich angenommen hatte.
Ich schlage daher vor, erstmal eine Art Anmeldung beim zuständigen Verantwortlichen zu holen. „Das dürfte keinerlei Probleme darstellen, schließlich habe ich das Dach bezahlt“ gibt der Lord als Antwort. Trotzdem dränge ich auf eine ordentliche Untersuchung, schließlich sind wir in England, hier haben wir Anstand.

Danach machen wir uns auf zum Küster. Leider treffen wir nur die Haushälterin an, die uns mitteilt, dass der gute Mann bei einer Stadtratsitzung ist und erst am späten Abend erwartet wird. Wir gehen wieder zurück in den Raum, bemerken aber, dass uns Licht und Essen fehlt, wobei ich keinerlei Hunger bei den Entdeckungen verspüre. Zudem will Carla sich umziehen, sie ist wirklich mit ihrem eleganten Abendkleid etwas overdressed. Da wir die Tür nicht wieder von aussen verschliessen können, entschliessen Henry und ich, von innen sie zu schliessen und auf die anderen zu warten, während sie die besprochenen Vorbereitungen treffen. Wir behalten zwei Taschenlampen und eine Fackel, als sich die Tür mit einem Klacken schliesst. War das eine gute Idee? Etwas manisch durchsuche ich meine Sachen, ich trage ja viel mit mir rum, und entdecke frohlockend, dass der Capitain Wigbold wohl eine Feldflasche in meiner Tasche vergessen hatte (Oder war das Absicht?). Ich nehme erstmal einen kräftigen Schluck, was meine Nerven wieder beruhigt.